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Media Service: BLÜHENDER FRUCHTBARKEITSTOURISMUS RICHTUNG SCHWEIZ

Zürich (ots) - Die Schweiz entwickelt sich immer mehr zu einer Destination für Touristinnen mit unerfülltem Kinderwunsch. Von den total 10 827 Behandlungszyklen, die 2012 in der medizinisch unterstützten Fortpflanzung an Scheizer Fertilitätskliniken initiiert wurden, betrafen 1771 Frauen, die jenseits der Grenze wohnen. Das zeigen neue Zahlen des Bundesamtes für Statistik, die der "Handelszeitung" vorliegen. Mehr als jede sechste künstliche Befruchtung ausserhalb des Mutterleibs ist auf eine Fruchtbarkeitstouristin zurückzuführen. Vor allem bei Italienerinnen, die in ihrem Heimatland mit einer restriktiven Fortpflanzungsgesetzgebung kämpfen, erfreuen sich Schweizer Fertilitätskliniken einer hohen Beliebtheit. Aber auch Russinnen und verzweifelte Frauen aus arabischen Ländern versuchen hier ihr Glück. "Die Schweiz ist zweite Wahl, wenn die Möglichkeiten im Heimatland ausgeschöpft sind", sagt Christian De Geyter, Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin. Am Universitätsspital Basel, wo De Geyter Fruchtbarkeitsbehandlungen macht, empfängt der Professor aber auch viele Patientinnen aus Deutschland und Frankreich.

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