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Zur amerikanischen Haushaltskrise:

Berlin (ots) - Sicher, es lässt sich sagen, dass die Welt nicht untergehen wird, wenn Hunderttausende von öffentlichen Angestellten in den USA ein paar Tage in Zwangsurlaub geschickt werden, wenn Museen schließen oder die Landwirtschaftsverwaltung US-Bauern nicht mehr berät. Noch ist das ein rein amerikanisches Problem. Nur wird es dabei wahrscheinlich nicht bleiben. Die Radikalen aus dem Lager der Republikaner werden so berauscht von ihrer Machtdemonstration sein, dass sie womöglich in zweieinhalb Wochen noch ein Holzscheit nachlegen. Dann nämlich muss die Schuldenobergrenze der USA angehoben werden. Wenn dies nicht geschieht, droht nicht bloß der US-Regierung die Pleite, sondern gleich dem ganzen Land - und damit der weltgrößten Ökonomie.

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