PRESSEPORTAL Presseportal Logo
Alle Storys
Folgen
Keine Story von AstraZeneca GmbH mehr verpassen.

24.01.2005 – 09:02

AstraZeneca GmbH

Fachleute fordern internationale Konsens-Konferenz zur Anerkennung von Anastrozol (Arimidex(tm)) als die neue "Brustkrebstherapie der Wahl"

London (ots/PRNewswire)

- Eine grundlegende Änderung der Behandlungsrichtlinien ist
notwendig, damit Frauen Zugang zu den derzeit wirksamsten und
verträglichsten Brustkrebstherapien bekommen
Eine internationale Gruppe von Brustkrebsspezialisten rief heute
dazu auf, den Aromatase Inhibitor (AI) Anastrozol (Arimidex) zur
"Behandlung der Wahl" bei von Brustkrebs im Frühstadium betroffenen
Frauen nach der Menopause zu erklären. Dieser "Aktionsaufruf" des
Leitungsausschusses der ATAC-Studie (Arimidex, Tamoxifen, Alone or in
Combination) schliesst an die letzte Woche im Journal of Clinical
Oncology veröffentlichten Richtlinien zur Brustkrebsbehandlung der
American Society of Clinical Oncology (ASCO) an (1).
Erstmals wird in diese Richtlinien anerkannt, dass eine
Fünf-Jahres-Behandlung allein mit Tamoxifen für die betroffenen
Frauen nicht mehr als die optimale hormonelle Brustkrebsbehandlung
angesehen werden kann. Sie empfehlen daher, dass die Therapie jetzt
auch den Einsatz des Aromatase Inhibitors (AI), entweder als
Primärbehandlung oder nach der Behandlung mit Tamoxifen umfassen
sollte, um "das Risiko des Wiederauftretens von Tumoren zu
verringern". Weiter stellen die Richtlinien fest, dass, da unbekannt
sei, ob die drei verfügbaren Mittel in der klinischen Praxis
untereinander austauschbar seien, die Wahl des AI danach erfolgen
solle, welches Mittel in der jeweiligen klinischen Situation am
besten untersucht sei.
Die neuesten Richtlinien wurden jedoch vor Verfügbarkeit der
zentralen Ergebnisse der vollständigen ATAC 5-Jahres
Behandlungs-Auswertung, die in The Lancet im Januar 2005
veröffentlicht wurden, entwickelt (2). Nach diesen ausgereiften und
schlüssigen Ergebnissen, die klar belegen, dass eine
Fünf-Jahres-Behandlung mit Anastrozol hilft, Frauen ein von
Brustkrebs freies Leben, bei einem geringeren Nebenwirkungsrisiko als
Tamoxifen, zu ermöglichen, ist es nun dringend nötig, dass die
Vorteile einer adjuvanten Anfangstherapie speziell mit Anastrozol in
künftigen Brustkrebsbehandlungsrichtlinien ihren Niederschlag finden.
Die überzeugenden Ergebnisse der ATAC-Studie werden in dieser
Woche zum ersten Mal in Europa auf der "Primary Therapy of Early
Breast Cancer" Konferenz in St. Gallen in der Schweiz vorgestellt.
Die Veranstaltung ist auch Gastgeber der internationalen
Konsensuskonferenz zur optimalen Primärtherapie bei Brustkrebs im
Frühstadium (International Consensus Conference on the Optimal
Primary Therapy of Early Breast Cancer), die die von dieser Gruppe
veröffentlichten internationalen Behandlungsrichtlinien überarbeitet
und ergänzt. Der Aktionsaufruf des Führungskomitees der ATAC-Studie
richtet sich daher auch an die Konsensuskonferenz, die als erste in
der Lage sein wird, unter Berücksichtigung der zwingenden,
endgültigen Ergebnisse der vollständigen Behandlungsauswertung der
ATAC-Studie, spezielle Empfehlungen für Anastrozol auszusprechen.
Bezugnehmend auf die in dieser Woche stattfindende Tagung der
Konsensuskonferenz, sagte der Brustkrebsspezialist und Vorsitzende
des Führungskomitees der ATAC-Studie, Professor Tony Howell: "Das
Führungskomitees der ATAC-Studie fordert das in St. Gallen tagende
Gremium auf, einen entscheidenden Schritt zu tun, damit Anastrozol
als Behandlung der Wahl von Brustkrebs im Frühstadium bei Frauen nach
der Menopause, nun breiter zur Verfügung stehen wird. Wir alle finden
die neuesten ATAC Ergebnissen höchst interessant und erwarten mit
Spannung, wie sie in die Diskussionen in St. Gallen Eingang finden
werden. Wir hoffen, dass die Konferenz die Tragweite dieser
Ergebnisse erkennt und sie als erste Konsensusgruppe in ihren
Richtlinien berücksichtigt und somit den erwarteten, weltweiten
Standard für die Behandlung von Frauen festlegt."
Die erste Präsentation der Ergebnisse der vollständigen
Behandlungsauswertung der ATAC-Studie (3), die im Dezember anlässlich
des San Antonio Brustkrebs-Symposiums stattfand, hat weltweit für
erwartungsvolle Aufregung gesorgt. Die Ergebnisse zeigten, dass es
zum ersten Mal seit 30 Jahren ein Medikament gibt, das
erwiesenermassen zur Verhinderung aller Formen des Rückfalls bei
Brustkrebs wirkungsvoller als Tamoxifen ist, einschliesslich des
lebensbedrohlichen Auftauchens entfernter Krebstumoren. Die Mehrheit
der an der Studie beteiligten Frauen haben jetzt ihre
Fünf-Jahres-Behandlung beendet, sodass die neuesten Auswertungen zur
Wirksamkeit und Verträglichkeit die zuverlässigsten Ergebnisse
darstellen, die für irgendein Medikament dieser Klasse verfügbar
sind.
Die Nachsorge im Rahmen der ATAC-Studie überschreitet im Mittel
inzwischen die empfohlenen Behandlungsdauer von fünf Jahren und es
zeigt sich dabei, dass die Vorteile von Anastrozol gegenüber
Tamoxifen im Laufe der Zeit zunehmen und sogar über das Ende der
Behandlung hinaus anhalten. Anastrozol ist das einzige AI, für das
endgültige Ergebnisse zu Toleranz und Verträglichkeit für die gesamte
Behandlungsdauer zur Verfügung stehen. Die erschöpfenden, endgültigen
Ergebnisse der ATAC-Studie, die nachgewiesene klinische Erfahrung
sowie die Freigabe bei indiziertem Brustkrebs im Frühstadium,
bedeuten, dass der Kliniker den Einsatz von Anastrozol bei Frauen
nach der Menopause und frisch diagnostiziertem Brustkrebs im
Frühstadium vertrauens- und hoffnungsvoll empfehlen kann.
Die Rolle von Anastrozol bei der Vorbeugung gegen Brustkrebs wird
zur Zeit ebenfalls untersucht. Für weitergehende Informationen zu den
laufenden Vorbeuge-Studien klicken Sie bitte auf
http://www.ibis-trials.org.
Quellenhinweise
1. Winer, P et al. American Society of Clinical Oncology
Technology Assessment on the Use of Aromatase Inhibitors As Adjuvant
Therapy for Postmenopausal Women With Hormone Receptor-Positive
Breast Cancer: Status Report 2004. JCO 2005; 23 (3): 1- 11
2. ATAC Trialists' Group. Results of the ATAC (Arimidex,
Tamoxifen, Alone or in Combination) trial after completion of 5
years' adjuvant treatment for breast cancer. Lancet 2005; 365: 60-62
3. Howell A, on behalf of the ATAC Trialists' Group. The ATAC
('Arimidex', Tamoxifen, Alone or in Combination) trial in
postmenopausal women with early breast cancer - updated efficacy
results based on a median follow-up of 5 years. Abstract No. 1, San
Antonio Breast Cancer Symposium 2004.
Redaktionelle Hinweise
AstraZeneca führt seine traditionell herausragende Forschung und
Innovation auf dem Gebiet der Onkologie fort, die bereits zur
Entwicklung der aktuellen Krebsmittel, wie z.B. ARIMIDEX
(Anastrozol), CASODEX (Bicalutamid), FASLODEX (Fulvestrant), NOLVADEX
(Tamoxifen), ZOLADEX (Goserelin), TOMUDEX (Raltitrexed) und IRESSA
(Gefitinib) sowie zu einer Reihe neuartiger zielgerichteter
Präparate, darunter Mittel, die die Zellvermehrung oder die
Gefässneubildung hemmen, anti-invasive und gezielt gefässorientierte
Mittel, geführt hat. AstraZeneca setzt darüber hinaus Verfahren des
"Rational Drug Design" zur Entwicklung neuer Präparate ein, die
Vorteile gegenüber den zurzeit erhältlichen zytotoxischen und
hormonellen Behandlungsoptionen bieten. Das Unternehmen führt über 20
verschiedene Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur
Krebsbekämpfung.
AstraZeneca ist ein bedeutendes internationales Pharmaunternehmen,
das sich mit der Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung
von verschreibungspflichtigen Medikamenten und der Erbringung von
Dienstleistungen im Gesundheitsbereich befasst. Das Unternehmen
gehört mit einem Umsatz von über 18,8 Milliarden US-Dollar zu den
weltweit führenden Pharmafirmen und nimmt im Verkauf
gastro-intestinaler, onkologischer, kardiovaskulärer, neurologischer
und respiratorischer Therapeutika eine führende Position ein. I
AstraZeneca ist im Dow Jones Sustainability Index (global) und im
FTSE4Good Index notiert.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Website:
www.astrazenecapressoffice.com

Pressekontakt:

Anne Marie Rodriguez, Shire Health International, Mobiltelefon:
+44-7765-848-791, E-Mail: amr@shirehealthinternational.com oder Elly
Brookes, Shire Health International, Mobiltelefon: +44-7966-456-473,
E-Mail: elly.brookes@shirehealthinternatioal.com