Aargauische Kantonalbank

Erfreuliches erstes Halbjahr 2018 für die Aargauische Kantonalbank

Aarau (ots) - Die Aargauische Kantonalbank (AKB) schliesst das erste Semester 2018 mit einem erfreulichen Ergebnis ab. Sie steigert den Geschäftsertrag um CHF 4,9 Millionen oder 2,5 Prozent auf CHF 199,2 Millionen. Mit dem Geschäftserfolg von CHF 96,4 Millionen knüpft sie an das Vorjahresresultat an. Sehr gut entwickelte sich das Kundenvolumen. Hier erzielt die AKB eine Steigerung von CHF 1,5 Milliarden. Ihr Kundenvolumen beträgt neu CHF 50,7 Milliarden.

Hohes Wachstum im Kundenvolumen

Zum Kundenvolumen äussert sich der neue Direktionspräsident der AKB, Dieter Widmer: "Wir sind äusserst zufrieden, wie sich unser Kundenvolumen im ersten Semester 2018 entwickelt hat. Die Steigerung um CHF 1,5 Milliarden oder 3 Prozent in den ersten 6 Monaten ist ein sehr beachtliches Resultat". Die AKB verzeichnet per 30. Juni 2018 ein Kundenvolumen von CHF 50,7 Milliarden gegenüber CHF 49,2 Milliarden per 31. Dezember 2017. Es umfasst sämtliche Ausleihungen, Passivgelder und Depotwerte. Die Kundenausleihungen steigen um CHF 514,9 Millionen oder 2,4 Prozent und betragen total CHF 22,3 Milliarden. Im Kundenvermögen (ohne Corporate Assets) erzielt die AKB eine Zunahme von CHF 1,2 Milliarden auf insgesamt CHF 25,4 Milliarden. Die Bilanzsumme wächst um 1,3 Prozent auf CHF 27,3 Milliarden.

Deutlich höherer Geschäftsertrag

Der im ersten Semester 2018 erwirtschaftete Geschäftsertrag steigt um CHF 4,9 Millionen oder 2,5 Prozent auf einen neuen Höchstwert von CHF 199,2 Millionen.

Der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft liegt CHF 22,0 Millionen oder 17,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Diese Veränderung ist hauptsächlich auf eine geänderte Verbuchungsmethode zurückzuführen. Der Erfolg aus Fremdwährungs-Absicherungsgeschäften der Bilanz wird nicht mehr im Handels-, sondern im Zinserfolg abgebildet. Wird der Effekt dieser Praxisänderung ausgeklammert, weist der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft eine Zunahme von CHF 4,1 Millionen oder 2,8 Prozent auf. Der positive Risikoverlauf unterstützte diese Entwicklung.

Die Aktivitäten im Wertschriften- und Anlagegeschäft haben im ersten Semester 2018 spürbar zugenommen. Das zeigt sich im Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, der um 6,4 Prozent auf CHF 33,0 Millionen ansteigt.

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft beträgt CHF 11,4 Millionen und liegt um CHF 19,0 Millionen unter dem Vorjahreswert. Dieser Rückgang ist ebenfalls auf die Änderung der Verbuchungsmethode zurückzuführen.

Höherer Geschäftsaufwand

Der Geschäftsaufwand steigt im ersten Semester 2018 um 7,3 Prozent auf CHF 100,0 Millionen. Der Personalaufwand erhöht sich um 3,1 Prozent auf CHF 57,9 Millionen und der Sachaufwand um 13,7 Prozent auf CHF 42,1 Millionen. Diese Zunahmen im Geschäftsaufwand stehen im Zusammenhang mit der Umsetzung der Unternehmensstrategie 2020. Die AKB tätigte umfangreiche Investitionen in die digitale Weiterentwicklung, in die Modernisierung sowie den Ausbau ihres Geschäftsstellennetzes und dem damit verbundenen Mitarbeiterausbau.

Tiefe Cost-Income-Ratio

Die Cost-Income-Ratio liegt nach dem ersten Halbjahr 2018 bei 50,2 Prozent und damit weiterhin deutlich unter dem vom Eigentümer langfristig festgelegten Maximum von 55 Prozent.

Geschäftserfolg über den Erwartungen

Im ersten Semester erwirtschaftete die AKB einen Geschäftserfolg von CHF 96,4 Millionen. Dieser Wert beziffert die operative Leistung der Bank und knüpft direkt an das Resultat des Vorjahres von CHF 96,5 Millionen an. Dazu Dieter Widmer: "Unser Geschäftserfolg liegt mit diesem Resultat über den Erwartungen der Bank für die ersten sechs Monate 2018".

Halbjahresgewinn leicht tiefer als im Vorjahr

Zur Stärkung der risikotragenden Substanz wurden den Reserven für allgemeine Bankrisiken CHF 19,3 Millionen (Vorjahr CHF 15,8 Millionen) zugewiesen. Der Halbjahresgewinn liegt somit mit CHF 71,7 Millionen etwas unter dem Vorjahr (CHF 75,5 Millionen). Der Unternehmensgewinn vor Veränderung der Reserven für allgemeine Bankrisiken ist mit CHF 91,0 Millionen praktisch gleich wie im Vorjahr (CHF 91,3 Millionen).

Komfortable Eigenmittelausstattung

Die AKB gehört zu den solide kapitalisierten Banken. Das Eigenkapital per 30. Juni 2018 beträgt CHF 2,3 Milliarden. Die risikogewichtete Gesamtkapitalquote liegt bei 15,9 Prozent und die ungewichtete Eigenmittelquote (Leverage Ratio) beträgt per Mitte 2018 7,7 Prozent.

Ausblick zweites Halbjahr 2018

Die Aargauische Kantonalbank beurteilt die Konjunktur sowie ihre Wachstumsaussichten für die zweite Jahreshälfte optimistisch und ist zuversichtlich, ihre Marktstellung weiter ausbauen zu können. Auch im zweiten Semester wird die AKB strategiekonform weitere Investitionen tätigen. Für das gesamte Geschäftsjahr 2018 erwartet die AKB ein gutes Jahresergebnis. Bedingt durch die geplanten Investitionen und den damit verbundenen höheren Geschäftsaufwand dürfte das Ergebnis leicht unter demjenigen des Vorjahres liegen.

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Ursula Diebold
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