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15.05.2008 – 14:48

ARVAL (Schweiz) AG

Klarer Trend zu umweltschonenden Firmenfahrzeugen

Ein Dokument

    - Hinweis: Die Studie Corporate Vehicle Observatory (CVO) kann  
        kostenlos im pdf-Format unter
        http://www.presseportal.ch/de/pm/100015160  
        heruntergeladen werden -

    Cham (ots)

ARVAL (Schweiz) AG präsentiert neue Studie Corporate Vehicle Observatory (CVO): Die Schweizer fahren am Sichersten - Firmenflotten werden grösser.

    Die Fahrzeugflotten der Schweizer Unternehmen werden in den nächsten drei Jahren um bis zu einem Drittel grösser. Dabei wollen 97% der Firmen umweltschonende Fahrzeuge einsetzen. Die Schweiz verzeichnet im europäischen Vergleich am wenigsten Unfälle mit Firmenfahrzeugen. Dies geht aus der Studie CVO hervor, welche jährlich von ARVAL (Schweiz) AG präsentiert wird.

    Flotten-Wachstum ja, aber mit Verantwortung. So lässt sich die Studie auf einen Nenner bringen. Die Fahrzeugflotten aller Firmengrössen werden auch in den nächsten drei Jahren wachsen, und zwar zwischen 14 und 34 % gemäss Einschätzung der befragten Unternehmen. Der Trend geht dabei jedoch klar in Richtung verstärktes ökologisches Bewusstsein. So geben insgesamt 97 % der befragten Unternehmen an, ihre Flotte in den nächsten zwei Jahren Richtung kraftstoffsparende oder andere umweltschonende Fahrzeuge zu verlagern. Insbesondere Grossunternehmen setzen verstärkt auf kraftstoffsparende Fahrzeuge (32 %), Elektrische Fahrzeuge (19 %), Hybridantrieb und LPG/Erdgas (je 15 %) sowie Biokraftstoffe (11 %).

    Kraftstoffsparende Fahrzeuge und Hybrid-Modelle im Trend

    Noch erfreulicher sind die zukunftsgerichteten Aussagen zur geplanten Nutzung in den nächsten zwei Jahren: Alle Unternehmensgrössen sprechen sich für eine verstärkte Nutzung von kraftstoffsparenden Fahrzeugen aus (52-64%), dicht gefolgt vom Trend zu Hybridantrieb (41-46 %). Nebst der Fahrzeugwahl nehmen auch Zielvorgaben bezüglich CO2-Emmissionen (34-74 %) und die regelmässige Messung des Kraftstoffverbrauchs (49-82 %) Spitzenplätze ein.

    Im europäischen Vergleich wird die Bereitschaft der Schweizer Unternehmen zu umweltschonenden Massnahmen hoch eingeschätzt. Bei der Nutzung umweltschonender Fahrzeuge (93 %), der Teilnahme an Kursen für umweltfreundliches Autofahren (68 %), der Nutzung kleinerer Fahrzeuge (53 %) und der Teilnahme an Wettbewerben mit Anreizen zur Reduzierung von CO2 (50 %) erzielt die Schweiz Spitzenwerte.

    Leasing ist umweltfreundlich

    Die Studie zeigt auf, dass Leasing an und für sich schon eine umweltschonende Massnahme sein könnte: Es ermöglicht eine hohe Aktualität der Fahrzeugflotte; zudem können Firmen somit rascher auf umweltschonende Fahrzeuge umstellen. Insbesondere Grossunternehmen besitzen in der Schweiz und in Europa mit durchschnittlich 5 bzw. 5.1 Jahren eine deutlich jüngere Firmenflotte als KMUs.

    Die Umwelt gehört auch zu den wichtigsten Aspekten bei der Car Policy, welche die firmeninternen Vorgaben für die Flotte definiert und insbesondere von Grossunternehmen schriftlich festgehalten wird (80%, mittlere 38 %, kleine 39 %). Neben der Fahrersicherheit (für 97 % "wichtig oder sehr wichtig") und den Kosten (für 90 % "wichtig oder sehr wichtig") nimmt die Umwelt den dritten Rang ein (für 85 % "wichtig oder sehr wichtig"). Portemonnaie und Prestige immer noch wichtiger als Umwelt? Bei den Anreizen für die Nutzung von umweltschonenden Fahrzeugen fällt auf, dass "Steueränderungen" am meisten genannt wird (85 %), gefolgt von "Mehr Informationen zu Kosten/Technik dieser Fahrzeuge" (69 %) und "Längere Herstellergarantie" (64 %). Als Gründe gegen die Nutzung werden "mangelnde Modellangebote" (79 %), "geringe Anzahl der Tankstellen/Aufladestationen" (68 %), "Geringe Anzahl von kompetenten Werkstätten" (61 %) und "Ablehnung der Fahrer, solche Fahrzeuge zu nutzen" (22 %) angegeben.

    Der CVO 2008 zeigt insgesamt, dass den befragten Unternehmen bewusst ist: Wenn es um umweltschonende Firmenfahrzeuge geht, so ist jetzt höchste Zeit für Taten. Die Umfragen der nächsten zwei Jahre werden zeigen, ob diese Pläne auch umgesetzt wurden.

    Am wenigsten Unfälle in der Schweiz

    Erfreulich sind die Ergebnisse bezüglich Unfällen mit Firmenfahrzeugen: Mit einer Unfallhäufigkeit von 50 Fällen pro 1 Mio. Einwohner im Jahr 2007 verzeichnet die Schweiz am wenigsten Unfälle in ganz Europa. Dies, obwohl das Land bei der Umsetzung von Fahrersicherheitsmassnahmen im europäischen Mittelfeld liegt.

    Grosses Potential für Full-Service-Leasing

    Bei der Hauptfinanzierungsmethode von Firmenflotten fällt auf, dass weit über die Hälfte der Schweizer Unternehmen den Kauf bevorzugen (60 %). Die Gründe dafür liegen einerseits in der hohen Liquidität der Firmen und in der gerade bei KMUs weit verbreiteten Philosophie von möglichst geringer Fremdfinanzierung. Hinzu kommt die nur in der Schweiz verbreitete Praxis des sogenannten "SwissPack" mit welchem bei Firmenflotten beliebte Marken wie Audi, BMW oder Mercedes langjährige attraktive Wartungs- und Service-Packete beim Kauf eines Fahrzeuges anbieten.

    Das grosse Potential insbesondere für Full-Service-Leasing (FSL) verdeutlicht die Aussage von Unternehmen, die sich bereits für diese Finanzierungsmethode entschieden haben: Von den 7 % Nutzern von FSL setzt der Grossteil auf Verträge mit den angebotenen Serviceleistungen (Wartung/Reparatur, 24h-Pannen-Abschleppdienst, Reifen, Ersatzfahrzeug, Versicherung, Schadenmanagement, Tankkartenmanagement, Internet-Reporting). Dies verdeutlicht, dass Firmen, wenn sie den Komfort des FSL erkannt haben, bestmöglich davon profitieren und sich damit von den Aufgaben rund um das Flottenmanagement entlasten wollen.

      4'000 Interviews in 10 Ländern

    Der CVO ist eine internationale, repräsentative Studie über Firmenfahrzeuge, welche das Marktforschungsinstitut TNS - im Auftrag von ARVAL - seit 2003 jedes Jahr durchführt. Befragt werden Entscheidungsträger von KMUs und Grossunternehmen zu ihrem Fuhrpark- und Flotten-Management. Insgesamt wurden für den Corporate Vehicle Observatory (CVO) 2008 in Belgien, Deutschland, Frankreich, Indien, Italien, Polen, Portugal, Spanien, Tschechien und in der Schweiz rund 4'000 Interviews geführt. In der Schweiz befragte TNS 170 Klein-Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitenden, 198 mittlere Unternehmen mit 10-999 Mitarbeitenden und 45 Grossunternehmen mit 1'000 und mehr Mitarbeitenden.

    Über Arval

    Arval, eine Tochtergesellschaft des französischen Finanzdienstleisters BNP Paribas, ist eine führende europäische Spezialistin für Full-Service-Leasing und Flotten-Management und verwaltet in 39 Ländern rund 628'000 Firmenwagen. Mit ihren über 4'000 Mitarbeitenden hat Arval ein umfassendes Know-how und Controlling bei einfachen Prozessen aufgebaut. Arval steht für Professionalität im Dienste ihrer Kunden und Partner und ist unabhängig von Automobilherstellern und Versicherern. In der Schweiz beschäftigt die Arval (Schweiz) AG mit Sitz in Cham (ZG) und Gland (VD) über 50 Mitarbeitende.

    Weitere Informationen: www.arvalnet.ch

ots Originaltext: ARVAL (Schweiz) AG
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Marcel Evers
Managing Director Arval (Schweiz) AG
Tel.:    +41/41/748'37'00
E-Mail: cvo@arvalnet.ch