AAF Animals Asia Foundation e.V.

Animals Asia Foundation rettet 28 Mondbären in China

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    München (ots) - Weitere 28 Mondbären wurden gestern von der
Animals Asia Foundation (AAF) gerettet. Insgesamt hat AAF inzwischen
248 Bären aus einem qualvollen Leben in chinesischen Gallefarmen
befreit.

    Für einen der völlig abgemagerten Bären, die aus einer Farm in Ziyang stammen, kam bereits bei seiner Ankunft auf dem AAF-Rettungszentrum in Chengdu, in der Provinz Sichuan, jede Hilfe zu spät. Ein anderer musste am folgenden Tag eingeschläfert werden und ein dritter verstarb an seinen Verletzungen.

    Jill Robinson, die Gründerin und Vorsitzende der AAF dazu: "Jeder tote Bär ist ein Ergebnis der barbarischen Zustände auf den Farmen."

    "Einige sind blind, andere haben völlig zerstörte Zähne und ihr Zahnfleisch ist von eiternden Geschwüren übersät. Viele haben schockierende, brandige Wunden, die bis auf die Knochen gehen. Alle sind völlig ausser sich vor Angst. Bei den meisten findet man offene Wunden im Bauchbereich, die von der frei tropfenden Methode des Galleabzapfens stammen; aus diesen Öffnungen tropfen Galle, Blut und Eiter", berichtet Robinson, die vom Zustand der Bären entsetzt ist.        Im Juli 2000 unterzeichnete AAF ein bahnbrechendes Abkommen mit den Behörden in Sichuan über die Rettung von 500 Bären aus der Provinz und über die Zusammenarbeit zur Abschaffung der Bärenfarmen in China sowie die Verwendung pflanzlicher Alternativen anstelle von Bärengalle.  

    Die Bärenfarmer werden finanziell abgefunden, so dass sie sich entweder zur Ruhe setzen oder aber einem anderen Unterhaltserwerb nachgehen können. Im Gegenzug müssen sie ihre Lizenz zum Betreiben einer Bärenfarm für immer abgeben.

    Konsumenten in China, Japan und Korea bilden die grösste Nachfrage nach Bärengalle. Teile von Bären, Gallenpulver und Gallenprodukte findet man auch in Australien, Taiwan, Indonesien, Malaysia, Singapur, den USA und Kanada. Der Export von Bärenprodukten ist in China verboten, doch der schwarze Markt wächst nach wie vor. Bärengalle wird in der Traditionellen Medizin für eine Reihe von Beschwerden wie Fieber, Leberleiden und Augenentzündungen verwendet. Synthetische und pflanzliche Alternativen sind längst verfügbar.

    Vor zwei Jahren verabschiedete das Europäische Parlament in Brüssel eine Resolution, um die chinesische Regierung zur Schliessung der Bärenfarmen bis 2008 zu ersuchen.

    Mehr als 7.000 Bären sind noch immer in Farmen in ganz China gefangen. Manche erleiden dieses Schicksal mehr als 20 Jahre.     Mehr Informationen unter www.animalsasia.de und unter Jills Blog(www.animalsasia.org/blog_de/).

ots Originaltext: AAF Animals Asia Foundation
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Animals Asia Foundation
Christa Filipowicz
cfilipowicz@animalsasia.de
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Mobil: +49 (0)151-5244 2285
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