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Brasilien erlebt die höchste Nutzung von Transgenen in seiner Geschichte

    Sao Paulo (ots/PRNewswire) - Bei der Ernte 2010/2011 wurden drei von vier mit Soja bestellten Hektaren in Brasilien mit genetisch veränderten Körnern ausgesät. Das geht aus der 2. Begleitstudie zur Anwendung von Biotechnologie in der Landwirtschaft Brasiliens der Beratungsfirma Céleres hervor. Zieht man die mit Transgenen angebaute Fläche von Sommer-, Wintermais und Baumwolle hinzu, so stellt dies die grösste Nutzung von Transgenen in der Geschichte der nationalen Landwirtschaft dar. Und laut Céleres ist die Tendenz der nächsten Jahre weiter steigend.

    Im Fall der Sojabohne sieht die Prognose von Céleres für die aktuelle Ernte 18,1 Mio. Hektar voraus, die mit transgenem, herbizidresistentem Soja angebaut wurden. Das macht 76,2% der Gesamtfläche aus, die mit der ölhaltigen Pflanze ausgesät wurden. "Die Landwirte werden durch ein günstiges Szenarium bei den Kursnotierungen angeregt und werden mit der Ernte 2010/2011 23,7 Mio. Hektar mit Soja aussähen", analysiert der Direktor der Céleres, Anderson Galvão.

    Der Baumwollanbau dürfte hingegen 1,22 Mio. Hektar belegen - ein Gebiet, dass 45,5% grösser ist, als bei der Ernte 2009/2010. 325.000 ha werden mit genetisch veränderten Sorten angebaut, mit Insekten- oder Herbizidresistenten Technologien, oder einer Kombination aus beiden. Die erste Ernte mit der Kombination beider Technologien wird 7,85 % des Baumwollanbaugebiets erreichen.

    Bei der Prognose für Mais erwartet man, dass die Transgene 57,2% der Gesamtfläche einnehmen werden, einschliesslich der Sommerernte und der kleinen Ernte im Winter. Beim Sommermais macht die gesamte mit transgenen und insektenresistenten Samen angebaute Fläche 44,4 % der Gesamtfläche aus. "Die Verzögerung bei der Freigabe der Aktivitäten mit herbizidresistenter Technologie schränkte den Zugang zu dieser Technologie bei der aktuellen Ernte ein, dürfte jedoch bei der kleinen Winterernte stärker vertreten sein", erklärt Anderson Galvão. Für den Wintermais sieht die Prognose vor, dass 75,4 % der Fläche mit transgenen Hybriden angebaut werden, wenn, laut Céleres, die Technologie der Insektenresistenz stärker genutzt werden wird.

    Über die Céleres

    Die Céleres wurde 2002 mit Sitz in Uberlândia (MG) gegründet und zählt zu den respektabelsten Beratungsfirmen, die auf Agrargeschäfte in Brasilien spezialisiert sind. Die Berater arbeiten auf den Gebieten Marktintelligenz, Investmentberatung, strategisches Consulting und landwirtschaftliche Planung. Sie sind regelmässige Quellen für Unternehmen, Einrichtungen und Firmen und trachten stets danach, die Tendenzen des Bereichs für den heimischen Markt zu übersetzen. Besuchen Sie http://www.celeres.com.br

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