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29.06.2009 – 12:32

VKG / AECA

Tiefes Schadenausmass an Gebäuden im 2008 - Trotzdem lassen Elementarschäden in Zukunft eine Steigerung der Schadenhöhe erwarten

Bern (ots)

Die Delegierten- und Generalversammlung der
Gemeinschaftsorganisationen aller 19 Kantonaler Gebäudeversicherungen
fand Ende Juni 2009 in Nidwalden statt. Die an den Versammlungen 
präsentierten Zahlen zeigen auf, dass sich das Jahr 2008 durch einen 
erfreulichen Schadenverlauf auszeichnet. Die gesamten 
Elementarschäden an Gebäuden  beliefen sich im 2008 bei den 
Kantonalen Gebäudeversicherungen auf 72.9 Millionen Franken. Das Jahr
2008 ist somit das tiefste Schadenjahr seit sieben Jahren.Auch im 
Bereich Feuer war 2008 ein eher unterdurchschnittliches Jahr. Mit 
insgesamt 273.8 Millionen Franken Gebäude-Feuerschäden lag das 
vergangene Jahr rund 25% unter dem langjährigen Durchschnitt.
Das Schadenjahr 2008 verlief somit zum Vorteil der Kantonalen 
Gebäudeversicherungen. Neben den Feuerschäden lag es vor allem bei 
den Elementarschäden weit unter dem langjährigen Durchschnitt. Den 
ganzen Sommer ereigneten sich immer wieder Gewitter. Mitte Juni 2008 
waren es der Kanton Zug und das Knonauer Amt (ZH), welche von einem 
heftigen Gewitter betroffen wurden. Ende Juni richtete ein grosser 
Gewitterzug vom Waadtland her kommend über Freiburg, das Oberaargau 
(BE) bis ins Luzernische Entlebuch Schäden an. Ende Juli löste dann 
ein heftiges Gewitter in der Gegend von Lausanne lokale 
Überschwemmungen aus. Diese Gewitteraktivität führte aber nie zu 
einem sehr grossen Überschwemmungs- oder Hagelschadenereignis. Zudem 
wurde die Schweiz 2008 auch im Herbst und Frühwinter von heftigen 
Westwindstürmen verschont.
Dieser Umstand deutet aber nicht eine Trendwende im 
Elementarschadengeschehen an, sondern ist viel mehr Beleg für die 
vorhandene, hohe Volatilität in diesem Schadenbereich. Deshalb 
setzten die Kantonalen Gebäudeversicherungen auch zukünftig auf die 
Prävention.
Mit der richtigen Vorsorge können schwerwiegende Gebäudeschäden 
vermieden werden. Gefahrenerkennung und Voraussicht sind die beste 
Vorsorge, um Elementarschäden für die Zukunft einzugrenzen und 
Menschen und ihre Werte zu schützen.
Die Kantonalen Gebäudeversicherungen als System von "Sichern und 
Versichern"Die Kantonalen Gebäudeversicherungen (KGV) versichern in 
ihren Kantonen alle Gebäude gegen Feuer- und Elementarschäden. Sie 
decken damit rund 85% des Schweizerischen Gebäudebestandes und ca. 
80% des gesamten Gebäudeversicherungskapitals. Die Kantone Glarus, 
Nidwalden und Waadt versichern in ihren Kantonen auch das Mobiliar. 
Für Schäden haften die KGV unbegrenzt und ohne öffentliche Gelder zu 
beanspruchen. Abgesehen von der Gebäudeversicherung des Kantons 
Nidwalden verfügen die KGV über keine Staatsgarantie.

Kontakt:

Weitere Informationen und Bezug Wegleitung zum Objektschutz:
IRV/VKF
Medienstelle
Herr Rolf Meier
Tel.: +41/31/320'22'82
E-Mail: meier@vkf.ch