Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD)

EVD: Bundespräsident Deiss reist nach Burkina Faso

      Bern (ots) - Der Frankophoniegipfel einerseits, die 30jährige
Partnerschaft zwischen der Schweiz und Burkina Faso andererseits
veranlassen Bundespräsident Joseph Deiss, vom 25. bis 28. November
2004 in die burkinische Hauptstadt Ouagadougou zu reisen.

    Burkina Faso ist eines der ärmsten Länder der Welt und auf Unterstützung angewiesen. Die Schweiz ist seit dreissig Jahren in diesem Land aktiv, wobei der Akzent in diesem Schwerpunktland der Entwicklungszusammenarbeit auf Ausbildung und Strukturreformen gelegt wird. Gegenwärtig unterstützt die Schweiz in Burkina Faso 18 Projekte. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) wenden jährlich zwischen 22 und 23 Millionen Franken für deren Realisierung auf. Bundespräsident Joseph Deiss wird am 25. November an der offiziellen Feier zur 30jährigen Zusammenarbeit teilnehmen und am 28. November in Koudougou einen mit Schweizer Mitteln neu gebauten Markt eröffnen.

    Am 26. und 27. November findet in Ouagadougou zum 10. Mal der Frankophoniegipfel statt. Das Thema der alle zwei Jahre einberufenen Konferenz lautet „Frankophonie, ein solidarischer Raum für eine nachhaltige Entwicklung“. Zu diesem Thema soll eine Erklärung verabschiedet werden. Wichtigstes Traktantum der Konferenz ist jedoch die Erarbeitung eines Strategiepapiers durch die Staats- und Regierungschefs. Es soll die frankophone Zusammenarbeit während den nächsten zehn Jahren definieren. Im Rahmen des Frankophoniegipfels wird Bundespräsident Joseph Deiss verschiedene bilaterale Gespräche führen. Der Organisation Internationale de la Francophonie (OIF) gehören über fünfzig Mitgliedstaaten und –regierungen an. In Ouagadougou werden die Anträge weiterer beitrittswilliger Staaten geprüft.

Auskünfte: Evelyn Kobelt, Kommunikationsdienst EVD, Tel. 031 322 20 59 oder 079 301 71 72



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