Schweiz. Zentralverein für das Blindenwesen SZB

Emil besucht erstes nationales Taubblindentreffen

Emil besucht erstes nationales Taubblindentreffen
Emil Steinberger lässt sich am ersten nationalen Taubblindentreffen in Saanen das "Lormen" (Handalphabet) erklären. Weiterer Text ueber ots und auf https://www.presseportal.ch. Die Verwendung dieses Bildes ist fuer redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck unter Quellenangabe: "obs/SZB"

    Saanen (ots) -

    - Hinweis: Bilder von Emil am ersten nationalen Taubblindentreffen
        stehen zum kostenlosen Download bereit unter:
        http://www.presseportal.ch/de/pm/100004228 -

    Emil Steinberger besuchte am Samstag, 6. Juni 2009 in Saanen das erste Taubblindentreffen der Schweiz. Organisiert wurde das Treffen vom Schweizerischen Zentralverein für das Blindenwesen SZB.Der Kabarettist unterhielt die begeisterten Teilnehmer mit Anekdoten aus seinem Leben. Er nahm sich aber auch Zeit, um sich mit betroffenen Menschen auszutauschen und war beeindruckt, wie diese ihr Leben meistern. Emil Steinberger unterstützt seit Jahren die Plakatkampagne des SZB, um auf die Anliegen taubblinder Menschen in der Schweiz aufmerksam zu machen. Sein Engagement beschränkt sich jedoch nicht nur auf Worte, wie er am vergangenen Samstag zeigte.

    SZB

    Als nationale Dachorganisation übernimmt der Schweizerische Zentralverein für das Blindenwesen (SZB) wichtige Informations- und Koordinationsaufgaben. Zudem leistet er auch direkte Hilfe, insbesondere mit der Beratung und Begleitung taubblinder Menschen sowie mit der Entwicklung und Bereitstellung spezieller Hilfsmittel. Der SZB ist mit dem ZEWO-Gütesiegel für den zweckbestimmten und vertrauenswürdigen Umgang mit Spendengeldern ausgezeichnet.

    Taubblindheit und Hörsehbehinderung

    Taubblinde Menschen haben im alltäglichen Leben schwerwiegende Folgen der doppelten Sinnesbehinderung zu erleiden und zu meistern. Die für die Taubblindheit typischen Probleme sind:

    - Die Orientierungsschwierigkeit ist sehr ausgeprägt
    - Die zwischenmenschliche Kommunikation stark eingeschränkt
    - Der Zugang zu Informationen (Wissen was im näheren und                
          weiteren Umfeld passiert) ist stark erschwert.

    Diese drei Schwierigkeiten sind charakteristisch für die Taubblindheit, der SZB unterstützt daher auch die Sicht, dass diese Behinderungsform nicht als Summe von Blindheit und Gehörlosigkeit verstanden werden kann, sondern als eine eigenständige Behinderungsform mit spezifischen Merkmalen.

ots Originaltext: Schweizerischer Zentralverein für das                      
Blindenwesen SZB
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Schweizersicher Zentralverein für das Blindenwesen SZB
Martina Hautle
PR / Kommunikation
Schützengasse 4
9001 St. Gallen
Tel.:        +41/71/228'57'63
E-Mail:    redaktion@szb.ch
Internet: www.szb.ch.


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