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FCZ und GC unterstützen Behörden und Stadtregierung in konkreten Massnahmen zur Vermeidung von Gewalt rund um Fussballspiele in der Stadt Zürich

Zürich/Niederhasli (ots) - Die Führung der beiden Zürcher Fussballclubs (FCZ und GC) verurteilen sämtliche Gewalttaten rund um die Fussballspiele in Zürich auf das Schärfste. So auch die aktuellen Gewalttaten im Umfeld des Zürcher Derby FCZ gegen GC vom letzten Samstag. Gewalt und Krawalle haben an und rund um Fussballspiele nichts zu suchen. Tausende friedliche und am Sport interessierte Fans beider Clubs werden immer wieder durch verwerfliche Gewalttaten und Pöbeleien in Mitleidenschaft gezogen. Der Grasshopper Club Zürich und der Fussball Club Zürich wollen eine gemeinsame Expertengruppe ins Leben rufen, welche zum Ziel hat, Massnahmen zur Vermeidung von Gewalt zu implementieren. Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern beider Clubs wird in Kürze ein Gremium aus Experten und Clubvertretern nominieren, um Vorschläge zu erarbeiten.

Beide Clubs unterstützen die Bestrebungen der Stadt Zürich

Die Präsidenten und CEO's von FCZ und GC stehen seit mehreren Jahren in engem Kontakt mit der Polizei und den Behörden und unterstützen diese tatkräftig mit konkreter Fan-Arbeit und der Beteiligung an sozialen Programmen im Fussball. Die Präsidenten des FCZ, Ancillo Canepa, und von GC, Stephan Anliker, versichern den Behörden ihre volle Bereitschaft zur Kooperation zu, dort wo es in Bezug auf die Kompetenzen der Clubs möglich ist, weitere Massnahmen zu treffen. Gleichzeitig sprechen beide Clubführungen der Züricher Polizei ihren Dank aus, für ihre stets umsichtigen Polizeieinsätze rund um die in Zürich ausgetragenen Spiele.

Trennung von Sport und Politik

Die aktuellen Gewalttaten vor und nach dem vor einer Woche ausgetragenen Derby in Zürich zeigen, dass sich die Gewalttaten immer mehr auf Standorte weit ausserhalb des Stadions verlagern. Die beiden Fussball-Vereine haben diesbezüglich weder die Kompetenzen noch andere regulative Möglichkeiten an diesen Tatorten gegen Ausschreitungen einzuwirken. Die Vereine sind diesbezüglich ganz auf die Behörden angewiesen und unterstützen diese seit Jahren aktiv nach ihren Möglichkeiten. Gewalt im öffentlichen Raum ist ein negatives gesellschaftliches Problemfeld und betrifft nicht nur die Fussball-Clubs, sondern die gesamte Bevölkerung. Die Praxis zeigt auf, dass die Clubs im Bereich der rechtlichen Bearbeitung von Ausschreitungen, Vandalismus und Gewalt rund um Fussballspiele, kaum Einfluss auf Politik und Gesetzgebung haben. Die Vereine müssen sich demzufolge in diesem Bereich ganz auf die Behörden, bzw. die politischen Massnahmen abstützen können.

Massnahmen der Zürcher Fussballclubs in den Stadien greifen

Die Bestrebungen von GC und FCZ in der Fan-Arbeit zeigen auf, dass dank vieler stetiger Massnahmen und einem aktiven Dialog mit den Fans bereits viele Erfolge im Stadion erzielt werden konnten. Die Spiele in den Stadien verlaufen meist sehr friedlich, Gewalt oder Unruhen sind kaum mehr im Stadion vorhanden. Dies betrifft auch die tausenden Besucher in den Fan-Kurven der jeweiligen Clubs. Sie verhalten sich sportlich gegenüber allen Besuchern. Ancillo Canepa, Präsident des Fussball Club Zürich, äussert sich diesbezüglich klar: "Die überwältigende Mehrheit der Fussball-Fan's kommen Spiel für Spiel friedlich und gut gelaunt mit der ganzen Familie ins Stadion. Es sind nur ganz wenige gewaltbereite Vandalen, welche diese positive Atmosphäre zerstören wollen".

GC und FCZ schaffen lokales Experten-Gremium

Den Erfahrungen in anderen europäischen Ländern folgend, werden die beiden Zürcher Clubs ein lokales Experten-Gremium schaffen, welches zum Ziel hat, die verschiedenen Erfahrungen im Bereich der Fan-Arbeit und der Gewaltprävention im Club-Fussball zu adaptieren. Das Experten-Team soll in den kommenden Wochen nominiert werden und fokussiert an einem Massnahmenplan arbeiten, welcher primär von den Clubs durchgeführt werden kann. Nach ersten Abklärungen wird auch die Swiss Football League (SFL) einen Experten für die GC/FCZ-Fachgruppe zur Verfügung stellen. Die Ergebnisse werden danach mit den Sicherheitskräften und den politischen Behörden geteilt. Stephan Anliker, Präsident des Grasshopper Club Zürich betont: "Wir wollen uns ganz spezifisch im Bereich Prävention und Fan-Arbeit nochmals verbessern. Es soll unser konstruktiver Beitrag an einem gesellschaftlichen Problem sein". Die Clubs wollen explizit eine fussball-bezogene Beurteilung der Situation und diese danach mit den Behörden und der Öffentlichkeit teilen.

Der Fussball Club Zürich und der Grasshopper Club Zürich stehen ohne Einschränkung für einen fairen und gewaltfreien Sport in Zürich und der Schweiz ein.

Kontakt:

Fussball Club Zürich & Grasshopper Club Zürich
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