Meinl Airports International Ltd.

EANS-News: Meinl Airports International Ltd.
Board of Directors beruft zwei außerordentliche Hauptversammlungen für den 22. April 2009 in Wien ein

Board of Directors soll autorisiert werden die freien liquiden Mittel an die Zertifikateinhaber rückzuführen – Weitere Rückzahlungen sollen durch den Verkauf des AI-Portfolios ermöglicht werden – Zweite außerordentliche Hauptversammlung nur für formelle Änderung des Firmennamens auf „AI Airports International Limited“

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Luftfahrt/ao HV

St, Helier Jersey (euro adhoc) - Jersey, 27. März 2009 - Das Board of Directors der AI Airports International (AI) gibt die Einberufung von zwei außerordentlichen Hauptversammlungen für den 22. April 2009 in Wien bekannt. Die erste außerordentliche Hauptversammlung beginnt um 10:00 Uhr, die zweite folgt unmittelbar im Anschluss nach Beendigung der ersten außerordentlichen Hauptversammlung. Diese Einberufung erfolgt im Einklang mit einem entsprechenden Vorschlag einer Gruppe von Zertifikateinhabern. Während die zweite außerordentliche Hauptversammlung lediglich die Beschlussfassung über die Änderung des Firmennamens auf "AI Airports International Limited" zum Gegenstand hat, behandeln die eingebrachten Beschlussanträge für die erste außerordentliche Hauptversammlung mehrere Themenbereiche, unter anderem eine bedeutende Änderung der Unternehmensstrategie.

Die Beschlussanträge, die den Zertifikateinhabern im Rahmen der ersten außerordentlichen Hauptversammlung vorgeschlagen werden, beinhalten:

• die Ermächtigung des Board of Directors, frei verfügbare liquide Mitteln, auf einmal oder in Teilbeträgen an die Zertifikateinhaber auszuschütten. In einem Erstbetrag sollen rund EUR 300 Mio. oder ein rechtlich und wirtschaftlich vertretbarer Betrag in ähnlicher Größenordnung rückgeführt werden; • eine Änderung der Investitionsstrategie des Unternehmens, wobei das Board of Directors ermächtigt wird, die Aktiva der Gesellschaft ganz oder teilweise zu verkaufen oder anderwärtig zu veräußern, wobei ohne Einverständnis der Zertifikateinhaber keine Investitionen in neue Projekte getätigt werden dürfen; • die Ermächtigung des Board of Directors, den Erlös aus dem Verkauf der Aktiva an die Zertifikateinhaber auszuschütten.

"Die vorgeschlagenen Änderungen ermöglichen uns die Realisierung dessen, was wir unseren Zertifikateinhabern vor unserer Wahl zum unabhängigen Board of Directors versprochen haben: Die Verluste unsere Zertifikateinhaber, die vom früheren Board und der Meinl Bank Gruppe verursacht wurden, zu minimieren", erklärt Wolfgang Vilsmeier, Chairman des Board of Directors. "Das Board of Directors hat die eingehende Prüfung des bestehenden Portfolios abgeschlossen. Dabei wurden die seit dem IPO dramatisch veränderten Wirtschafts- und Investitionsbedingungen entsprechend berücksichtigt."

Das Board of Directors hat daraus folgende Schlussfolgerungen gezogen: Erstens ist die ursprüngliche Strategie, als langfristiger Investor in der Luftfahrtindustrie zu agieren, nicht mehr geeignet für die Gesellschaft. Deshalb sollen die frei verfügbaren liquiden Mittel an die Zertifikateinhaber rückerstattet und nicht in neue Projekte investiert werden. Zweitens ist AI nicht ideal aufgestellt, um langfristig als Investor für die Beteiligungen der Gesellschaft zu fungieren. Der derzeitige Abschwung der weltweiten und europäischen Luftfahrt hat zur Folge, dass die Zeitspanne innerhalb derer die Beteiligungen zu Gewinn abwerfenden Projekten entwickelt werden können, deutlich verlängert wird.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftslage ist Wolfgang Vilsmeier weiters davon überzeugt, dass derzeit nicht der richtige Zeitpunkt ist, um mit dem verbliebenen Vermögen der Zertifikateinhaber zusätzliche Beteiligungen zu kaufen. "Wir glauben, durch die Rückführung freier liquider Mittel ist es im Interesse der Zertifikateinhaber, in die Lage versetzt zu werden, selbst zu entscheiden, auf welche Art und Weise ihre Mittel investiert oder anderwärtig verwendet werden."

Die aktuellen Investitionen von AI betreffend meint Wolfgang Vilsmeier: "Wir verfolgen das Ziel, die Performance unseres Investment-Portfolios zu verbessern. Aufgrund der mangelhaften Investitionspolitik des früheren Board of Directors haben die Vermögenswerte unseres Portfolios allerdings keine positiven Renditen gebracht, wodurch wir veranlasst waren, den Buchwert der Beteiligungen im dritten Quartal 2008 in beträchtlichem Umfang abzuschreiben. Dennoch konnten wir in den vergangen Monaten ein effizientes Portfolio-Management umsetzen und haben dabei große Anstrengungen unternommen, um die Flughäfen in Ulan Ude, Bydgoszcz und Parma, sowie das Flughafenprojekt in Sochaczew, bestmöglich zu managen. Unser aktiver Managementansatz sollte daher die Performance langfristig deutlich verbessern und somit einen maximalen Verkaufserlös ermöglichen."

Weiters enthalten die vorgeschlagenen Beschlussanträge unter anderem Änderungen der Unternehmenssatzung und die Wahl eines kleineren Board of Directors. Einige der vorgeschlagenen Beschlussanträge erfordern die Zustimmung der Jersey Financial Services Commission. Detailinformationen über die Inhalte der vorgeschlagenen Beschlussanträge werden auf der Website des Unternehmens www.airportsinternational.eu verfügbar sein.

Vilsmeier lädt alle Inhaber von AI-Zertifikaten ein, an den außerordentlichen Hauptversammlungen teilzunehmen. Da die Gesellschaft dem Jersey Company Law unterliegt, müssen alle Zertifikateinhaber, die an den außerordentlichen Hauptversammlungen teilnehmen und ihre Stimme abgeben wollen, das Vollmachtsformular ("Form of Proxy") ausfüllen und unterzeichnen. Die Form of Proxy wird von der Gesellschaft sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache zum Download auf der Website der Gesellschaft unter www.airportsinternational.eu zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen über AI Airports International finden Sie unter www.airportsinternational.eu

Da diese Presseinformation ursprünglich in englischer Sprache verfasst wurde und diese Version lediglich eine deutsche Übersetzung der englischen Presseinformation ist, ist allein die englische Version die authentische Fassung.

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