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28.11.2006 – 08:07

GfK Gruppe

Konsumklima - Höchststand seit November 2001
Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für November 2006

Nürnberg (ots)

Das Konsumklima zeigt sich zum Jahresende 2006
stabil. Die Konjunkturaussichten werden im November wieder etwas
optimistischer eingeschätzt. Die Anschaffungsneigung kann in diesem
Monat ihren Rekordwert fast halten. Dagegen sinkt die Erwartung der
Verbraucher an die weitere Einkommensentwicklung im Vergleich zum
Vormonat. Der Konsumklimaindikator prognostiziert nach revidiert 9,3
Punkten im November für Dezember einen Wert von 9,4 Punkten. Dies ist
der höchste Wert seit November 2001.
Die Tatsache, dass die Anschaffungsneigung den Rekordwert des
Oktobers fast wieder erreichen konnte, lässt auf ein positiv
verlaufendes Weihnachtsgeschäft schließen. Der Ost-West-Vergleich
zeigt, dass sich im November die Stimmung der ostdeutschen
Konsumenten sowohl bei der Konjunktur- und Einkommenserwartung als
auch bei der Anschaffungsneigung verbessert hat.
Nach Verlusten im Vormonat legen die Konjunkturerwartungen im
November wieder leicht zu. Der Indikator gewinnt 3,4 Punkte hinzu und
liegt nun bei 10,3 Punkten. Der Zickzackkurs der
Einkommenserwartungen findet auch im November 2006 seine Fortsetzung.
Nach deutlichen Gewinnen im Vormonat muss dieser wieder Einbußen von
6,6 Punkten hinnehmen. Die Indikator Konsumneigung verändert sich mit
einem Minus von 0,5 Punkten nur minimal und konnte damit seinen
historischen Höchststand aus dem Oktober nahezu halten. Mit aktuell
63,9 Punkten liegt die Anschaffungsneigung momentan 72 Punkte über
ihrem entsprechenden Vorjahreswert. Das Konsumklima kann sich im
Vergleich zum Vormonat nur noch minimal verbessern. Der
Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 9,3 Punkten im November
für Dezember einen Wert von 9,4 Punkten.
In diesem Jahr erscheint ein höheres Wachstum als die zuletzt
vorhergesagten 0,7 Prozent realistisch. Deshalb wird die Prognose für
den privaten Konsum für dieses Jahr um 0,3 Prozentpunkte auf 1
Prozent nach oben revidiert. Aus heutiger Sicht ist bei den realen
privaten Konsumausgaben für das kommende Jahr ein Plus von etwa 0,5
Prozent zu erwarten.

Pressekontakt:

Marion Eisenblätter, Tel. +49 (0)911 395-2645,
marion.eisenblaetter@gfk.com