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07.04.2006 – 08:40

Autovermieter-Verband der Schweiz AVS

Schweizer Autovermieter weiter auf der Überholspur

Ein Dokument

    - Hinweis: Die "AVS Mietwagen-Statistik" kann im pdf-Format unter
        http://www.presseportal.ch/de/story.htx?firmaid=100007614      
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    Zürich (ots)

Bei den Schweizer Autovermietern geht der Aufschwung weiter: Zum zweiten Mal hintereinander konnte die Branche 2005 einen klaren Mehrumsatz verzeichnen. Entscheidende Erfolgsfaktoren waren laut dem Autovermieter-Verband der Schweiz (AVS) vor allem der Wirtschaftsaufschwung in Europa und die erneute Zunahme der Flugpassagiere in Zürich, Genf und Basel.

    Wie bereits 2004 resultierte die jährliche Umfrage unter den Mitgliedern des Autovermieter-Verbands der Schweiz (AVS) in erfreulichen Zahlen: Der Gesamtumsatz sämtlicher Mitglieder belief sich auf 224,3 Mio. Franken, was gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von satten 5,1 Prozent entspricht. Damit liegt der Gesamtumsatz der im AVS zusammengeschlossenen Firmen zum ersten Mal wieder auf dem Niveau vor dem Krisenjahr 2001 (223,5 Mio. Franken). Deutlich gewachsen ist im Berichtsjahr 2005 auch die Zahl der Mieten (552'179 bzw. +7,7 Prozent) und der Miettage (2'496'286 bzw. +8,7 Prozent). Der ermittelte Umsatz wurde mit insgesamt 696 Mitarbeitenden (+4,0 Prozent) an 195 Mietstationen (-4,4 Prozent) erzielt. Der Höchstbestand der Fahrzeuge betrug 11'728 Personenwagen und Nutzfahrzeuge, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 4,2 Prozent entspricht.

    Starkes Wachstum an den Flughäfen

    Neben dem europaweiten Wirtschaftsaufschwung stecken hinter dem erfolgreichen Jahr der Schweizer Autovermieter vor allem die starken Wachstumsraten an den Flughäfen. Zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang insbesondere die Airports von Basel und Genf, die dank Billigfluganbietern wie EasyJet immer mehr Passagiere in die Schweiz bringen, die dann oft auch ein Fahrzeug benötigen und den Autovermietern einen willkommenen Mehrumsatz bescheren. In Genf sind die Kapazitätsgrenzen - nicht zuletzt wegen der vielen Skitouristen, die ins Wallis oder nach Frankreich fahren - längst erreicht: Die Autovermieter wickeln jeden Tag Hunderte von Mieten ab, verfügen aber nur über wenige Parkplätze in unmittelbarer Umgebung des Terminals. Dies führt bei vielen Anbietern zu grossen Logistikproblemen, die nur mit hohem Personalaufwand gelöst werden können.

    Höhere Reparaturkosten - tiefere Restwerte

    Negativ entwickelt hat sich im Berichtsjahr der Wartungsaufwand der Autovermieter: Wegen teurer Ersatzteile stiegen die Reparaturkosten - und als direkte Folge davon auch die Versicherungskosten - weiter an. Schuld daran ist paradoxerweise der technische Fortschritt im Fahrzeugbau: So kostet der Ersatz eines hochmodernen Halogenscheinwerfers das Mehrfache eines herkömmlichen Frontlichts. Ein weiterer Wermutstropfen ist für die Mitglieder des AVS die exzessive Rabattpolitik der Autohändler beim Neuwagenverkauf: Diese heute schon fast selbstzerstörerische Strategie führt bei den Occasionen zu einer massiven Reduktion des Restwerts und damit beim Gebrauchtwagenverkauf - einem wichtigen Standbein der Autovermieter - zu entsprechend geringeren Einnahmen.

ots Originaltext: AVS
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Andreas Gartmann
Präsident AVS
Tel.         +41/44/809'18'18
E-Mail      andreas.gartmann@avis.ch
Internet: http://www.autovermieterverband.ch