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13.03.2008 – 10:06

Verein Visiun Porta Alpina

Porta Alpina: Vorreiterrolle für spektakuläre Grossprojekte in den Alpen

Sedrun (ots)

Die Diskussion um den Bau der Porta Alpina im
bündnerischen Sedrun ist noch keineswegs beendet. Im Gegenteil,  die
Projekte für das Jungfraujoch und beim Klein Matterhorn in Zermatt
geben dem Verein "Visiun Porta Alpina" neuen Auftrieb, weil sie
zeigen, dass die Zeit reif ist für spektakuläre touristische
Grossprojekte in den Alpen. Vor zwei Jahren haben die Bündner
Stimmbürger mit einer 72%-Mehrheit eine kantonale Beteiligung am
Projekt gutgeheissen. Dies könne die Regierung nicht einfach
ignorieren, ist man bei "Visiun Porta Alpina" überzeugt.
Zumindest eines hat die Diskussion um die Porta Alpina bewirkt:
Bisher Undenkbares wird in konkrete Pläne gefasst. In Zermatt wollen
die Tourismusverantwortlichen einen 117 Meter hohen Turm mit einer
Aussichtsplattform auf dem 3883 Meter über dem Meeresspiegel
liegenden Gipfel des Klein Matterhorn bauen. Und beim
Tourismusprojekt für das Jungfraujoch im Berner Oberland sollen die
Besucher in gut 20 Minuten von 850 auf 3580 Meter hoch gebracht
werden. Eine Machbarkeitsstudie ist in Arbeit. "Visiun Porta Alpina"
gratuliert diesen Initianten zu ihrem Pioniergeist.
Bei "Visiun Porta Alpina", dem Förderverein für den längsten Lift
der Welt ist man überzeugt, dass die Zeit reif ist, für ein
spektakuläres Grossprojekt in den Schweizer Alpen. Erst die
Diskussion um die Porta Alpina habe derartige Projekte überhaupt
diskussionswürdig gemacht. Die Porta Alpina hat eine Art
Vorreiterrolle eingenommen. "Visiun Porta Alpina" weist darauf hin,
dass man im Bündnerland gegenüber dem Berner Oberland bereits eine
der wichtigsten Hürden genommen hat: In einer Volksabstimmung hat das
Bündner Stimmvolk im Februar 2006 also vor zwei Jahren mit 72% eine
Kostenbeteiligung des Kantons am Bau der Porta Alpina gutgeheissen.
Mit der Vorreiterrolle will es der Verein deshalb nicht bewenden
lassen. Das Bündnerland müsse darauf achten, nicht ins touristische
Abseits zu geraten. Die Eröffnung des Lötschbergtunnels zeige bereits
Wirkung. Und die Walliser, ermuntert durch den Erfolg, fordern
bereits eine zweite Röhre. Würde das Projekt bei der Jungfrau
realisiert, dann hätte auch das Berner Oberland einen gewichtigen
Trumpf in der Hand. Vor dem Hintergrund dieser veränderten
Ausgangslage für das Projekt Porta Alpina will der Verein erneut
einen Anlauf zur Realisierung des Projekts in Sedrun nehmen.
Die Porta Alpina ist ein weltweit einzigartiges Projekt: Besucher
aus aller Welt sollen dereinst von der tiefstgelegenen Bahnstation
mitten im längsten Eisenbahntunnel der Welt, mit dem höchsten Lift
der Welt die Alpen im Gotthardmassiv besuchen können. Die Porta
Alpina soll nach neuesten Berechnungen rund 100 Mio. Franken kosten.

Kontakt:

Arthur Loretz
Tel.: +41/76/386'98'76
Internet: www.visiun-porta-alpina.ch