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18.03.2021 – 11:31

Textilmuseum St.Gallen

Frauen Macht Mode - Ausstellungseröffnung am 19.3.2021 im Textilmuseum St. Gallen

Frauen Macht Mode - Ausstellungseröffnung am 19.3.2021 im Textilmuseum St. Gallen
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50 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht in der Schweiz: Anlässlich des Jubiläums zeigt das Textilmuseum Kostüme und Accessoires, die weiblichen Machtanspruch und weibliche Machtrepräsentation im Wandel von Gesellschaft, Politik und Mode versinnbildlichen. Gezeigt werden Kleider und Accessoires von illustren Persönlichkeiten wie Kaiserin Elisabeth («Sisi»), kämpferischen Politikerinnen wie Margaret Thatcher oder modischen Trendsetterinnen wie Präsidentengattin Jacqueline Kennedy. Die Ausstellung ist vom 19.3.2021 bis einschliesslich 6.2.2022 im Textilmuseum St. Gallen zu sehen.

Die Schau «Robes politiques» versteht sich als thematische Annäherung und beleuchtet die Kleidung einflussreicher Frauen in sechs Kapiteln. Fünfzig grossartige Kleider und Textilien aus der Zeit von 1549 bis heute illustrieren das Spannungsfeld zwischen Weiblichkeit und Machtposition, Skandal und Idealisierung, Volksnähe und Repräsentation. «Robes politiques» veranschaulicht den strategischen Einsatz von Mode anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Zeiten, Demokratien, Monarchien und verweist auf Kontinuitäten wie auf Brüche.

«Ein unglaublich facettenreiches Thema», so die Projektleiterin Annina Weber, «es ist von historischen Dimensionen, berührt Fragen der Frauenrechte und spiegelt gleichzeitig ein Stück Modegeschichte wider». «Darüber hinaus hat die Inszenierung des öffentlichen Auftritts im heutigen Zeitalter von Social Media und Online-Medien ganz neue Dimensionen erreicht», ergänzt Weber. Politikerinnen sähen sich immer wieder der Stilkritik ausgesetzt, es sei aber festzustellen, dass die Betroffenen souverän kontern und den Spielraum, den die weibliche Mode eröffnet, gekonnt nützen, um ihr Bild in der Öffentlichkeit zu gestalten. Diesen Eindruck bestätigen die Videointerviews, die die Filmemacherin Eveline Falk («Die sieben Bundesrätinnen») im Vorfeld der Ausstellung mit Schweizer Politikerinnen führte, und die spannende Einblicke in die persönliche Sphäre öffentlicher Personen gewähren.

«Auch in der Vergangenheit war die Kleidung der Herrschenden keine Privatangelegenheit », fügt die Co-Kuratorin Claudia Schmid hinzu. Die in der Ausstellung vollzogene Rückschau auf historische Epochen belege deutlich, in welch hohem Masse die Wahl der Bekleidung immer schon im Fokus des öffentlichen Interesses, der öffentlichen Diskussion stand.

Der Direktor des Textilmuseums, Stefan Aschwanden, betont, dass die Ausstellung «Robes politiques» bewusst als Annäherung an den Themenkomplex «Frauen Macht Mode» konzipiert sei, die auch zeitgenössische künstlerische Positionen miteinbezieht. So ist Pipilotti Rist mit ihrer Arbeit «Fascis» (1994) und Irene Düring mit ihrem Werk «Lina» (2005) vertreten.

Einen Pressetext mit ausführlichen Hintergrundinformationen und weitere Pressefotografien finden Sie im Pressebereich unserer Website. Die Videointerviews, die die Filmemacherin mit diversen Politikerinnen geführt hat, können ebenfalls für die Medienarbeit verwendet werden.

Sollten Sie weitere Fragen haben oder zusätzliche Materialien benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüsse

Silvia Gross

Kommunikation

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