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Kommentar zur CSU-Klausurtagung

Berlin (ots) - Hat jemand etwas von Seehofer-Dämmerung gesagt? Vom Machtverfall des CSU-Parteivorsitzenden und bayerischen Ministerpräsidenten nach dem miserablen Europawahlergebnis? Keine Spur davon bei der Klausurtagung. Die nächste Generation, die etwas bewegen könnte, hält sich zurück. Das Vertrauen in die eigene Kraft ist zu gering, die Furcht vor dem Zorn des Chefs zu groß. In der Regel sind es bevorstehende Wahlen, die disziplinierend wirken in Parteien. Bei der CSU diszipliniert nun auch die Tatsache, dass die Wahlen noch weit weg sind, die Aufwärmphase sozusagen. Der einzig fassbare Beschluss der CSU-Klausurtagung ist: Seehofer tritt 2015 erneut als Parteivorsitzender an. Na dann ...

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