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Geberit Vertriebs AG

Geberit AG: Wie sauber fühlen sich die Schweizerinnen und Schweizer wirklich?

Rapperswil-Jona (ots)

"Ich fühle mich immer bis mehrmals pro
Monat nicht 100 Prozent sauber nach dem Toilettengang": das geben ein
Drittel der Schweizerinnen und Schweizer zwischen 35 und 55 Jahren
erstaunlich offen zu. Jeder Zehnte gibt sogar an, dass sich nach
verrichtetem Geschäft regelmässig Spuren in seiner Unterwäsche
zeigen. Dort also, wo wir am unsaubersten sind - auf der Toilette -
scheinen sich noch keine befriedigenden Hygienestandards etabliert zu
haben. Dies zeigt eine von der Sanitärtechnik-Firma Geberit in
Auftrag gegebene Hygiene-Studie des Umfrageinstituts IHA-GfK. Die
Mehrheit glaubt allerdings zu wissen, wie diesen Problemen
beizukommen wäre: durch die Reinigung mit Wasser statt Papier. Steht
uns ein Kulturwandel bevor?
Die Onlineumfrage ist zwischen August und September 2008 mit
jeweils über 1000 Interviewten in den Ländern Schweiz, Deutschland,
Österreich(1), Italien, Spanien und Japan durchgeführt worden. Die
Frauen und Männer im Alter von 35 bis 55 Jahren haben Fragen zu den
Themen "Allgemeine Körperhygiene", "Badezimmer und Toilettenraum",
"Wohlbefinden und persönliche Körperhygiene" und "Bekanntheit
Dusch-WC" beantwortet. Ein erfreuliches Bild zeigt sich in Bezug auf
die allgemeine Körperhygiene. In ausnahmslos allen Ländern geben über
90 Prozent der Befragten an, diese sei ihnen wichtig bis sehr
wichtig. In der Schweiz sagen dies 99 Prozent von sich. In Italien
und Spanien sind es sogar 100 Prozent.
Am aufwändigsten gestaltet sich die Körperpflege in Japan. Knapp
die Hälfte der befragten Japanerinnen und Japaner verwendet mehr als
50 Minuten täglich dafür. Im Vergleich dazu sind die Schweizerinnen
und Schweizer richtig fix im Bad - mehr als die Hälfte widmet
höchstens 30 Minuten der täglichen Körperpflege. Ein Klischee
bestätigt sich: in allen Ländern verbringen die Frauen deutlich mehr
Zeit im Bad als die Männer.
Duschen ist in allen Ländern beliebter als Baden, wobei die
Badekultur in Japan am ausgeprägtesten ist - 56 Prozent der befragten
Japanerinnen und Japaner verwöhnen sich sogar jeden Tag mit einem
Bad. Weniger beliebt ist im Vergleich dazu das Bad in der Schweiz,
nur zwei Prozent können sich für den täglichen Gang in die Badewanne
begeistern. 77 Prozent baden sogar höchstens einmal pro Monat. Dafür
ist das tägliche Duschen bei den meisten ein Muss. Drei Viertel der
Schweizerinnen und Schweizer duschen täglich. In Deutschland sind es
deutlich weniger - lediglich 56 Prozent stellen sich jeden Tag unter
die Dusche.
Toilette als Rückzugsraum
Das stille Örtchen ist für Viele ein Ort, wohin sie sich
zurückziehen und wo sie sich auch entsprechend wohlfühlen möchten. In
allen Ländern gibt die Mehrheit der Befragten an, Komfort auf der
Toilette sei ihnen wichtig bis sehr wichtig. Auch
Nebenbeschäftigungen wie Lesen, Musik hören und Telefonieren erfreuen
sich grosser Beliebtheit. Die Hälfte der befragten Schweizerinnen und
Schweizer lesen auf der Toilette. Die Toilette wird zum Rückzugsraum.
Was die meisten dabei stört: der unangenehme Geruch und das
unsaubere Gefühl. Knapp jeder Dritte fühlt sich in der Schweiz,
Deutschland und Österreich immer bis mehrmals pro Monat nicht 100
Prozent sauber nach dem Toilettengang. Jeder zehnte Schweizer und
Österreicher gibt sogar ganz offen zu, regelmässig Stuhlspuren in der
Unterwäsche vorzufinden. In Deutschland sind es sogar noch mehr, die
sich über dieses Problem beklagen: ganze 16 Prozent ärgern sich
regelmässig über solche Unsauberkeiten.
Lieber Wasser als Papier
Gut zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer zwischen 35 und
55 Jahren glauben denn auch sie wären sauberer, wenn sie sich auf der
Toilette mit Wasser statt Papier reinigen würden. In Italien und
Spanien sind es sogar über 90 Prozent, die dies denken. In allen
Ländern kann sich die Mehrheit der Befragten vorstellen, sich
tatsächlich mit Wasser nach dem Toilettegang zu reinigen. Für die
Umsetzung sehen mehr als zwei Drittel der Schweizerinnen und
Schweizer, die sich gerne mit Wasser reinigen würden, ein Dusch-WC
als attraktive Lösung. Auch die Mehrheit der Deutschen und
Österreicher würde für die Reinigung mit Wasser ein solches WC
bevorzugen. In Italien hat sich für die Reinigung mit Wasser das
Bidet etabliert.
Die Bekanntheit von Toiletten, die mit einem automatischen
Wasserstrahl reinigen, ist in Japan am grössten. Dort kennen über 90
Prozent der Befragten solche WCs. In Europa ist die Bekanntheit
geringer. Am bekanntesten ist das Dusch-WC in der Schweiz - drei
Viertel der Befragten kennen es. In Österreich, Deutschland, Italien
und Spanien kennt weniger als die Hälfte Toiletten, die mit Wasser
reinigen. Die Neugierde, ein derartiges WC einmal auszuprobieren, ist
gross: Knapp zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer, die
Dusch-WCs nicht kennen, bekunden Interesse, ein solches
auszuprobieren. In Deutschland würden dies sogar drei Viertel der
Nicht-Kenner gerne einmal tun. Am grössten ist die Neugierde
allerdings in Italien und Spanien - 87 respektive 90 Prozent der
Nicht-Kenner würde sich gerne einmal auf der Toilette mit Wasser
reinigen.
Der Vergleich zwischen herkömmlichen WCs und Toiletten, die mit
Wasser reinigen, geht in allen Ländern klar zugunsten der
Wasserreinigung aus: Die Toiletten mit automatischem Wasserstrahl
werden insgesamt als hygienischer, gründlicher, frischer und sauberer
eingeschätzt.
"Insgesamt ist eine erstaunlich grosse Bereitschaft festzustellen,
die bestehenden Gewohnheiten - sprich die Reinigung mit Papier -
abzulegen", kommentiert Markus Zumbühl, Mitglied der Ressortleitung
Custom Research IHA-GfK die Studienergebnisse. In der Schweiz,
Deutschland und Österreich könnte sich knapp jeder zweite Befragte
vorstellen, ein WC anzuschaffen, das ihn mit Wasser reinigt. In
Italien, Spanien und Japan sind es sogar zwei Drittel und mehr.
(1) Daten in Österreich wurden vom market institut erhoben.
Unter www.geberit.ch :
- Zusammenfassung der Studienresultate
Als europäischer Marktführer ist die Geberit Gruppe ein globaler
Anbieter in der Sanitärtechnik mit einem Umsatz von CHF 2,5
Milliarden. Sie beschäftigt weltweit 5'700 Mitarbeitende in 40
Ländern.

Kontakt:

Burson-Marsteller AG
Grubenstrasse 40
CH-8045 Zürich
Alessandra Weber
Tel.: +41/44/455'84'00
E-Mail: alessandra.weber@bm.com

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  • 30.10.2008 – 11:33

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