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02.10.2007 – 13:27

free-burma.org

Free Burma - weltweiter Aktionstag am 04. Oktober 2007

Zürich (ots)

Die anhaltenden Proteste der Bevölkerung in Burma
und die gewaltsame Reaktion der dort herrschenden Militärdiktatur
haben im Internet eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Blog-
und Website-Betreiber aus der ganzen Welt bereiten einen Aktionstag
zur Unterstützung der friedlichen Revolution in Burma vor. Am 4.
Oktober wollen sie ein Zeichen setzen für den Frieden. Ihre Sympathie
und Solidarität gilt den Menschen, die ein grausames Regime ohne
Waffen bekämpfen. Hierfür werden Blogger und Webmaster weltweit ihre
normalen Aktivitäten einstellen und auf ihrem Internetauftritt nur
einen einzigen Eintrag veröffentlichen: Free Burma!
Mit Teilnehmern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien,
Spanien, Polen, den USA, Frankreich und zahlreichen anderen Ländern
hat sich innerhalb kürzester Zeit eine starke Basis für diese Aktion
gebildet. Inhalt der am 4. Oktober publizierten Botschaft wird ein
aussagekräftiges rotes Bild und der Titel "Free Burma!" sein.
Solidarität via Internet
Gerade wegen dieser Einfachheit war es möglich, bereits jetzt
weltweit so viele Menschen zu mobilisieren. Allein die offizielle
Unterschriftenliste auf www.free-burma.org umfasst bald 2000
Unterschriften - und die Zahl steigt seit dem Aufruf-Start vom 30.
September im Minutentakt. Der weltweiten Internetgemeinschaft ist es
zu verdanken, dass diese Aktion bereits vor dem 4. Oktober
übermässige Resonanz hervorgebracht hat.
Verurteilung des Militärregimes gefordert
Die Unterzeichner berufen sich auf die Erklärung der
Menschenrechte vom 10. Dezember 1948. Unterzeichnet wurde sie damals
durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen, gerade jetzt ist
dieses Bekenntnis erneut gefordert. Die Vereinten Nationen müssen
gemeinschaftlich die Gewalt und die Unterdrückung in Burma
verurteilen. Passiert ist dies bisher nicht. Dagegen sprechen
wirtschaftliche Interessen einzelner Mitglieder. Diese Interessen
blockieren die gemeinsame Verurteilung der Taten der Militärdiktatur
in Burma.
Informationsfreiheit statt Lebensgefahr
Friedlich demonstrierende Menschen werden niedergeschlagen und
ermordet. Mit allen Mitteln wird versucht den friedlichen Protest
gewaltsam zu unterbinden und den Informationsfluss zu stoppen, damit
die Welt nichts mehr wahrnimmt. Und trotzdem dringen immer wieder
Informationen nach aussen. Nicht zuletzt, weil mutige Menschen im
Land über die Ereignisse berichten und sich damit in Lebensgefahr
bringen. Sie leben in Todesangst und müssen jederzeit damit rechnen,
dass sie verhaftet und verschleppt werden. Genau diesen Menschen will
die internationale Internetgemeinschaft ihre Solidarität bekunden.
Weitere Informationen, Grafiken und eine Unterschriftenliste
finden Sie unter http://www.free-burma.org.

Kontakt:

Pressekontakt Schweiz
Thomas Brühwiler
E-Mail: bloggingtom@gmail.com
Telefon: +41/76/358'69'98
Internet: http://bloggingtom.ch

Pressekontakt Deutschland
Philipp Hausser
E-Mail: info@free-burma.org
Telefon: +49 (0)921 348 90 290
Internet: http://free-burma.org