Alle Storys
Folgen
Keine Story von Handelszeitung mehr verpassen.

Handelszeitung

Media Service: Heute in der "Handelszeitung" vom Mittwoch, 27. August 2008:

Zürich (ots)

ABB-CEO Michel Demaré: "Prüfen das Solargeschäft"
"Bisher ist ABB noch nicht sehr stark im Solargeschäft verwurzelt", 
räumt Michel Demaré, CEO und Finanzchef des Elektro- und 
Automationskonzerns, im Interview mit der «Handelszeitung» ein. Das 
soll sich jetzt ändern. "Wir prüfen alle Optionen", bestätigt Demaré.
ABB - bereits als Grosszulieferer in der Windenergie etabliert - soll
nun auch vom Wachstum der Solarindustrie profitieren. Die ABB-Führung
evaluiert derzeit, wie tief der Konzern in die vergleichsweise lange 
Wertschöpfungskette einsteigen will. Sogar die Übernahme eines 
etablierten Solarpanelherstellers kommt grundsätzlich in Frage. "Im 
Prinzip ist alles möglich", sagt Demaré.
ABB-CEO Michel Demaré: "Keine Zurückhaltung beim 
Investitionsverhalten"
Der Elektro- und Automationskonzern ABB ist, trotz erster Anzeichen 
einer konjunkturellen Abkühlung, weiter auf Wachstumskurs. "Wir 
spüren keine Zurückhaltung beim Investitionsverhalten unserer 
Kunden", sagt ABB-CEO Michel Demaré im Interview mit der 
«Handelszeitung». Für 2009 rechnet Demaré mit einem signfikanten 
Wachstum: Während das weltweite Wachstum im kommenden Jahr im 
Durchschnitt auf 3% geschätzt wird, werde ABB "um ein Vielfaches 
zulegen", betont Demaré.  "Wir sind zuversichtlich, dass sich alle 
unsere Kernmärkte weiterhin sehr positiv entwickeln."
ABB-CEO Michel Demaré: "Können mit einer Rezession gut umgehen"
Der Elektro- und Automationskonzern ABB ist auf einen Abschwung 
vorbereitet. "Solange sich eine Rezession auf eine Weltregion 
beschränkt, können wir damit recht gut umgehen", bestätigt Demaré. 
Die Abkühlung in den USA beispielsweise habe China und Indien bisher 
kaum tangiert. "Wenn sich allerdings auch das Wachstum in Europa 
verlangsamen sollte, bliebe dies für die Märkte in Fernost und damit 
auch für ABB nicht ohne Folgen. Daher treibt Demaré die Präsenz von 
ABB auf nicht-zyklischen Märkten voran. "Wir wollen beispielsweise in
allen Divisionen unser Servicegeschäft ausbauen, da es wenig 
kapitalintensiv und kaum zyklisch ist."
Turquoise-CEO will bis Mitte 2009 profitabel werden
"Wir rechnen damit, bereits Mitte des nächsten Jahres die Gewinnzone 
zu erreichen", sagt Eli Lederman, CEO der neuen Handelsplattform 
Turquoise, zur «Handelszeitung». In den nächsten Monaten wolle 
Turquoise einen Marktanteil von 5% am europäischen Aktienhandel 
gewinnen. Er erwartet, dass die alternativen Handelsplattformen 
zusammen in den nächsten 12 bis 18 Monaten einen Marktanteil von 50% 
erreichen. Aber: "Es gibt eine Konsolidierung, am Ende werden nur 
zwei oder drei Plattformen übrig bleiben."
Klartext statt blumige Worte
Im Geschäftsleben wird zu viel herumgefloskelt. Das drückt mangelnde 
Wertschätzung aus und kann sogar Schaden anrichten. Aber es gibt 
Möglichkeiten, sich gegen die Spin-Doctors, Weichspüler und 
Phrasendrescher zu wehren. Deshalb: Fordern Sie Klartext!
Die richtige Bildung für den Aufstieg
Welche Ausbildungsform, welche (externe) Schule ist die richtige? 
Gerade wer aufsteigt, sieht sich mit neuen Leitungsfunktionen 
konfrontiert, die Führungsqualitäten verlangen. Führungsqualität ist 
nicht nur «angeboren» oder nicht, sie kann auch erlernt werden, wie 
die «Handelszeitung»-Beilage «Weiterbildung» zeigt. Damit man als 
Chef nicht der Kündigungsgrund für die ehemaligen Kollegen wird ...
Die Optionen von Swiss Life
Der Schweizer Versicherer sitzt auf einem grossen Aktienpaket des 
deutschen Finanzvertriebs MLP. Die erhoffte Übernahme und die 
Zusammenführung mit der AWD ist in weite Ferne gerückt. Die 
Investoren erwarten, dass sich Swiss Life von MLP-Aktien trennt.
Kuoni Schweiz will weg vom Image des Sorgenkindes
"Die Halbjahreszahlen 2008 zeigen, dass wir den Nettoerlös gesteigert
und den Ebit deutlich verbessert haben." Mit diesen Worten begründet 
Stefan Leser, CEO von Kuoni Schweiz, sein Ziel, die Schweizer 
Geschäftseinheit der Kuoni Reisen Holding bis Ende Jahr vom Image des
Sorgenkindes innerhalb des Konzerns zu befreien. Optimistisch ist 
Leser, weil der Verlust um 48% niedriger ausgefallen ist als im 
Vorjahr und weil die starken Reisemonate in der 2. Jahreshälfte 
liegen.
Rieter-PK-Manager Jürg Maurer macht sich selbstständig
Jürg Maurer, bekannt geworden durch seine Rolle in der 
Swissfirst-Affäre, verlässt den Rieter Konzern, wo er fast zwei 
Jahrzehnte unter anderem als Manager der Rieter-Pensionskassen tätig 
war. "Am 1. Oktober 2008 werde ich zusammen mit Mitarbeitern die 
Firma JMA Jürg Maurer Asset Management AG starten", bestätigt Maurer 
seine Pläne auf Anfrage. JMA befasst sich mit den Bereichen 
Vermögensverwaltung, Anlageberatung sowie der Besorgung von Finanz- 
und Treuhandgeschäften aller Art.
Neue Reiseverbote für Bankkundenberater
Nach den USA erlassen die Banken nun auch Einreiseverbote nach 
Deutschland. Insidern zufolge verbietet die ins Visier der deutschen 
Steuerfahnder geratene Liechtensteinische LGT ihren Kundenberatern 
und Treuhändern die Einreise ins nördliche Nachbarland. "Es gibt 
einzelne Fälle, wo wir von Reisen in Regionen ausserhalb 
Liechtensteins abraten", heisst es bei der LGT Group. In der Schweiz 
überlegt sich die Luzerner Kantonalbank ebenfalls Einschränkungen für
Reisen von Mitarbeitern. Und die Privatbank Julius Bär hält fest: 
"Generell gilt, dass ausländische Offshore-Kunden für 
Geschäftskontakte in die Schweiz kommen."
CSS-Chef: Vier bis sieben Krankenkassen genügen
Georg Portmann, CEO des Krankenversicherers CSS, sieht die Branche 
von heute 87 auf mittelfristig 50 Kassen schrumpfen. Aber selbst mit 
mindestens vier bis sieben Krankenkassen hätten die Konsumenten 
genügend Auswahlmöglichkeiten, so Portmann. Mit der CSS hat er 
Grosses vor: "Wir wollen die Nummer eins werden." Das Unternehmen 
sehe sich aktiv nach weiteren Akquisitionszielen um. Aufseiten der 
Prämien tönt Portmann weitere Steigerungen an: "Nach 2009 wird für 
die Prämienzahler Kostenwahrheit folgen. Dann werden die 
Versicherungsprämien kostendeckend sein müssen."
CSS-Chef: Wollen Nummer eins werden
Nachdem der Krankenversicherer CSS mit der Übernahme von Intras 2007 
hinter Marktführerin Helsana aufgerückt ist, will CEO Georg Portmann 
nun ganz an die Spitze. "Wir wollen die Nummer eins werden." Deshalb 
sei die CSS offen für weitere Schritte und sehe sich aktiv nach 
weiteren Akquisitionszielen um, so Portmann. Langfristig hätten 
Konsumenten mit mindestens vier bis sieben Krankenkassen genügend 
Auswahlmöglichkeiten.
Herbst bringt Erholung für Schweizer Aktien
Marktstrategen empfehlen in der Mehrzahl, den Schweizer Aktienmarkt 
überzugewichten. Besonders empfohlen sind dabei Werte wie Nestlé, 
Roche oder Lonza.
Charles Vögele
Bernd H. J. Bothe, VR-Präsident von Charles Vögele, hält nichts von 
einer Übernahme durch Migros
"Eine Übernahme durch Migros würde keinen Sinn machen", sagt Bothe, 
VR-Präsident der Modekette Charles Vögele. "Eine Zusammenarbeit, etwa
in der Beschaffung, wird geprüft, aber das hat nichts mit einer 
Beteiligung zu tun." Bothe ist unzufrieden mit der Wachstumsdynamik 
von Charles Vögele: "Wir müssen unser Expansionstempo steigern." 
Potenzial sieht er vor allem in Osteuropa. Hier will er den 
Umsatzanteil von heute  4% in vier bis fünf Jahren auf 20 bis 25% 
steigern.
Heidiland Mineralwasser
Heidiland Mineralwasser wächst, obwohl in der Schweiz weniger 
Minaralwasser verkauft wurde.
Die Produktion von Mineralwasser mit Kohlensäure ist im ersten 
Semester 2008 in der Schweiz um 10% gesunken. Ganz anders verlief die
Entwicklung des Heidiland Mineralwassers, das zweistellig zugelegt 
hat, nachdem ein russischer Investor mehrere Millionen Franken in die
Produktionsanlagen und den neuen Auftritt investiert hat. Der 
Investor forciert den Export des Mineralwasser aus Mels (SG). Ab 
September erhält Heidiland ein neues Logo, eine neue Etikette und 
einen neuen Webauftritt.
Komax-CEO Beat Kälin: "Preis für Akquisition ist noch zu hoch"
Der Chef des Kabelverarbeitungs- und Automationsspezialisten sucht 
aktiv nach Kaufobjekten. Trotz der Finanzkrise seien die Preise für 
Zukäufe aber noch zu hoch. Den Rückgang auf Ebit- und Gewinnstufe zum
Semesterergebnis begründet Kälin mit den Währungen. Unter den 
Erwartungen blieb der MedTech-Bereich. "Im 2. Semester gehen wir von 
einer Verbesserung der Situation aus", so der Komax-CEO.

Kontakt:

Nähere Auskunft erteilt Ihnen gerne Martin Spieler, Chefredaktor
"Handelszeitung", Zürich. Tel. 043 444 59 00.

Weitere Storys: Handelszeitung
Weitere Storys: Handelszeitung
  • 20.08.2008 – 09:05

    Media Service: Heute in der "Handelszeitung" vom Mittwoch, 20. August 2008

    Zürich (ots) - Rieter-Chef Hartmut Reuter: "Prüfen weiteres Werk in Nordchina" Der Autozulieferer und Textilmaschinenbauer Rieter will trotz seinen Sparmassnahmen für die kommenden Jahre seine Expansionspläne nicht stoppen. Die Automobil-Sparte soll ihre Position in Fernost weiter stärken. "Wir haben erste Aufträge von chinesischen Autobauern erhalten", ...

  • 20.08.2008 – 07:00

    Media Service: Heute in der "Handelszeitung" vom Mittwoch, 20. August 2008:

    Zürich (ots) - Krisenjahr 2009: Firmenchefs treten auf die Bremse Rieter-Chef Hartmut Reuter: Zeichnet düsteres Bild für die Konjunktur Die Party ist vorbei. Die ersten Anzeichen, dass die Konjunktur schwächelt, lieferten frühzyklische Unternehmen wie die Industriekonzerne Rieter, Georg Fischer und OC Oerlikon, die mit Gewinnwarnungen schockten. Dass ...

  • 13.08.2008 – 07:00

    Media Service: Heute in der "Handelszeitung" vom Mittwoch, 13. August 2008

    Zürich (ots) - VR-Präsident Peter Kurer: "Wir müssen unsere USA-Positionen überprüfen" Für den Präsident der angeschlagenen Grossbank UBS ist eine Aufspaltung nicht völlig undenkbar. "Wenn wir in zwei Jahren merken, dass eine Aufspaltung der Bank noch mehr Werte für die Aktionäre schafft, dann machen wir das", sagt er im Gespräch mit der ...