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29.09.2004 – 18:00

Swatch AG

Auch dank Swatch: Zürich ist wieder der Nabel der Welt

Ein Dokument

      (ots)

Hinweis: Ein Bild wird durch Photopress über Keystone verbreitet

    Hinweis: Hintergrundinformation kann im pdf-Format unter www.newsaktuell.ch/d kostenlos heruntergeladen werden.

      Zürich/Biel Exakt 88,65027322 Jahre nach dem Ausbruch der
Dada-Bewegung im damaligen "Cabaret Voltaire" an der Spiegelgasse 1
in Zürich kehrt Dada am 29. September an seinen Ursprung zurück.
Nach einer Umbauphase öffnet das "cabaret voltaire" seine Türen
wieder der Öffentlichkeit. Dies nicht zuletzt auch dank dem
Schweizer Uhrenhersteller Swatch. Dada, das unartige Kind von einst
und Vorbild aller Avantgarde-Kunstbewegungen, hat wieder eine
Basisstation und erst noch prächtige Adoptiveltern gefunden: Die
Stadt Zürich und die Swatch AG haben grossen politischen,
finanziellen und ideellen Anteil daran, dass an der Spiegelgasse 1
in Zürich jetzt wieder Dada regiert und Zürich somit wieder zum
"Nabel der Welt" wird, wie das die Dadaisten einst in genüsslich
absurder Weise propagierten.

    Das konkrete Engagement von Swatch


      Die Lust bei Swatch, das neue "cabaret voltaire" mit seinem
niederschwelligen öffentlichen Kulturbetrieb mittragen zu helfen ist
gross. Die Swatch AG engagiert sich am Kulturbetrieb im "cabaret
voltaire" mit total 1,5 Mio. Schweizer Franken, verteilt auf fünf
Jahre hinaus. Ebenso lässt der Schweizer Uhrenhersteller einen Teil
des Verkaufserlöses aus seinen beiden dem Thema Dada gewidmeten
Modellen "Dada Traces" und "Dadazüri" in den Kulturbetrieb mit
einfliessen.

      Erfolgte die Lancierung der Swatch Gent "Dada Traces" im November
2003 noch ohne grösseres Brimborium, so bedeutete das Erscheinen der
Swatch Turnover "Dadazüri" am 5. März 2004 einen ideellen
Meilenstein in der gemeinsamen Geschichte von Swatch und Dada. Die
"Dadazüri" die erste Art Special von Swatch, die eine
gesellschaftliche Bewegung thematisiert. Die Lancierung der Uhr in
der Nacht vom 5. auf den 6. März 2004 in der Druckerei der Neuen
Zürcher Zeitung NZZ in Schlieren war ein wahres Feuerwerk an
köstlicher Absurdität.

    Kunst dank, mit und aus Swatch


      Denkwürdig bleiben wird die "Dadazüri" aber auch aus einem anderen
Grund. Käufer der in limitierter Auflage hergestellten Swatch
Turnover waren aufgefordert, eine der auswechselbaren Plaketten für
die Gehäuserückseite der Uhr an Swatch zurück zu senden, damit
daraus ein Dada-Kunstwerk entstehen kann. Dieser Aufforderung wurde
Folge geleistet; und was der Genfer Künstler John Armleder aus den
"Einsendungen" gemacht hat, kann ab dem 29. September im neu
eröffneten "cabaret voltaire" begutachtet werden.

      Der in Genf und New York lebende und arbeitende John Armleder
bezeichnet sein Schaffen als ein Pendeln zwischen den beiden Polen
Konstruktivismus und Anarchismus, aber immer mit der Tendenz zum
Modernismus.

    Das neue "cabaret voltaire"


      Die Räumlichkeiten des "cabaret voltaire" an der Spiegelgasse 1 in
Zürich offenbaren ab der Neueröffnung nach dem Umbau nun einen
Veranstaltungsraum für Aktionen, die sich mit Dada
auseinandersetzen. Das "cabaret voltaire" soll einen
niederschwelligen, öffentlichen Kulturbetrieb bieten und verfolgt
keineswegs den Zweck eines Museums. Verantwortung für das "cabaret
voltaire" übernimmt der "Trägerverein cabaret voltaire" mit
Vertretern aus der Stadt Zürich, aus der Swatch AG (Hanspeter
Rentsch, Mitglied der Konzernleitung der Swatch Group) sowie
Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Architektur. Zum Direktor des
Trägervereins gewählt wurde mit Guido Magnaguagno, dem Direktor des
Museums Tinguely in Basel, ein bestens ausgewiesener
Dada-Spezialist. Als Geschäftsführer des „cabaret voltaire" hat der
Trägerverein den Zürcher Künstler, Klubkurator und Kunstorganisator
Philipp Meier ernannt.

      Als Beweis eines Besuches des "cabaret volaire" in Zürich können
künftige Dada-Enthusiasten nicht nur neu gewonnene Spontaneität
vorweisen, sondern auch Postkarten mit sieben verschiedenen Sujets,
die sich mit der Verbandelung von Swatch und Dada auseinandersetzen.

ots Originaltext: Swatch Press Office
Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch


Kontakt:
Swatch Press Office
Carmen Daetwyler
Tel.         +41/32/343'97'28
Fax          +41/32/343'96'69
E-Mail:    carmen.daetwyler@swatch.com
Internet: www.swatch.com