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05.09.2005 – 16:05

FRW records

Gelungener Auftakt des ersten Undisputed Peace Festival, am Samstag in der Szene Wien.

Wien (ots)

Mama Oliver, Panta Rhei, Never Ending Circle, Dub
Vexxxation Arkestra und Sigi Finkel boten über 5 Stunden lang ein
abwechslungsreiches Musikprogramm auf sehr hohem Niveau. Dem Anspruch
gerecht verzauberten die Visuals von Georg Eisnecker die gesamte
Szene Wien und die in afrikanische, farbenfrohe Gewänder gekleideten
Moderatoren: Maria Cristina Krier und Emmanuel Adeyemi verliehen dem
Festival mit ihrer Präsenz königlichen Glanz.
Never Ending Circle eröffneten mit kräftigem Cross over - Rock,
verwoben mit Soundcollagen vom DJ Pult schaffen die Jungs einen
einzigartigen Stil Mix der ihr Markenzeichen ist. - Die zweite
Gruppe, die "akademischen Hip Hopper" Panta Rhei, brachten ihre Hits
vom neuen Album "Wir seh'n etwas was ihr nicht seht" mit den
beliebten Titeln wie "Mein Roller und ich" oder "Jochen & Agatha",
gekonnt auf die Bühne.- Für einen Moment die Zeit angehalten hat
danach Maria Cristina Krier, die dem visionären Moderationstext von
Emmanuel Adeyemi das Adagio von Tomasio Albinoni am Klavier
entgegensetzte. - Atmosphärisch ideal für Sigi Finkel's Solo
Performance, der dann die Halle erbeben ließ mit seinen lockenden und
klagenden Saxophon und Klarinetten - Loops und vielfältigen
Klangteppichen. - Wenn auf der Hintergrund - Projektion der Zug der
Zeit den Blick auf das endlose Gewirr der Bahnschienen lenkt, ist die
Band von Mama Oliver schon eingestimmt deren Takt aufzunehmen.
Kompakt und dennoch  psychedelisch anmutend rollen die Song -
Arrangements in einzigartiger Fusion zwischen Rock, Jazz, Gospel und
Soul von der Bühne, um von den Seelen des begeisterten Publikums
aufgefangen zu werden, als einzigartiges Feedback.
Straight ahead zeigten sich abschließend die ultimativen Dub
Vexxxation Arkestra; mit düster, melancholisch treibendem Electronic-
Groove nahte der Alltag wieder, mit Fabriken und Schloten,
Anforderungen und Stress, aber auch Erlösung durch die Musik.
Emmanuel Adeyemi hat den Festivals eine klare Keynote gegeben wenn
er in seiner Moderation sagt:  "Undisputed", da steckt das Wort
"Disput" drin. Nach klassischer Definition benötigt der Disput die
These, Antithese und Synthese. Nach Aristoteles ist es dabei
unverzichtbar, dass die Meinung des Gegenübers nicht nur verstanden,
sondern auch wortgetreu wiederholt werden muss, bevor man seinen
eigenen Standpunkt, die Antithese, darlegen durfte. Diese Kultur der
Auseinandersetzung ist in heutiger Zeit derart in Vergessenheit
geraten, dass man verzweifelt angesichts der Ereignisse in der Welt.
- Aber "Undisputed Peace" muss das nicht etwas völlig Gegensätzliches
sein? Etwas das so klar ist wie dieses Bild das uns auf den Festival
- Flyers und Plakaten begleitet. - Ich habe in der Bbel eine
Entsprechung gefunden welcher Friede da wohl gemeint sein könnte, den
Segensspruch aus dem Philipperbrief der da lautet: "Der Friede
Gottes, welcher höher ist, denn alle Vernunft, bewahre eure Herzen
und Sinne in Jesus Christus" - Kulturschaffende in Europa haben die
Möglichkeit das Undisputed Peace Festival an geeigneten Orten
aufführen zu lassen.
Ein Bild ist abrufbar unter:
http://www.ots.at/meldung.php?schluessel=OTS_20050905_OTS0163

Rückfragehinweis:

Ulrike Weber
ph: 0043 (0)2236 61 764
fax: 0043 (0)2236 677 595
Mail: u.peace@frw-records.com
Website: www.frw-records.com