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Der erste Preis für Nachhaltigkeit der "Prix-Nature" geht an den Berner Andres Wirz von solafrica.ch

Preisverleihung "Prix-Nature" an der Natur Gala in Basel, 12.02.2010. Das Bild zeigt die beiden Preisträger Bertrand Piccard (links) und Andres Wirz von solafrica.ch (rechts). Bildrechte Ecos Basel. Weiterer Text über ots und auf www.presseportal.ch. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle... mehr

    Bern (ots) -

    - Hinweis: Bildmaterial steht zum kostenlosen Download bereit  
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    Andres Wirz, ein Schreiner aus Wahlendorf BE, erhält den "Prix-Nature" für sein Projekt Solafrica.ch

    Dieses verfolgt den Aufbau einer Produktions- und Reparaturwerkstätte von Solarlampen in Kibera, dem grössten Slum Afrikas. Die Solarlampen sollen die in mehrerer Hinsicht ungeeigneten Petrollampen ersetzen und Jugendlichen des Slums neue Zukunftsperspektiven geben.

    Andres Wirz zum Erhalt des Preises in der Kategorie "Future Generation"

    "Ich bin glücklich über diese öffentliche Anerkennung. Sie gilt nicht nur meinem persönlichen Engagement, sondern vor allem der Grundidee hinter dem Solafrica.ch-Projekt, nämlich Schweizer Solar-Knowhow in Afrika gratis zur Verfügung zu stellen. Ich komme gerade von einer Ausbildungswoche in Kenia zurück, wo ich acht Jugendliche weiter ausgebildet habe, so dass sie nun selbständig das Holzgehäuse für die Solarlampe produzieren können. Ich muss sagen, mit dem Kokospalmenholz sieht die Lampe richtig schön aus. Bald wird sie auch in der Schweiz erhältlich sein."

    Der 25jährige Andres Wirz hat seine Karriere mit 16 Jahren im JugendSolarProjekt von Greenpeace begonnen. Heute nach fünf Solarcamps und drei internationalen SolarGeneration-Auftritten, ist der gelernte Schreiner Solartrainer und hat mit Anderen letztes Jahr das Projekt Solafrica.ch in Form eines unabhängigen Vereins gegründet.

    Zum Projekt Solafrica.ch (www.solafrica.ch)

    Ausgangslage:

    Wenn es in Kibera dem grössten Slum in Afrika dunkel wird, zünden Slumbewohner in ihren spärlichen Hütten ihre Petrollampen an. Diese geben aber nicht nur ein schwaches Licht ab, sondern sind auch sonst ungeeignet. Die Lampen sind im Betrieb sehr teuer, emittieren viel CO2 und stellen eine grosse Brandgefahr dar. Zudem vergiften sich immer wieder Kinder am Petrol, entweder durch Schlucken oder durch Einatmen der giftigen Abgase.

    Die Idee von Solafrica.ch ist es nun, diese Petrollampen mit Solarlampen zu ersetzen. Zu diesem Zweck fördert Solafrica.ch den Aufbau einer Produktions- und Reparaturwerkstätte von portablen Solarlampen in Kenia sowie deren Verkauf an Personen mit niedrigem Einkommen. Das Projekt startet gleichzeitig in den Kibera-Slums von Nairobi und in der Schweiz. Die Solarlampen werden in der Schweiz ab Frühling 2010 als Fairtrade Produkte verkauft. Zudem werden durch Solafrica.ch im internationalen Pfadizentrum in Kandersteg und dem Tropenhaus Frutigen ab April 2010 Solarlampen-Workshops angeboten.

ots Originaltext: solafrica.ch
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Joshiah Ramogi
Geschäftsleiter Solafrica.ch derzeit in Kenia unter:
Tel.:    +25-471-811-1145 (von 16 bis 17)
E-Mail: joshiah.ramogi@solafrica.ch

Claudio Cipriani
Pressesprecher Solafrica.ch
Mobile: +41/77/452'73'57
E-Mail: claudio.cipriani@solafrica.ch

Kuno Roth
Präsident Solafrica.ch
Mobile: +41/79/205'63'63
E-Mail: kuno.roth@solafrica.ch



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