Rheinbraun Brennstoff GmbH

Herdofenkoks HOK sorgt für sauberes Trinkwasser im Ruhrgebiet

    Köln (ots) - Herdofenkoks (HOK) aus dem Rheinland sorgt für sauberes Trinkwasser im Ruhrgebiet, wo die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH sechs Wasserwerke betreibt, in denen jährlich rund 70 Mio. m3 Oberflächen- und Grundwasser zu hochwertigem Trinkwasser aufbereitet werden.

    Bei RWW kommt ein speziell behandelter Aktivkoks zum Einsatz, den die Rheinkalk Akdolit GmbH & Co. KG entwickelt hat und unter der Bezeichnung "Hydro-Anthrasit H" anbietet. Das Unternehmen befasst sich mit der Gewinnung und Herstellung von Produkten für die Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung und vermarktet diese weltweit.

    Eingesetzt wird HOK bereits seit Ende der 70er Jahre nach einer von der RWW entwickelten Technologie der Flusswasseraufbereitung, dem "Mülheimer Verfahren". Dabei werden die üblichen Aufbereitungsschritte der Flockung, Sedimentation, Ozonung und Filtration von Flusswasser durch weitere chemisch-biologische Prozesse ergänzt. HOK hat sich hierbei als hochwirksames Filtrationsmedium mit Katalysatorfunktion etabliert.

    Das "Mülheimer Verfahren" nutzt HOK als hochwertiges Filtermaterial

    Der aufbereitete HOK übernimmt bei dem Mülheimer Verfahren mehrere Funktionen. Neben der eigentlichen Filtration werden damit die nach einer Ozonbehandlung oxidierten Stoffe wie Eisen und Mangan sowie das zur Desinfektion und Oxidation eingetragene Ozon selbst an der Kornoberfläche eliminiert. Daneben führt der hochporöse Aktivkoks in Verbindung mit untergelagerten Sandschichten zur gewünschten Ansiedlung von Mikroorganismen für die nachfolgende biologische Reinigung.

    "Aufgrund seiner besonderen Charakteristik eignet sich HOK hervorragend für den Einsatz in Mehrschichtfiltern und als Grundlage für biologisch wirkende Festbettfilter", so Volker Niechciol, Abteilungsleiter Wasserwerksplanung und -betrieb bei der RWW. "Ein besonderer Grund für den Einsatz von Hydro-Anthrasit H ist dessen poröse Oberfläche, die bei der Enteisenung, der Abscheidung von Mangan und dem Ozonabbau zu sehr guten Ergebnissen führt."

    HOK dient weltweit als preiswertes Adsorptionsmittel dem Umweltschutz

    Rheinkalk Akdolit bezieht den HOK zur Herstellung ihrer Aktivkoksfilter von der Rheinbraun-Brennstoff GmbH, die im Verbund des RWE-Konzerns die globale Vermarktung veredelter Braunkohlen-Produkte übernimmt. HOK wird auf Basis von Rohbraunkohle im so genannten Herdofenverfahren hergestellt und als Adsorptions- und Filtermittel in der Abgas- und Abwasserreinigung eingesetzt. Mit einer jährlichen Kapazität von 200.000 Tonnen ist die RWE Power AG der weltweit größte Produzent von Aktivkoks.

    Weitere Informationen im Internet unter www.hok.de, www.rww.de und www.akdolit.de.


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