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PwC-Studie "Wichtige Trends des Humankapitals - Eine globale Perspektive 2006": Persönlichkeiten sind gefragt

    Zürich (ots) - Trotz steigenden Erlösen und Gewinnen in Europa waren in den 90er-Jahren die Erlöse und Gewinne pro Mitarbeiter rückläufig. Der Erlös je Vollzeitbeschäftigte stieg in den USA im Jahr 2004 um 11,7 Prozent. In Europa insgesamt betrug das durchschnittliche Wachstum 8,2 Prozent, in Westeuropa einzeln betrachtet nur 7,9 Prozent. Unternehmen in den USA und Europa glauben, dass ihre unzureichend mobilen und flexiblen Mitarbeitenden bis zu 10 Prozent Mehrausgaben verursachen und dass sie bis zu 10 Prozent für nicht erbrachte Leistungen aufwenden müssen. Trotz allem steigen die Löhne in den USA weit mehr an als in Europa. In den USA ist der durchschnittliche Lohn mit ¤ 70'090.- rund doppelt so hoch wie in Westeuropa mit rund ¤ 38'340.-. Diese Resultate gehen aus der Studie "Wichtige Trends des Humankapitals - Eine globale Perspektive 2006" hervor.

    Die Studie zeigt, dass demografische Entwicklungen und die Flexibilität der Mitarbeitenden die Unternehmen in ihrer Entwicklung stark beeinflussen und dass für wirksame Führung und Talentmanagement noch wenig etablierte Instrumente vorhanden sind. Zudem sind die Unternehmen vermehrt gefordert, Informationen zur Leistungsfähigkeit und Bereitschaft der Mitarbeitenden zu kennen und zuhanden der Investoren zur Verfügung zu stellen. "Die Personalabteilungen stehen zwar kostenmässig nach wie vor unter Druck. Trotzdem ist eine Professionalisierung der Personalfunktion klar sichtbar. Leistungslöhne, Diversity und Flexibilisierung der Belegschaft sowie Talentmanagement und die Entwicklung von wirksamen Instrumenten, welche das Engagement und die Innovation des Humankapitals steigern, sind die Topthemen der nächsten Jahre", sagt Urs Klingler, Director bei PricewaterhouseCoopers Schweiz.

    USA vor Europa

    Die Bedeutung, die Innovation für den wirtschaftlichen Erfolg hat, ist unbestritten. Ein Grossteil der US-amerikanischen wirtschaftlichen Stärke beruht auf der Fähigkeit, ständig Neuerungen einzuführen. Die besten Neuerungen entstehen aus den Ideen von Mitarbeitenden, deren Talent konsequent gefördert wird. Obwohl es keine kausale Verbindung zwischen Weiterbildungsausgaben und Innovation gibt, besteht eine deutliche und beständige Wechselwirkung zwischen den Unternehmen, die in Aus- und Weiterbildung investieren, und den wettbewerbsfähigen Geschäftsergebnissen. Die Studie zeigt, dass die Weiterbildungsausgaben in den USA höher als in Europa sind. Hier sinken sie sogar Jahr für Jahr. "Im internationalen Vergleich dürfte die Schweiz durchaus mit Kontinentaleuropa vergleichbar sein, wodurch langfristig die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den innovativeren Regionen wie Asien und USA abnehmen dürfte", sagt Urs Klingler. Durch die wirtschaftlichen Veränderungen in den vergangenen Jahren entstand eine neue Wettbewerbslandschaft im Human-Capital-Bereich. Die aufstrebenden Märkte Ost- und Mitteleuropas, Indiens und Chinas wachsen bedeutend schneller als die Volkswirtschaften im Westen. Diese Märkte werden in Zukunft nicht nur aus Kostengründen eine ernst zu nehmende Konkurrenz sein, sondern ebenfalls in Bezug auf Kenntnisse und Fachwissen.

    Die Studie kann als PDF-File bei Tanja Cimirro bezogen werden.

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ots Originaltext: PricewaterhouseCoopers
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Partner Steuer- und Rechtsberatung
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