Reha Rheinfelden

Erstes Europäisches Zentrum für die Rehabilitation der Sklerodermie eröffnet

Systemische Sklerodermie: Ganzkörperhyperthermie mittels Infrarot A-Strahlung zur Verbesserung der gestörten Temperatur und Durchblutung. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.ch. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Reha Rheinfelden"

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    Rheinfelden (ots) - An der Rehabilitationsklinik Rheinfelden in
der Schweiz hat das erste Europäische Zentrum für die Rehabilitation
der Sklerodermie eröffnet. Die systemische Sklerodermie ist eine
seltene, auch bei Ärzten noch zu wenig bekannte Autoimmunkrankheit.
Sie führt zu einer schweren allgemeinen Durchblutungsstörung,
besonders der Hände und zu einer panzerartigen Veränderung des
Bindegewebes.

    Betroffen sind neben der Haut zahlreiche innere Organe, besonders Speiseröhre , Magen-Darm-Trakt, Lunge, Niere und Herz. Oft erkranken auch die Gelenke, die Muskulatur und das Nervensystem . Ausserdem existiert eine Sklerodermie der Haut ohne Beteiligung innerer Organe. Eine dritte Gruppe sind Sklerodermie ähnliche Krankheiten. Diese treten zum Beispiel nach Knochenmark-Transplantation auf, im Rahmen von  Stoffwechel-Störungen oder sie werden durch  Umweltgifte ausgelöst.

    Die systemische Sklerodermie verläuft oft chronisch mit zunehmender körperlicher Schwäche und drohendem Organversagen. Betroffene können, je nach Schwere der Krankheit, innerhalb weniger Jahre sterben. Die Haupttodesursache ist heute die Sklerodermie der Lunge. Der prominenteste Patient mit systemischer Sklerodermie war Paul Klee. Der bekannte Kunstmaler starb 1945 an der tückischen Krankheit.

    Während die akute Versorgung der Sklerodermie-Patienten in den Universitätskliniken erfolgt, fehlte es in Europa bis heute an einem Zentrum für die spezialisierte Rehabilitation der Betroffenen. Schon jetzt liegen aus allen Teilen der Welt zahlreiche Anmeldungen von Patienten für das nach modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen eingerichtete Zentrum in Rheinfelden vor.

    Das Europäische Zentrum für die Rehabilitation der Sklerodermie kooperiert mit Akutspitälern im In- und Ausland. Es ist Mitglied im europäischen Forschungsverbund und Sklerodermie-Netzwerk EUSTAR und arbeitet unter der Leitung von PD Dr. med. habil. Michael Buslau.

    Neben seinen klinischen Aufgaben wertet das Zentrum regelmässig die neueste Literatur zur Diagnose und Therapie der Sklerodermie und ähnlicher Krankheiten aus. Diese Informationen werden medizinischem Fachpersonal, Patienten und Interessierten zur Verfügung gestellt. Ein erster europäischer Kongress zur Rehabilitation der Sklerodermie in Rheinfelden ist für Frühjahr 2008 in Planung.

ots Originaltext: Reha Rheinfelden
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Reha Rheinfelden
Priv. Doz. Dr. med. Michael Buslau, MSc, Leitender Arzt
Tel.:        +41/61/836'52'32 (Sekretariat)
Fax:         +41/61/836'53'53
E-Mail:    info@scleroderma.ch
Internet: www.scleroderma.ch


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