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12.06.2019 – 10:10

HPI Hasso-Plattner-Institut

HPI-Wissenspodcast Neuland zur digitalen Bildung mit Professor Christoph Meinel: Wie werden wir in Zukunft lernen?

HPI-Wissenspodcast Neuland zur digitalen Bildung mit Professor Christoph Meinel: Wie werden wir in Zukunft lernen?
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      hier zu hören:
   http://ots.de/ETQAjq
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Potsdam (ots)

Früher reichte oft ein Studium oder eine Berufsausbildung für die gesamte Berufslaufbahn. Heute muss jeder lebenslang weiter lernen. Wissen und Bildung gewinnen immer stärker an Bedeutung, gleichzeitig explodiert das Weltwissen geradezu - nicht zuletzt befeuert durch die fortschreitende Digitalisierung. Sie bietet aber auch neue Chancen und Lösungen.

Doch wie können wir den Zugang zu Bildung und Wissen für alle ermöglichen? Wo und wie werden wir in Zunkunft lernen und welche Rolle können Universitäten dabei spielen? Diese und andere Fragen beantwortet Professor Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), in der neuen Podcast-Folge Neuland (https://podcast.hpi.de). Im Gespräch mit Moderator Leon Stebe spricht er darüber, wie Universitäten zu lebenslangen Lernbegleitern werden können und über digitale Lehr- und Lernformate.

Neue Lernformate wie Massive Open Online Courses (MOOCs) hätten beispielsweise gleich mehrere Vorteile: "Sie können in MOOCs jedes Thema aufbereiten und haben typischerweise tausende von Teilnehmern pro Kurs. Da Menschen besser in Gruppen lernen und der soziale Faktor wichtig ist, verbinden wir die Kurse mit einer sozialen Plattform. Tausende von Teilnehmern bilden dort eine virtuelle Lerngemeinschaft und können sich austauschen ohne physisch anwesend sein zu müssen", sagt HPI-Direktor Professor Christoph Meinel. Insbesondere für Berufstätige seien MOOCs eine sehr einfache und flexible Form der Weiterbildung, da sich jeder seine Lernzeit flexibel einteilen könne. Das würden auch die Erfahrungen mit der hauseigenen MOOC-Plattform openHPI.de zu IT- und Innovationsthemen zeigen.

Fundiertes Wissen über die digitale Welt, anschaulich und verständlich erklärt - das bietet der Wissenspodcast "Neuland" mit Experten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) unter: https://podcast.hpi.de, bei iTunes und Spotify. Alle 14 Tage sprechen sie bei Neuland über aktuelle und gesellschaftlich relevante Digitalthemen, ihre Forschungsarbeit und über Chancen und Herausforderungen digitaler Trends und Entwicklungen. Die nächste Folge wird am 26. Juni ausgestrahlt. Im Gespräch dann: Professor Felix Naumann zur Frage, welchen Wert unsere Daten haben.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang "IT-Systems Engineering" bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 500 Studierenden genutzt wird. In den vier Masterstudiengängen "IT-Systems Engineering", "Digital Health", "Data Engineering" und "Cybersecurity" können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 15 Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung - in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

Kontakt:

presse@hpi.de
Christiane Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, christiane.rosenbach@hpi.de
und Friederike Treuer, Tel. 0331 5509-177, friederike.treuer@hpi.de