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Zugsicherung auf dem ganzen Netz der Berner Oberland-Bahn in Betrieb

Zugsicherung auf dem ganzen Netz der Berner Oberland-Bahn in Betrieb
Die Zugsicherung auf der Strecke Interlaken Ost - Zweilütschinen ist seit Frühjahr 2004 in Betrieb. Seit wenigen Tagen ist nun das gesamte Netz der Berner Oberland-Bahn (BOB) mit einer modernen Zugsicherung ausgerüstet. Weiterer Text über ots. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke... mehr

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    Interlaken (ots) - Die Zugsicherung auf der Strecke Interlaken Ost - Zweilütschinen ist seit Frühjahr 2004 in Betrieb. Die Versuchsfahrten und die Montage der Streckenausrüstung wurden auf den restlichen Streckenabschnitten von Zweilütschinen nach Lauterbrunnen und Grindelwald mit Hochdruck vorangetrieben. Seit wenigen Tagen ist nun das gesamte Netz der Berner Oberland-Bahn (BOB) mit einer modernen Zugsicherung ausgerüstet. Die Zugsicherung verhindert das Überfahren haltzeigender Signale. Sie ist nach den Standards von ETCS (European Train Control System) gebaut, musste aber für die erstmalige Anwendung bei einer Schmalspurbahn mit Zahnstangenstrecken angepasst werden. Die zur Zentralbahn fusionierte SBB-Brünigbahn und die Luzern-Stans-Engelbergbahn verwenden ebenfalls das als ZSI 127 bezeichnete und von der Firma Siemens gelieferte System. Da die Berner Oberland-Bahn (BOB) bei dieser Entwicklung eine Pionierrolle gespielt hat und keinerlei Erfahrungen im Zahnstangenbetrieb vorlagen, dauerte die Erprobungsphase einige Monate. Die aufgetauchten Probleme lagen vorallem in der Entwicklung der an die Anwendung im Schmalspurbereich anzupassenden Software. Die Zugsicherung überwacht im Hintergrund die Handlungen des Lokomotivführers. Sichtbar sind die gelben Balisen im Gleis, welche die Signal- und Streckeninformationen auf das Triebfahrzeug übertragen und dort vom Bordrechner in Abhängigkeit des Bremsverhaltens des Zuges in die an jedem Punkt zulässige Geschwindigkeit umgerechnet werden. Wird diese Geschwindigkeit überschritten, erfolgt eine Schnellbremsung. Unfälle wie die folgenschwere Kollision zweier Züge auf der Berner Oberland-Bahn (BOB) am 7. August 2003 werden durch die neue Zugsicherung ausgeschlossen.

    Die Montage der Bordausrüstung, bestehend aus Bordrechner, Anzeige-und Bediengerät sowie der Empfangsantenne wurden durch Mitarbeiter der Werkstätte Zweilütschinen ausgeführt. Die Ausrüstung der Strecke mit Balisen und deren Programmierung erfolgte ebenfalls durch Mitarbeiter der Berner Oberland-Bahn (BOB).

    Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Dr. Hans Schlunegger, Leiter Technik, gerne zur Verfügung. Tel 033/828'72'20 oder 079/659'85'09

ots Originaltext: Berner Oberland-Bahnen AG
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