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20.11.2006 – 14:12

Monster Switzerland AG

Lohnvergleich zeigt: Schweizer verdienen nicht mehr viel besser als Deutsche

Ein Dokument

Zollikon (ots)

- Hinweis: Eine ausführliche Medienmitteilung mit Grafiken kann
   im pdf-Format unter  
http://www.presseportal.ch/fr/story.htx?firmaid=100001987 
   kostenlos heruntergeladen werden -
Mit mehr als 340'000 Schweizer Teilnehmenden,
davon allein 85'000 im Jahr 2006, ist der seit sechs Jahren in vielen
Ländern des Monster-Netzwerks verfügbare Monster-Online-Gehaltstest
eine einzigartige Primärumfrage zum Thema Lohn. Die Auswertung 2006
der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW vergleicht die Löhne in der
Schweiz und das Lohnniveau im deutschsprachigen Raum. Im Fokus stehen
die Angestelltensaläre.
Die wichtigsten Erkenntnisse sind:
  • Das traditionell grosse Lohngefälle zwischen der Schweiz und Deutschland nimmt ab.
  • Am meisten verdienen die Berufsgruppen "Consulting", "IT/Telekommunikation" und "Naturwissenschaftliche Berufe", am wenigsten die Berufszweige "Vertrieb/Verkauf", "Medizinische Berufe" und "Einkauf/Logistik/Materialwirtschaft".
  • Schweizer Frauen verdienen fast 20% weniger als ihre männlichen Kollegen.
Erosion des Lohngefälles Schweiz-Deutschland
Das Bruttojahreseinkommen (Medianwert) liegt 2006 in der Schweiz
mit umgerechnet durchschnittlich knapp 42'000 Euro nicht mehr
bedeutend höher als in Deutschland, wo es 39'000 Euro beträgt.
Gegenüber Österreich mit 28'000 Euro bleibt der Unterschied hingegen
deutlich. Die Gründe für diese Annäherung sieht die FHNW bei der
verstärkten Einwanderung ausländischer Arbeitskräfte in den Schweizer
Markt und zieht das Fazit, dass sich die Löhne in einigen
Berufsfeldern, in denen der Arbeitsmarkt nicht reguliert ist,
annähern. Besonders geringe Unterschiede bestehen im Verkauf und bei
den technischen Berufen (2% bzw. 8% gegenüber Deutschland). Hingegen
fiel beispielsweise das deutlich höhere durchschnittliche Schweizer
Bruttogehalt bei den medizinischen Berufen auf. Hier verdienen
Angestellte in der Schweiz durchschnittlich ca. 37% mehr als in
Deutschland und 64% mehr als in Österreich. Die medizinischen Berufe
sind grossenteils in einem regulierten Arbeitsmarkt angesiedelt, die
Löhne entsprechend wenig flexibel. Ähnliches gilt für den Berufszweig
Organisation/Verwaltung/Recht, wo im Schnitt noch 27% mehr Lohn als
in Deutschland ausbezahlt wird. In der Aus- und Weiterbildung sowie
in der IT/Telekommunikation verdienen Angestellte in der Schweiz
brutto immerhin noch gut 20% mehr als in Deutschland. Diese
Entwicklung kommentiert der Tessiner Davide Villa, CEO Monster
Worldwide CEE Region, wie folgt: "Die Öffnung des Schweizer
Arbeitsmarktes verändert die Rekrutierungsgewohnheiten der Schweizer
Unternehmen. Der deutschsprachige Raum wird zunehmend als
einheitliches Rekrutierungsgebiet betrachtet - auch um die Nachfrage
nach durchschnittlich qualifizierten Arbeitskräften zu decken."
Unterschiede zwischen den Schweizer Berufsgruppen
Die Consulting-Berufe erreichen im Jahr 2006 die höchsten
Bruttojahreseinkommen mit durchschnittlich rund 83'000 Franken
(Angestellte ohne Leitungsfunktion; Medianwert). Dahinter folgen die
IT-/Telekommunikationsberufe mit rund 80'000 Franken, die
naturwissenschaftlichen Berufe (CHF 75'000) und die
Marketing-/PR-Berufe (CHF 71'500). Am Ende der Rangliste befinden
sich die Berufe in Vertrieb/ Verkauf (CHF 62'000), die medizinischen
Berufe (CHF 63'000) und die Berufe in Einkauf, Logistik und
Materialwirt-schaft (CHF 64'000).
Frauen verdienen markant weniger für gleiche Arbeit
Über die gesamte Wirtschaft hinweg liegen die Gehälter der Frauen
durchschnittlich etwa 19% unter den Gehältern ihrer männlichen
Kollegen. Wenn man die Durchschnittsgehälter von Männern und Frauen
in der gleichen Position vergleicht, zeigen sich immer noch klare
Unterschiede. Zum Beispiel verdienen Frauen auf der Ebene von
Abteilungsleitenden im Schnitt 20% weniger als Männer. Und schon beim
Berufseinstieg zeigt sich ein Unterschied von 11%.
Über Monster
Monster.ch betreibt Websites in Deutsch, Französisch und
Italienisch. Die Schwesterportale Monster.ch und jobpilot.ch
verzeichnen zusammen über 5,6 Mio. Pageimpressions monatlich.
Stellensuchenden stehen verschiedene Tools für die bequeme Jobsuche
zur Verfügung. Arbeitgebern bietet das Karriere-Portal neben
Anzeigenpublikation und CV-Datenbankrecherchen auch Monster Office HR
ATS, eine internetbasierte Software-Lösung zur internen Verwaltung
des gesamten Rekrutierungsprozesses. Die Monster Worldwide
Switzerland AG beschäftigt 25 Mitarbeitende. Der Hauptsitz befindet
sich in Zollikon, die Vertretung für die Romandie in Neuchâtel. Die
1967 gegründete Monster Worldwide Inc. (NASDAQ: MNST) beschäftigt
4300 Angestellte und betreibt in 35 Ländern 37 Webseiten mit lokalen
Inhalten. Mit über 49 Millionen Lebensläufen und mehreren
hunderttausend Stellenangeboten insgesamt ist Monster weltweit eine
der wichtigsten Karriere-Plattformen im Internet.
Weitere Informationen
Eine ausführliche Version der Pressemitteilung sowie die
umfassende Studie stehen auf Anfrage unter folgender Adresse zur
Verfügung.

Kontakt:

Christian Wüthrich
Monster Worldwide Switzerland AG
Seestrasse 45
8702 Zollikon
Tel. +41/79/707'65'16
Fax +41/31/312'16'02
E-Mail: Christian.Wuethrich@monster.ch
Internet: http://presse.monster.ch

Special Note: Safe Harbor Statement Under the Private Securities
Litigation Reform Act of 1995: Except for historical information
contained herein, the statements made in this release constitute
forward-looking statements within the meaning of Section 27A of the
Securities Act of 1933 and Section 21E of the Securities Exchange Act
of 1934. Such forward-looking statements involve certain risks and
uncertainties, including statements regarding Monster Worldwide,
Inc.'s strategic direction, prospects and future results. Certain
factors, including factors outside of Monster Worldwide's control,
may cause actual results to differ materially from those contained in
the forward-looking statements, including economic and other
conditions in the markets in which Monster Worldwide operates, risks
associated with acquisitions, competition, seasonality and the other
risks discussed in Monster Worldwide's Form 10-K and other filings
made with the Securities and Exchange Commission, which discussions
are incorporated in this release by reference.