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10.11.2008 – 22:37

Potentia Pharmaceuticals, Inc.

Wirkstoffkandidat von Potentia Pharmaceuticals gegen altersabhängige Makuladegeneration weist bei klinischer Phase-I-Studie positives Sicherheitsprofil auf

Atlanta, November 10 (ots/PRNewswire)

- Mit POT-4 behandelte AMD-Patienten verzeichnen keinerlei
toxische Nebenwirkungen
Potentia Pharmaceuticals, ein Biotechnologieunternehmen in
Privatbesitz, das Arzneimittel zur Behandlung der altersabhängigen
Makuladegeneration (AMD) entwickelt, hat letzte Woche im Rahmen des
Retina Subspecialty Day auf der Jahrestagung der American Academy of
Ophthalmology (AAO) in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) Daten einer
Phase-I-Studie vorgestellt. Die Daten stammten aus der klinischen
Studie AsaP (Assessment of Safety of Intravitreal POT-4 Therapy for
Patients with Neovascular Age-Related Macular Degeneration =
Bewertung der Sicherheit der intravitrealen POT-4-Therapie bei
Patienten mit neovaskulärer altersabhängiger Makuladegeneration) für
den führenden Wirkstoffkandidaten POT-4 des Unternehmens, der für die
Behandlung von AMD entwickelt wird.
Die ASaP-Studie ist eine an mehreren Zentren durchgeführte
First-in-Man-Studie mit eskalierender Einzeldosis. Die
Zwischenergebnisse dieser Studie, bei der Patienten mit bis zu 150
Mikrogramm/Dosis POT-4 behandelt wurden, wiesen auf Basis von
klinischen Anzeichen, ophthalmischen Untersuchungen und
Laborergebnissen zu keinem Zeitpunkt arzneimittelbedingte Toxizitäten
auf. Darüber hinaus wurden keinerlei ernsthafte Nebenwirkungen oder
erkennbare Entzündungen im Augeninneren beobachtet.
Die vorläufigen Ergebnisse weisen darauf hin, dass eine
intravitreale Verabreichung von POT-4 sicher ist, und die bislang
ermittelten Daten unterstützen eine Fortsetzung der Untersuchung von
POT-4 als Behandlungsoption für sowohl trockene als auch feuchte AMD
mit grösseren, randomisierten klinischen Studien, um das
Wirksamkeitsprofil des Wirkstoffs näher zu definieren.
"Diese Sicherheitsdaten bieten eine solide Unterstützung für eine
weitere Entwicklung von POT-4 als potenzielle Behandlung für
Patienten mit AMD", sagte Cedric Francois, Präsident und CEO von
Potentia Pharmaceuticals. "Wir sind davon überzeugt, dass das Produkt
auf Basis dieser frühen Ergebnisse sehr vielversprechend ist und
freuen uns darauf, den Wirkstoff im Rahmen dieser Studie mit höheren
Dosierungen weiter zu testen."
Informationen zu POT-4
Bei POT-4 handelt es sich um einen Komplementinhibitor, der die
Aktivierung der Komplementkaskade verhindert, durch die es sonst zu
lokaler Entzündung, Gewebeschädigung und Hochregulation der
angiogenen Faktoren wie z. B. des vaskulären endothelialen
Wachstumsfaktors (VEGF) am Auge kommen würde. Aufgrund dieses
Wirkmechanismus hat POT-4 das Potenzial, sich bei der "trockenen" und
"feuchten" Form der AMD als wirksam zu erweisen.
Informationen zur AMD
AMD ist die Hauptursache für die Erblindung bei älteren Menschen
in der westlichen Welt und betrifft allein in den USA über 10
Millionen Patienten. Die gegenwärtige Standardtherapie bei AMD stützt
sich in erster Linie auf Angiogenese-Inhibitoren. Dieser
Behandlungsansatz ist auf die ca. 10 bis 15 % der AMD-Patienten mit
Komplikationen infolge okulärer Angiogenese (Bildung neuer
Blutgefässe und Blutungen in den hinteren Augenabschnitten)
zugeschnitten. Es gibt derzeit kein auf dem Markt befindliches
Medikament, das für die Behandlung der verbleibenden Patienten, die
an der so genannten "trockenen" Form der Erkrankung leiden,
zugelassen wäre.
Informationen zum Komplementsystem und zu POT-4
Bei der Komplementaktivierung handelt es sich um einen
Entzündungsprozess, an dem mehrere Dutzend Plasmaproteine
(Bluteiweisse)  beteiligt sind und der letztlich zu durch MAK
(Membran-Angriffs-Komplex)  hervorgerufenen Defekten in der
Zellmembran führt. Die Aktivierung des  Komplementsystems stellt
einen wichtigen Teil der Immunreaktion des Körpers  gegen Erreger wie
Bakterien und Viren dar. Obwohl dem System eine  Abwehrfunktion
zukommt, kann eine unangemessene oder überschiessende
Komplementaktivierung unbehandelt zu krankhaften Veränderungen
führen. Eine  Vielzahl von in den letzten drei Jahren
veröffentlichten wissenschaftlichen  Studien konnte eine starke
Beziehung zwischen Genvarianten, die die  Bestandteile des
Komplementsystems codieren, und einer Bereitschaft, AMD zu
entwickeln, aufzeigen.
POT-4 bindet sich fest an die C3-Komponente des Komplementsystems
und verhindert so deren Mitwirkung an der Aktivierung der
Komplementkaskade. Da es sich bei C3 um eine zentrale, an allen
wesentlichen Wegen zur Aktivierung des Komplementsystems beteiligte
Komponente handelt, verhindert deren Hemmung effektiv die gesamte
nachgeschaltete Komplementaktivierung, die sonst ungehemmt zu lokaler
Entzündung, Gewebeschaden und Hochregulation von angiogenen Faktoren,
wie z. B. des VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor), führen
könnte.
Informationen zu Potentia
Potentia Pharmaceuticals, Inc. ist ein Biotechnologieunternehmen,
das sich auf die Frühphase der Entwicklung neuartiger Therapeutika
und Technologien zur Medikamentenverabreichung für chronisch
entzündliche Erkrankungen konzentriert, wobei der Schwerpunkt
zunächst auf Augenerkrankungen wie der altersabhängigen
Makuladegeneration liegt.
Presseanfragen:
    Paul Kidwell
    +1-617-296-3854
 paulkidwell@comcast.net
    Ansprechpartner für Potentia Pharmaceuticals:
    Pascal Deschatelets
    +1-502-569-1053

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Medien: Paul Kidwell, +1-617-296-3854, paulkidwell@comcast.net;
Pascal Deschatelets für Potentia Pharmaceuticals, +1-502-569-1053