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31.07.2018 – 09:03

Alpenregion Bludenz Tourismus GmbH

Ein Fenster in die Erdgeschichte - BILD/VIDEO

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Das kristallklare Bergwasser des Alvierbaches sucht sich seinen Weg durch die Bürser Schlucht. Unaufhaltsam, auf dieselbe Art und Weise, wie es schon vor Jahrtausenden geschehen ist. Der Wasserlauf mag nicht mehr exakt der gleiche sein, aber seine Kraft ist ungebändigt. Eindrucksvoll zeigen das die steil aufragenden Felswände, die das Bild der Bürser Schlucht am Eingang des Brandnertals in Vorarlberg prägen. Den Eingang markieren riesige Bergsturzblöcke. Ein schmaler Pfad führt von dort aus am Alvier entlang durch den lichten Laubwald, an kleinen Quellen und mächtigen Findlingen vorbei. Das Rauschen des Wassers und die würzige Waldluft bilden die Kulisse der gemütlichen Wanderung. Immer wieder kreuzt man auf dem zweistündigen Rundweg über Brücken und Stege den Gebirgsbach. Nach dem Rückgang der Gletscher grub sich dieser in den letzten 10.000 Jahren in seinen eigenen Schotter ein. Zurück blieb das Bürser Konglomerat – ein Gestein aus rundkörnigem Schotter und kalkhaltigem Bindemittel, das wegen seines typischen Vorkommens in der Region zu einem geologischen Fachausdruck wurde. Und es umschreibt ebenjene imposanten Felswände, die Wanderer heute von unten staunend betrachten, die sie beim Vorbeigehen den Kopf einziehen oder einen langen Schritt über die Felsspalten machen lassen. Weiter geht es durch einen Nadelwald, bis man oben angelangt auf Lärchenwiesen und uralte Eichen trifft. Nicht selten begegnet man währenddessen Vertretern der heimischen Tierwelt – Rehe, Füchse und Eichhörnchen finden im urwaldähnlichen Wald der Bürser Schlucht eine Heimat. Oskar Greber kennt die Bürser Schlucht wie sein linke Westentasche – vielleicht sogar noch besser. Schon als kleiner Schuljunge half er seinem Vater beim Ästesammeln im Wald. „Von ihm habe ich viel über die Naturgewalten, Pflanzen und Gesteine gelernt. So bin ich richtig in die Natur hineingewachsen“, erklärt der rüstige Rentner einen der zahlreichen Gründe, warum er sich bis heute so gerne im Freien aufhält. Oskar ...

Mit den Schluchten-Forschern unterwegs in der Bürser Schlucht im Brandnertal

Vorarlberg/Brandnertal (ots)

Das kristallklare Bergwasser des Alvierbaches sucht sich seinen Weg durch die Bürser Schlucht. Unaufhaltsam, auf dieselbe Art und Weise, wie es schon vor Jahrtausenden geschehen ist. Der Wasserlauf mag nicht mehr exakt der gleiche sein, aber seine Kraft ist ungebändigt. Eindrucksvoll zeigen das die steil aufragenden Felswände, die das Bild der Bürser Schlucht am Eingang des Brandnertals in Vorarlberg prägen.

Den Eingang markieren riesige Bergsturzblöcke. Ein schmaler Pfad führt von dort aus am Alvier entlang durch den lichten Laubwald, an kleinen Quellen und mächtigen Findlingen vorbei. Das Rauschen des Wassers und die würzige Waldluft bilden die Kulisse der gemütlichen Wanderung. Immer wieder kreuzt man auf dem zweistündigen Rundweg über Brücken und Stege den Gebirgsbach. Nach dem Rückgang der Gletscher grub sich dieser in den letzten 10.000 Jahren in seinen eigenen Schotter ein. Zurück blieb das Bürser Konglomerat - ein Gestein aus rundkörnigem Schotter und kalkhaltigem Bindemittel, das wegen seines typischen Vorkommens in der Region zu einem geologischen Fachausdruck wurde. Und es umschreibt ebenjene imposanten Felswände, die Wanderer heute von unten staunend betrachten, die sie beim Vorbeigehen den Kopf einziehen oder einen langen Schritt über die Felsspalten machen lassen. Weiter geht es durch einen Nadelwald, bis man oben angelangt auf Lärchenwiesen und uralte Eichen trifft. Nicht selten begegnet man währenddessen Vertretern der heimischen Tierwelt - Rehe, Füchse und Eichhörnchen finden im urwaldähnlichen Wald der Bürser Schlucht eine Heimat.

Oskar Greber kennt die Bürser Schlucht wie sein linke Westentasche - vielleicht sogar noch besser. Schon als kleiner Schuljunge half er seinem Vater beim Ästesammeln im Wald. "Von ihm habe ich viel über die Naturgewalten, Pflanzen und Gesteine gelernt. So bin ich richtig in die Natur hineingewachsen", erklärt der rüstige Rentner einen der zahlreichen Gründe, warum er sich bis heute so gerne im Freien aufhält. Oskar Greber führt seit fast 20 Jahren Einheimische und Gäste durch die Bürser Schlucht. Er tut es gerne. "Das hält mich fit. Draußen in der freien Natur bleibe ich in Bewegung." Für Oskar Greber ist es eine Herzensangelegenheit, das Naturdenkmal Bürser Schlucht seinen Gästen näherzubringen - die Entstehung und der einzigartige Lebensraum für Tiere und Pflanzen stehen im Vordergrund seiner Erzählungen.

Das Abenteuer Schlucht stellt Peter Schuler auf seiner Wanderung in den Fokus. Erwachsene und Kinder kommen der Natur mit allen Sinnen ganz nah: lauschen dem Rascheln der Laubbäume im Wind und dem Pfeifen der Vögel, riechen die frische Waldluft, fühlen unterschiedliche Texturen von Steinen, Wasser, Moos und Holz und grillen am selbstentzündeten Lagerfeuer. Peter Schuler ist der Gründer von BergAKTIV Brandnertal - ein Verein, bei dem zehn Berg- und Wanderführer pro Jahr etwa 1.000 Gäste durch die Natur begleiten. "Zeit spielt keine Rolle, wenn wir gemeinsam in der Bürser Schlucht unterwegs sind. Wir möchten unsere Gäste ganz einfach spielerisch an die Steine, an das Wasser heranführen. Das sind die Erinnerungen, die jedes Kind und jeder Erwachsene gerne mit nach Hause nimmt", beschreibt Peter Schuler seine Arbeit.

Das Video "Die Schluchtenführer" stellt Peter Schuler und Oskar Greber, ihre Motivation und ihre Leidenschaft ins Rampenlicht - vor der unvergleichlichen Kulisse der Bürser Schlucht im Brandertal, Vorarlberg.

[Download und Einbindungsdetails Video] (https://www.apa-ots-video.at/video/273b698a86c44896bb698a86c4f89657)

Rückfragehinweis:
   Alpenregion Bludenz Tourismus GmbH
   Sarah Nachbaur
   Presse und Marketing
   +43 5552 30227
sarah.nachbaur@alpenregion.at
www.alpenregion-vorarlberg.com 

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