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Media Service: Züblin Immobilien, CEO Bruno Schefer: «Die jetzige Verkaufsphase ist zugleich der Beginn einer neuen Wachstumsphase.» Stocks-News vom 19. August 2010

    Zürich (ots) - Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Züblin Immobilien AG hart getroffen. Doch CEO Bruno Schefer ist überzeugt, dass der Tiefpunkt am für Züblin wichtigen Immobilienmarkt Deutschland durchschritten ist. Er verbreitet sogar schon wieder leichten Optimismus: «An guten Standorten sind Mieter beziehungsweise potenzielle Kunden wieder bereit, höhere Mieten zu bezahlen.» Doch noch sieht Schefer auch Gefahren für die Erholung - vor allem die hohe Staatsverschuldung bereitet ihm leichte Kopfschmerzen und mahnt die europäische Politik zur Einigkeit an. Die Probleme könnten nur überwunden werden, «wenn die europäischen Staatsleader an einem Strang ziehen und nicht plötzlich ihre Strategie wechseln.» Für Züblin selbst ist Schefer zuversichtlich, dass das Unternehmen langfristig wieder auf die Wachstumsspur einfädelt und warnt zugleich aber vor übertriebenen Erwartungen: «Wir haben eine schwierige Zeit hinter uns und befinden uns derzeit in einer Verkaufsphase, die noch gut zwei oder drei Jahre anhalten wird.» Die Bereinigung des Immobilien-Portfolios werde noch Jahre andauern. Diese Phase stelle jedoch zugleich den Startpunkt für künftiges Wachstum dar, auch wenn der CEO die Erschliessung weiterer Märkte ausserhalb der drei Kernmärkte bis auf weiteres ausschliesst. Für Aktionäre hat er hingegen weniger gute Nachrichten: Züblin werde «voraussichtlich in den nächsten zwei, vielleicht auch drei Jahren keine Dividende auszahlen».

    Alles über das Interview lesen Sie in der neuen Ausgabe von Stocks Nr. 17, die am 20. August 2010 erscheint.

    Veröffentlichung, bitte mit Quellenangabe, erwünscht.

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