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H+ Die Spitäler der Schweiz

H+: Spitalqualität wird öffentlich

Bern (ots)

Qualitätssicherung in Schweizer Spitälern wird
öffentlich. H+ präsentiert vier neue Elemente. Das neue Label H+
qualité, den H+ Qualitätsbericht 2007 der Branche, die
Qualitätsberichte pro Spital von zehn Pilotkliniken und eine neue,
elektronische Spitalsuchmaschine auf dem Internet. Sie heisst:
www.spitalinformation.ch.
Qualitätskontrollen in Schweizer Spitälern und Kliniken sind
nichts Neues. Sie existieren seit Jahrzehnten und tragen zur hohen
Qualität der stationären Gesundheitsversorgung in der Schweiz bei.
Neu ist hingegen, dass Schweizer Spitäler nach einem einheitlichen
Standard publizieren, was sie zur Sicherung ihrer Qualität tun.
H+ ist der nationale Verband der öffentlichen und privaten
Spitäler, Kliniken und Institutionen der Langzeitpflege. Der Verband
präsentiert vier neue Elemente.
1. Das Label H+ qualité als medizinischen Qualitätsstandard ab   
      2010. H+ qualité ist ein Label, also ein medizinischer 
      Qualitätsstandard. Bisher gab es verschiedenste Zertifikate und
      Qualitätsnormen. Neu soll mit H+ qualité erstmals ein 
      gesamtschweizerischer, einheitlicher und öffentlicher Standard 
      für die Qualität von Spitälern und Kliniken zur Verfügung 
      stehen. Damit entsteht ab 2010 umfassende Vergleichbarkeit bei 
      den Akutspitälern. Ab 2009 werden für Psychiatrie, 
      Rehabilitation und Langzeitpflege fünf Indikatoren definiert 
      sein. Das Label erarbeitet für jeden Kliniktyp zutreffende
      Normen.
2. Der H+ Qualitätsbericht 2007: Eine jährliche Branchenübersicht 
      zur Qualitätssicherung in Schweizer Spitälern.
3. Zehn Pilotkliniken publizieren ihre jeweiligen 
      Qualitätsberichte Spital mit je sieben Indikatoren. Die sieben 
      Indikatoren sind: (1.) die Rehospitalisationsrate, (2.) die 
      Infektionsrate, (3.) der Pflege-Indikator "Stürze", (4.) der 
      Pflege-Indikator "Wundliegen" (Dekubitus), (5.) die 
      Komplikationsrate, (6.) die befragte Patientenzufriedenheit und
      (7.) schliesslich die Fallzahlen nach Disziplinen.
4. H+ eröffnet ab sofort eine schweizerische Spitalsuchmaschine 
      auf dem Internet. Sie heisst: www.spitalinformation.ch. Auf 
      dieser Website werden ab sofort das medizinische Angebot und ab
      April 2008 die Fallzahlen pro medizinischer Disziplin 
      derjenigen schweizerischen Spitäler und Kliniken veröffentlicht
      sein, die ihre Publikation autorisieren.
H+ Die Spitäler der Schweiz ist der nationale Verband der
öffentlichen und privaten schweizerischen Spitäler, Kliniken und
Institutionen der Langzeitpflege. Ihm sind rund 380 Spitäler,
Kliniken und Pflegeheime als Aktivmitglieder sowie über 220 Verbände,
Behörden, Institutionen, Firmen und Einzelpersonen als
Partner-Mitglieder angeschlossen. H+ repräsentiert
Gesundheitsinstitutionen mit rund 177'100 Arbeitsstellen.

Kontakt:

H+ Die Spitäler der Schweiz
Charles Favre, Präsident
Mobile: +41/79/621'08'93
E-Mail: charles.favre@parl.ch

Bernhard Wegmüller, Direktor
Tel.: +41/31/335'11'00
Mobile: +41/79/635'87'22
E-Mail: bernhard.wegmueller@hplus.ch