PRESSEPORTAL Presseportal Logo
Alle Storys
Folgen
Keine Story von Wyeth Stiftung für die Gesundheit von Ki mehr verpassen.

18.11.2005 – 16:52

Wyeth Stiftung für die Gesundheit von Ki

Forum 2005 für die Gesundheit der Kinder: Stärkeres politisches Engagement für die Gesundheit der Kinder gefordert

Bern (ots)

Forum schlägt nationale interdisziplinäre Arbeitsgruppe für die
Prävention bei Kindern und Jugendlichen vor
Es tagte in Bern das zweite inter-disziplinäre Forum
der Wyeth Stiftung für die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen mit
 80 Teilnehmer aus der Aerzteschaft, Vertretern aus der Prävention,
Schulärztliche Dienste, Behörden und Politik.
Dr. David Heymann, Communicable Diseases WHO,  zeigte auf
beeindruckende Art und Weise die unterschiedlichen Bedürfnisse und
die Effizienz beim Einsatz von Vaccinen in den Entwicklungsländern.
Prof. Catherine Peckham, Centre for Paediatric Epidemiology,
London, wies auf die Wichtigkeit der Gesundheit, Familien-und
Umweltqualität beim Kleinkind und den Einfluss auf dessen Gesundheit
bei 3 Geburtskohorten über mehr als 20 Jahre in Grossbritannien auf.
Das erstmals implementierte Kohorten-Monitoring über längere Zeit hat
Pionier-Charakter.
Prof. Felix Gutzwiller zeigte basierend auf dem heutigen Status
der Gesundheit von Kindern und Jugend die sich erhöhende
Sterblichkeit bei Jugendlichen vor allem auch im Kanton Zürich auf.
Ein möglicher Vorstoss basierend auf dem Prinzip der Entwicklung und
Festigung des Kohärenzsinnes bei den Kindern/Jugendlichen, d.h. die
Verständlichkeit der Umwelt, die Bewältigung der Anforderungen und
die Sinnhaftigkeit wurde vorgestellt.
Herr Beat Meili, Sociologe lic.phil., vertrat das BAG und
berichtete über implementierte erfolgreiche (Karies- und
Verkehrsunfall Prävention) und weniger erfolgreiche
Präventionsmassnahmen welche über die letzten 10 Jahre implementiert
wurden. Er zeigte auf, wie das BAG sich engagiert die
Gesundheitsziele, gemäss Agenda 21, WHO umzusetzen. Auch hier wurden
die entscheidenden Faktoren der Gesundheit beim Kleinkind und der
Eltern - als Einfluss auf die Gesundheit während des Lebens erklärt.
Dr. Annalis Marty-Nussbaumer, Kantonsärztin Kanton Luzern, zeigte
die Bedürfnisse der Kantone für eine effiziente Implementierung der
Prävention auf. Es wurde der Lösungsansatz über den Public Health
Action Circle in Zusammenarbeit mit der Stiftung zur Förderung der
Gesundheit erklärt.
Prof. Urs B. Schaad, Direktor der Uni-Kinderklinik beider Basel,
brachte die Evidenz der Wirksamkeit und Effizienz von Vaccinen über
die letzten 15 Jahre, welche in vielen Fällen zur massiven Reduktion
(>-97%) bis zur Verhinderung von Krankheiten, wie z. B. Diphterie,
Mumps, Pertussis, Polio, Rubella, Tetanus, Influenza Typ b bei
Kindern < 5 Jahre führte. Er wies jedoch auf die Wichtigkeit des
Bedürfnisses von klinischen Studien für Medikamente bei Kindern hin-
was in Europa und den USA unter dem Begriff "pediatric intiative"
bereits läuft. Um diese realisieren zu können,  benötigen
Pharmafirmen zusätzliche Patentschutzzeit.
Unter der Leitung von Prof. David Nadal, Kinderspital Uni-Zürich,
ergab die Diskussion im Forum zwei wichtige Forderungen für die
Schweiz:
1. Vermehrtes politisches Engagement für die Gesundheit der Kinder,
da diese nicht in Form von Patientengruppen partizipieren können. Es
wurde vor allem eine aktivere Rolle der Pädiater auf diesem Gebiet
gefordert.
2. Im Hinblick auf ein mögliches, künftiges Präventionsgesetz wird
eine inter-disziplinäre Arbeitsgruppe aus der Aerzteschaft,
Prävention (Swiss Public Health), Politik, Behörde, Schule,
Elternschaft und Jugend gefordert. Das Gesetz sollte das
Zusammenspiel zwischen Bund und Kantone besser regeln und klare
Empfehlungen für die involvierten Interessengruppen, wie z.B. für die
Pädiater vorsehen.
Dr. Stevo Knesewic, Chief Medical Officer Wyeth Europe  vergab
anschliessend die Finanzierung für die, durch den unabhängigen
Stiftungsrat auserwählten 4 Projekte von öffentlichem Interesse auf
den Gebieten der Infektiologie, Lebensqualität bei Krebserkrankung
und Eisen-Defizienz bei Kindern. " Die Implementierung dieser
Projekte reflektieren die Verpflichtung der Wyeth Stiftung und von
Wyeth im Bereiche der Gesundheit der Kinder und Jugendlichen."

Kontakt:

Jorge Wernli
Wyeth Stiftung für die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen
Director Public Affairs, Wyeth Pharmaceuticals AG
Tel.: +41/41/729'03'44
Fax: +41/41/729'03'14
Mobile: +41/79/334'81'47
E-Mail: wernlij@wyeth.com