Komitee "Schweizer Wirtschaft für die Bilateralen"

Wirtschaftskomitee - Wirtschaft kämpft für die Bilateralen Abkommen Medienkonferenz des Komitees «Schweizer Wirtschaft für die Bilateralen»

      (ots) - Für die Schweizer Wirtschaft steht am 25. September viel
auf dem Spiel: Die Bilateralen Abkommen mit der EU. Export- und
Binnenwirtschaft brauchen diese Verträge. Jeder dritte Franken,
jeder dritte Arbeitsplatz ist vom Handel mit der EU abhängig. Darum
engagiert sich das Komitee «Schweizer Wirtschaft für die
Bilateralen» mit aller Kraft für ein Ja. Ein Ja zur Ausdehnung des
Personenverkehrs-Abkommens ist für die Schweizer Unternehmen von
entscheidender Bedeutung. Nicht nur die Exportwirtschaft ist auf
gute Aussenbeziehungen angewiesen, auch die Binnenwirtschaft braucht
sie. „Die Export-Lokomotive zieht die Binnenwagen mit“, so Johann
Schneider-Ammann, Präsident Swissmem. Joseph Maushart bewies das am
eigenen Beispiel. Er ist CEO der Fraisa SA im solothurnischen
Bellach und erläuterte, wie die gesamte Wertschöpfung der Fraisa auf
den Bilateralen Abkommen abgestützt ist. Mitarbeiter aus Bellach,
Ungarn und Tschechien sowie Vertreter von Lieferanten und ein
Hotelier bezeugten, dass nicht nur der Exporteur Fraisa profitiert,
sondern alle Glieder der Kette.

    Die Präsidenten von fünf Wirtschaftsverbänden betonten die Wichtigkeit der Bilateralen Abkommen und des Personenverkehrs- Abkommens. Jeder dritte Franken erwirtschafte die Schweiz in der EU. Folglich hänge jeder dritte Arbeitsplatz am Handel mit der EU, so Ueli Forster, Präsident des Dachverbands economiesuisse. Für Arbeitsplätze in der Schweiz setzt sich auch Rudolf Stämpfli, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands ein. „Es ist richtig, dass man sich mit den Sozial¬partnern einig geworden ist über einen massvollen Katalog zum Schutz des Arbeitsmarkts.“ Die Arbeitnehmer bräuchten keine Angst haben. Wie zahlreiche Studien und die Praxis zeigen, sei Stellenverlust und Lohndruck nicht zu erwarten. Edi Engelberger, Präsident Schweizerischer Gewerbeverband, sieht auch für KMU-Betriebe dank Qualitäts-Vorteilen die Chancen in den Bilateralen. Qualität zählt auch in der Uhrenindustrie. Jean- Daniel Pasche, Präsident Verband Schweizerischer Uhrenindustrie, sprach die Wichtigkeit des Personenverkehrs-Abkommens für Innovation und Produktion von Uhren in der Schweiz an. Viel versprechend seien auch die dynamischen Absatzmärkte in den wachstumsstarken neuen EU- Ländern.

Viel steht auf dem Spiel

    Ein Nein am 25. September bringe grossen Schaden für die Schweizer Wirtschaft, befürchten alle Referenten. Die entstehende Unsicherheit sei Gift für die Schweizer Wirtschaft. Das Komitee «Schweizer Wirtschaft für die Bilateralen» setzt sich darum vehement für den kleinen Schritt auf dem bewährten bilateralen Weg ein. Ein Nein hingegen wäre ein grosser Schritt zurück bei dem der bilaterale Weg zur Sackgasse verkommen würde. Das hochkarätige Wirtschaftskomitee mit 206 Mitgliedern kämpft darum mit grossem Engagement für die Bilateralen.

Bellach (SO), 6. Juli 2005

Rückfragen: Roberto Colonnello, 044 421 35 35



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