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29.09.2006 – 08:00

Colliers (Schweiz) SA

Büromarkt Schweiz: Mehr Optimismus bei bleibender Grundskepsis

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    - Hinweis: Die Studie kann im pdf-Format unter
                      http://www.presseportal.ch kostenlos heruntergeladen  
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    Zürich (ots)

Die grossen Büromärkte in der Schweiz tauen auf, genauso die Stimmung unter den Marktakteuren. Dies zeigen die neusten Daten zu Angebotsziffern, Mieten sowie eine Umfrage unter Immobilienprofis, erhoben und durchgeführt von der Colliers (Schweiz) AG.

    Das Tauwetter in den schweizerischen Büromärkten hat eingesetzt. In den 20 grössten schweizerischen Agglomerationen ist die Angebotsquote von 5.3% auf 4.9% zurückgegangen. Die Angebotsziffern sind in den drei grössten Agglomerationen Zürich, Genf und Basel im vergangenen halben Jahr gesunken. Vor allem die Zentren der Agglomerationen profitieren von der stärkeren Nachfrage. Im grössten und volatilsten Büromarkt Zürich, sank die Rate von 9.5% auf 8.3% und in der Stadt gar von 7.5% auf 5.8% bzw. 340'000 m2. (1)

    Diese Marktentwicklung reflektiert sich auch in der Stimmung der Marktakteure. Zum ersten Mal seit 2001 beurteilen Immobilienprofis in Zürich und Basel ihre Geschäftschancen erkennbar optimistischer. Dies zeigt eine Umfrage der Colliers (Schweiz) AG. Rund 160 Marktprofis haben daran teilgenommen. (2) Sie stellen eine erhöhte Nachfrage fest und rechnen auch künftig mit sinkenden Leerständen. Eine Grundskepsis bleibt aber vorhanden. So rechnet man trotz der anziehenden Nachfrage mit tendenziell eher sinkenden Mieten. Die Angebotsvielfalt bleibt nach wie vor so gross, dass auch im Jahr 2007 von einem Mietermarkt ausgegangen wird.

    Tatsächlich sind die Mietpreise im ersten Halbjahr 2006 leicht gesunken. Der flächengewichtete mittlere Mietpreis für eine einfach ausgebaute Bürofläche in der Schweiz sank von CHF 227 pro m2 pro Jahr auf CHF 214.- netto. Ein leichtes Anziehen der Mietpreise ist einzig in den Städten Zürich und Genf festzustellen. Hier finden sich auch die höchsten Mieten mit CHF 820.- im Hypercentre von Genf und CHF 770.- an der Zürcher Bahnhofstrasse. Generell liegen die Mietpreise für eine Top Büroimmobilie der Klasse A bei CHF 250.- bis 480.-, bei einer Standard Bürofläche der Klasse B bei CHF 150.- bis 250.- und bei einer Basis Büroimmobilie der Klasse C zwischen CHF 140 und 200.- pro m2 pro Jahr netto.

    Die Nachfrage entsteht hauptsächlich infolge Optimierung der Immobiliensituation bezüglich Standort, Raum und Kosten. In Zürich sind immerhin 21% der Nachfrage durch das Wachstum von Firmen getrieben, im letzten Jahr waren es nur 11%. Keine Branche dominiert die Nachfrage. Wichtige Nachfragebranchen sind "Finanz und Treuhand" sowie "Consulting" mit Anteilen von 20% und 17%. Aber auch zahlreiche andere Branchen wie "Ausbildung", "Handel", "Medizin/Biotech/Pharma", "IT" und "Gewerbe allgemein" spielen mit einem Nachfrageanteil von jeweils rund 10% eine wichtige Rolle.

    Trotz des guten Wirtschaftsganges ist die Grundskepsis der Marktakteure berechtigt. Das Wachstum des Arbeitsmarktes ist nach wie vor verhalten und muss seine Nachhaltigkeit weiter unter Beweis stellen. Mit der spürbaren Belebung des Marktes wird sich aber die Stimmung unter den Akteuren weiter verbessern.

(1) Quelle: Colliers (Schweiz) AG und Immovista AG (2) Die Resultate der Umfrage finden Sie auf www.colliers.ch

ots Originaltext: Colliers (Schweiz) AG
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Zürich: Felix Thurnheer
Tel. +41/44/316'13'43

Basel: Reto Brunner
Tel. +41/61/690'40'42

Genf: Bertrand Cavaleri
Tél. +41/22/317'70'00

Colliers (Schweiz) AG
C/O Siewerdtstrasse 8
8050 Zürich
Internet: http://www.colliers.ch

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    Zürich Die grossen Büromärkte in der Schweiz tauen auf, genauso die Stimmung unter den Marktakteuren. Dies zeigen die neusten Daten zu Angebotsziffern, Mieten sowie eine Umfrage unter Immobilienprofis, erhoben und durchgeführt von der Colliers (Schweiz) AG.

    Das Tauwetter in den schweizerischen Büromärkten hat eingesetzt. In den 20 grössten schweizerischen Agglomerationen ist die Angebotsquote von 5.3% auf 4.9% zurückgegangen. Die Angebotsziffern sind in den drei grössten Agglomerationen Zürich, Genf und Basel im vergangenen halben Jahr gesunken. Vor allem die Zentren der Agglomerationen profitieren von der stärkeren Nachfrage. Im grössten und volatilsten Büromarkt Zürich, sank die Rate von 9.5% auf 8.3% und in der Stadt gar von 7.5% auf 5.8% bzw. 340'000 m2. (1)

    Diese Marktentwicklung reflektiert sich auch in der Stimmung der Marktakteure. Zum ersten Mal seit 2001 beurteilen Immobilienprofis in Zürich und Basel ihre Geschäftschancen erkennbar optimistischer. Dies zeigt eine Umfrage der Colliers (Schweiz) AG. Rund 160 Marktprofis haben daran teilgenommen. (2) Sie stellen eine erhöhte Nachfrage fest und rechnen auch künftig mit sinkenden Leerständen. Eine Grundskepsis bleibt aber vorhanden. So rechnet man trotz der anziehenden Nachfrage mit tendenziell eher sinkenden Mieten. Die Angebotsvielfalt bleibt nach wie vor so gross, dass auch im Jahr 2007 von einem Mietermarkt ausgegangen wird.

    Tatsächlich sind die Mietpreise im ersten Halbjahr 2006 leicht gesunken. Der flächengewichtete mittlere Mietpreis für eine einfach ausgebaute Bürofläche in der Schweiz sank von CHF 227 pro m2 pro Jahr auf CHF 214.- netto. Ein leichtes Anziehen der Mietpreise ist einzig in den Städten Zürich und Genf festzustellen. Hier finden sich auch die höchsten Mieten mit CHF 820.- im Hypercentre von Genf und CHF 770.- an der Zürcher Bahnhofstrasse. Generell liegen die Mietpreise für eine Top Büroimmobilie der Klasse A bei CHF 250.- bis 480.-, bei einer Standard Bürofläche der Klasse B bei CHF 150.- bis 250.- und bei einer Basis Büroimmobilie der Klasse C zwischen CHF 140 und 200.- pro m2 pro Jahr netto.

    Die Nachfrage entsteht hauptsächlich infolge Optimierung der Immobiliensituation bezüglich Standort, Raum und Kosten. In Zürich sind immerhin 21% der Nachfrage durch das Wachstum von Firmen getrieben, im letzten Jahr waren es nur 11%. Keine Branche dominiert die Nachfrage. Wichtige Nachfragebranchen sind "Finanz und Treuhand" sowie "Consulting" mit Anteilen von 20% und 17%. Aber auch zahlreiche andere Branchen wie "Ausbildung", "Handel", "Medizin/Biotech/Pharma", "IT" und "Gewerbe allgemein" spielen mit einem Nachfrageanteil von jeweils rund 10% eine wichtige Rolle.

    Trotz des guten Wirtschaftsganges ist die Grundskepsis der Marktakteure berechtigt. Das Wachstum des Arbeitsmarktes ist nach wie vor verhalten und muss seine Nachhaltigkeit weiter unter Beweis stellen. Mit der spürbaren Belebung des Marktes wird sich aber die Stimmung unter den Akteuren weiter verbessern.

(1) Quelle: Colliers (Schweiz) AG und Immovista AG (2) Die Resultate der Umfrage finden Sie auf www.colliers.ch

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Zürich: Felix Thurnheer
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Basel: Reto Brunner
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Genf: Bertrand Cavaleri
Tél. +41/22/317'70'00

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