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04.07.2007 – 13:42

Giersch Ventures GmbH

Rechtsstreit um "G-mail": Giersch gewinnt gegen Google.

Hamburg (ots)

Runde vier im Markenrechtsstreit zwischen Daniel
Giersch und Google um das Zeichen "G-mail".
"And the winner is": Jungunternehmer Daniel Giersch (33). Er hat 
geschafft, was angesichts der Größe des Weltkonzerns Google fraglich 
schien: Google darf das Zeichen "Gmail" in Deutschland nicht 
verwenden. "Google verletze damit die prioritätsälteren Markenrechte 
des Jungunternehmers", so das Hanseatische Oberlandesgericht in 
seinem Urteil (Az 5 U 87/06, 4.July.2007). "Die Rechtslage ist für 
das Hanseatische Oberlandesgericht derart eindeutig, dass es die 
Revision zum Bundesgerichtshof nicht zugelassen hat", teilt der 
Daniel Giersch vertretende Rechtsanwalt Sebastian Eble der Kanzlei 
Preu Bohling & Partner mit. Ein legendärer Sieg, denn vielen Daniels,
die gegen Googliaths kämpfen, geht auf lange Distanz die Zuversicht 
aus und die finanzielle Basis.
Seit fast drei Jahren schleppt sich der Markenrechtsstreit um 
"G-Mail" von Instanz zu Instanz. Sogar Länder übergreifend. Kostet 
viel Geld und Nerven. Jeder einzelne Gerichtsprozess setzt die 
Zahlung fünfstelliger Beträge voraus. Zusätzlich zum Prozess um 
"G-mail" in Deutschland laufen Klagen von Google gegen Giersch in 
Spanien, Portugal, der Schweiz. Rechtsanwalt Sebastian Eble 
bestätigt: "Google hat zumindest schriftlich angekündigt, meinen 
Mandanten so lange im Ausland zu "bekämpfen", bis er die in 
Deutschland geltend gemachten gerichtlichen Ansprüche fallen lässt." 
Doch Google hat in Daniel Giersch einen starken Gegner gefunden. 
Justizias Waagschale wendet sich für den Jungunternehmer immer weiter
zum Guten. Nicht nur in Deutschland. In Österreich ist das Verfahren 
bereits zu seinen Gunsten beendet.
In der Schweiz ist die erste Instanz im von Google geführten 
Löschungsverfahren gewonnen. Nach Rechtskraft des Urteils wird Daniel
Giersch Google auch in der Schweiz auf Unterlassung der Benutzung 
"Gmail" in Anspruch nehmen.
Daniel Giersch: "Ich habe mir schon im Jahr 2000 die Marke 
"G-Mail" gesichert. 4 Jahre vor Google. Ich habe immer an die 
Gerechtigkeit geglaubt."
Auch das Hauptverteidigungsargument von Google, Giersch bezwecke 
mit seiner rechtsmissbräuchlichen Klage nur den überteuerten Verkauf 
seiner Marke, wurde gerichtlich zurückgewiesen. Daniel Giersch: "Ich 
habe von Anfang an deutlich gemacht, dass ich meine Marke niemals 
verkaufen werde. Mir geht es alleine darum, meine Idee eines hybriden
Mail-Systems zu verwirklichen, von deren Erfolg ich absolut überzeugt
bin. Weder "G-mail" noch meine Person sind käuflich."
Mit dieser Haltung knüpft der 33-jährige an die unternehmerische 
Tradition der Männer der ersten Stunde an, die Deutschland in den 
Nachkriegsjahren auf den Erfolgsweg geführt haben. Rückgrat, 
Innovation, Mut sind die Werte, die für Daniel Giersch wichtig sind. 
"Nur" Geld verdienen, vielleicht sogar auf Kosten anderer, lehnt er 
ab. Gerade deshalb sieht er in Deutschland den idealen Standort als 
Basis internationaler Erfolge. Daniel Giersch: "Deutschland ist ein 
innovatives Land mit einem guten Werte- und Rechtssystem. Das sind 
ideale Voraussetzungen für die Entwicklung und Umsetzung von 
zukunftsweisenden Ideen.  Hier fühle ich mich wohl. Hier arbeite ich 
gerne."
Giersch hofft, nach Abschluss der Google-Prozesse, nun endlich 
seine ganze Energie in die Weiterentwicklung von "G-mail" stecken zu 
können. Damit will der Jungunternehmer ganz neue 
Kommunikationsstandards im Internet setzen. Auch da steht er mit 
Google in Opposition. Ein Grund mehr für Giersch endlich klare 
Verhältnisse zu schaffen: "Mein hybrides Mail-System "G-mail" ist 
eine geniale Verbindung von innovativen und altbewährten 
Kommunikationslösungen. Es unterliegt den Grundsätzen des 
Postgeheimnisses. Google dagegen scannt den Inhalt von Mails um 
Werbung einzublenden. Die Kritik, die Google sich diesbezüglich von 
Datenschützern gefallen lassen muss, gefährdet meine Dienste. Meine 
Mitarbeiter und ich sehen uns fast täglich Verwechslungen  
ausgesetzt."
Immer wieder verwirrt die Namensgleichheit sogar die 
Kriminalbehörden derart, dass eine richterliche Verfügung zur 
Überwachung eines E-mail-Kontos, die für Google gedacht ist, bei 
"G-Mail" ins Haus flattert. Beispiele die zeigen, wie sehr die 
Markenrechtsverletzung seitens Google die geschäftlichen Aktivitäten 
von Daniel Giersch beeinträchtigt: "Ich kämpfe hier nicht nur für 
mich, sondern für alle "G-mailer". Besonders die Investoren meines 
weltweit ersten Postfonds "P1 Privat", der "G-mail" finanziert, 
können jetzt aufatmen. Der Fonds hat sehr unter dem Beschuss der 
Verwechslung mit Google gelitten." Die bestätigte eindeutige 
Rechtslage hilft Daniel Giersch und seiner Marke "G-mail" ihr 
anhängendes Motto endlich ungebremst in die Tat umzusetzen..."und die
Post geht richtig ab!"
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