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Alle Glaubensgemeinschaften betonten auf der Tagung des Parlaments der Weltreligionen in Melbourne die existentielle Bedeutung der Abschaffung der Kernwaffen

Tokio (ots/PRNewswire)

Vertreter der Buddhisten, Christen, Juden und Muslims riefen am
7. Dezember auf der Tagung des Parlaments der Weltreligionen in
Melbourne, Australien, forderten die Weltreligionen gemeinsam auf,
eine moralische Führungsrolle bei den Anstrengungen zur Abschaffung
der Kernwaffen zu übernehmen.
Dr. Sue Wareham, ehemalige Präsidentin der "Medical Association
for Prevention of War" (Australien) und Vorstandsmitglied der ICAN
(International Campaign to Abolish Nuclear Weapons - internationale
Kampagne zur Abschaffung von Kernwaffen), betonte auf einer von ihre
geleiteten Podiumsdiskussion zum Thema "Nuclear Weapons Abolition:
Response and Advocacy by Religious Communities" (Abschaffung von
Kernwaffen: Resonanz und Anwaltschaft in den Religionsgemeinschaften)
die wichtige Rolle, die Vertreter der Religionen übernehmen können.
Ibrahim Ramey, Leiter Menschen- und Bürgerrechte der Muslim
American Society Freedom Foundation, sagte dazu: "Alle Religionen
haben den gemeinsamen Wunsch nach Frieden und lehnen Kernwaffen ab.
Aus sittlicher Sicht haben Kernwaffen in unserer Welt keine Aufgabe
und keine Existenzberechtigung." Kimiaki Kawai, Programmdirektor
Friedensangelegenheiten bei Soka Gakkai International (SGI),
erläuterte die Bemühungen der Organisation, die Basisbewegung zur
Abschaffung von Kernwaffen durch die "People's Decade for Nuclear
Abolition"-Initiative zu unterstützen und erklärte, dass es notwendig
sei, das Organisationen der Zivilgesellschaft hierbei die Führung
übernehmen und eine weltweite Welle der öffentlichen Meinung
erzeugen, damit die Botschaft von den Politikern gehört werde.
Zu den weiteren Rednern gehörten Paul Morris, Professor für
Religionswissenschaft an der Victoria University in Wellington,
Neuseeland, der eine jüdische Perspektive beitrug, sowie Pfarrer Dr.
Wes Campbell, Kaplan an der Uniting Church University von Melbourne.
Am 6. Dezember sagte Christopher Weeramantry, ehemaliger Richter
am Internationalen Gerichtshof, anlässlich einer weiteren
Diskussionsrunde zur Kernwaffenabrüstung: "Es besteht die Gefahr in
einer Millisekunde zu zerstören, was in Jahrtausenden aufgebaut
wurde. Das müssen wir verhindern. Und die einzige Möglichkeit, dies
zu verhindern besteht darin, das Bewusstsein der Öffentlichkeit für
diese Aussicht zu wecken. Wenn wir uns alle mobilisieren und
gemeinsam unsere Stimme erheben, können wir die Abschaffung der
Kernwaffen erreichen." Hirotsugu Terasaki, geschäftsführender
Vorstand Friedensangelegenheiten bei SGI, pflichtete dem bei und
sagte, die Zeit sei jetzt reif, in Anbetracht der
NPT-Überprüfungskonferenz im Mai 2010, die Anstrengungen zur
Abschaffung von Kernwaffen noch zu verstärken.
SGI zeigt während der Tagung des Parlaments der Weltreligionen in
Melbourne im Kongresszentrum bis zum 9. Dezember darüber hinaus auch
die Anti-Kernwaffen-Ausstellung "From a Culture of Violence to a
Culture of Peace: Transforming the Human Spirit" (Von der Kultur der
Gewalt zur Friedenskultur: den menschlichen Geist verwandeln).
Das Parlaments der Weltreligionen, das alle fünf Jahre an
unterschiedlichen Orten tagt, ist die weltweit grösste,
glaubensübergreifende Zusammenkunft und vereint über 8.000 Vertreter
einer breiten Palette von Glaubensgemeinschaften, um Brücken zu bauen
und globale Themen aufzugreifen.
Die buddhistische Vereinigung Soka Gakkai International
unternimmt seit 50 Jahren Anstrengungen zur nuklearen Abrüstung. Die
Vereinigung rief im Jahre 2007 die "People's Decade for Nuclear
Abolition" (Jahrzehnt der Menschen für die Abschaffung von
Kernwaffen) aus, um eine Basisbewegung zu diesem Zweck ins Leben zu
rufen, und arbeitet mit Initiativen wie der ICAN (International
Campaign to Abolish Nuclear Weapons - internationale Kampagne zur
Abschaffung von Kernwaffen) zusammen. Siehe: www.peoplesdecade.org.
Ansprechpartner:
    Joan Anderson
    Büro für Öffentlichkeitsarbeit
    Soka Gakkai International
    Tel.: +81-3-5360-9482
    Fax:  +81-3-5360-9885
    URL:  www.sgi.org
    E-Mail: janderson[at]sgi.gr.jp

Pressekontakt:

Joan Anderson, Büro für Öffentlichkeitsarbeit, Soka Gakkai
International, Tel.: +81-3-5360-9482, Fax: +81-3-5360-9885, E-Mail:
janderson[at]sgi.gr.jp

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