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International Campaign for Tibet

Keine Besserung der Lage in Tibet - ICT besorgt über drohende Instrumentalisierung der Olympischen Spiele 2008

Berlin (ots)

Aus Anlass der heutigen Bundestagsanhörung von
Sport- und Menschenrechtsausschuss zum Thema Olympische Spiele in 
Peking weist die International Campaign for Tibet Deutschland (ICT) 
auf die anhaltend schlechte Menschenrechtslage in dem von China 
besetzten Tibet hin. "Anders als erhofft hat die Vergabe der 
Olympischen Spiele zu keiner substantiellen Besserung der 
Menschenrechtslage vor allem auch in Tibet geführt", äußerte sich 
ICT-Geschäftsführer Kai Müller in Berlin. Im Gegenteil sei in Tibet 
in den letzten Jahren sogar eine Verschlechterung der Situation zu 
beobachten.
Es bestehe Grund zur Sorge, dass die Staatsführung in Peking die 
Situation im Lande im Zuge der Olympischen Spiele beschönigend 
darstellen und damit ein falsches Bild von der Realität auch in Tibet
vermitteln werde. "Die Olympischen Spiele würden damit den 
Menschenrechten in Tibet einen Bärendienst erweisen", zeigte sich 
Müller besorgt.
Die International Campaign for Tibet hat im Rahmen ihrer 
Olympia-Kampagne "Race for Tibet" (www.racefortibet.org) einen 
Forderungs- und Empfehlungskatalog an Politik, Wirtschaft und 
Sportverbände formuliert. Kernelement des Kataloges sei, so Müller, 
die Empfehlung an alle an den Olympischen Spielen Beteiligten, 
insbesondere an Sport und Wirtschaft, sich umfassend über die 
politische Situation vor allem auch in Tibet unterrichten zu lassen. 
Dies sei unabdingbar, um der Gefahr der Instrumentalisierung, etwa im
Rahmen einer einseitigen Berichterstattung in den staatlichen 
chinesischen Medien, zuvorzukommen.
Müller betonte vor allem die besondere Verantwortung von 
Wirtschaftsunternehmen, die als Sponsoren der Spiele fungieren. So 
rufe ICT den Sportartikelhersteller Adidas dazu auf, seine 
Repräsentanten im Vorfeld der Olympischen Spiele zu schulen und sich 
in seinen Gesprächen in China für die Verbesserung der 
Menschenrechtslage vor allem auch in Tibet einzusetzen.
Pressekontakt:

Pressekontakt:

Kai Müller
International Campaign for Tibet Deutschland e.V.
Schönhauser Allee 163
10435 Berlin
Deutschland / Germany
Tel.: +49 (0) 30 27879086
Fax: +49 (0) 30 27879087
Mobil: +49 (0) 162 2087358
www.savetibet.de
www.racefortibet.org

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