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XYOTAX(TM) verlängert das Überleben von Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs und reduziertem Allgemeinzustand (PS2) im Vergleich zur Standardbehandlung mit Vinorelbin

Orlando, Florida (ots/PRNewswire)

- Phase III Studien zeigen, dass XYOTAX im Vergleich zu gängigen
Therapien eine weniger toxische, geeignetere Behandlungsalternative
für PS2-Patienten mit Lungenkrebs darstellt
Bei einer mündlichen Veranstaltung und einer Sitzung der
Versuchsleiter der STELLAR Studie anlässlich des Jahrestreffens 2005
der American Society of Clinical Oncology (ASCO), präsentierte Dr.
Corey J. Langer vom Fox Chase Cancer Center vorläufige Ergebnisse
zweier Phase III Studien zu XYOTAX in der First-Line-Behandlung von
Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) und reduziertem
Allgemeinzustand (PS2). Die beiden Studien waren darauf ausgerichtet,
festzustellen, ob XYOTAX das Überleben verlängern und gleichzeitig
schwere Nebenwirkungen im Vergleich zu
Standard-Einzelwirkstofftherapien zu verringern vermag. Bei STELLAR 4
handelte es sich dabei um Gemcitabin und Vinorelbin und bei STELLAR 3
um Carboplatin als zweitem, chemotherapeutischen Wirkstoff.
In der unter dem Namen STELLAR 4 bekannten Studie, erfuhren
Patienten, die als Einzelwirkstoff XYOTAX erhielten, eine
40-prozentige Verlängerung des Gesamtüberlebens, die, im Vergleich zu
Patienten, die einen der Kontrollwirkstoffe, nämlich Vinorelbin,
erhielten, statistisch signifikant war. Vinorelbin ist der einzige
Einzelwirkstoff, der in den Vereinigten Staaten zur
First-Line-Behandlung von Lungenkrebs zugelassen ist. Todesfälle im
Verlaufe der Studie waren bei den mit XYOTAX behandelten Patienten
ebenfalls signifikant seltener als bei Patienten, die Gemcitabin oder
Vinorelbin bekamen. Darüber hinaus litten XYOTAX Patienten im
Vergleich zu mit Vinorelbin behandelten Patienten signifikant weniger
an Übelkeit bzw. Erbrechen und unter schweren Nebenwirkungen (3. bzw.
4. Grades). Während Taubheit und Kribbeln in den Händen und Füssen
bei Patienten, die XYOTAX bekamen, häufiger vorkam, war das Auftreten
von Neuropathien 3. Grades relativ selten (4 Prozent). Die XYOTAX
Patienten waren signifikant häufiger in der Lage, die vollen sechs
Therapiedurchgänge abzuschliessen als Patienten, die Vinorelbin
bekamen. Bei XYOTAX Patienten traten, im Vergleich zum
Vinorelbin-Kontrollzweig, Risikofaktoren mit schlechter Prognose
häufiger auf, so z.B. Metastasen an verschiedenen Orten, Fortschritt
der Krankheit bis zum IV. Stadium und Mehrfacherkrankungen. Es gab
zwischen den Behandlungszweigen nach Abschluss der Studie in der
Therapie keine wesentlichen Unterschiede.
In der unter dem Namen STELLAR 3 bekannten Studie, ergab die
Kombination von XYOTAX/Carboplatin ähnliche Gesamtüberlebensraten bei
der First-Line-Behandlung von PS2 Patienten mit NSCLC wie die
Standard Paclitaxel/Carboplatin-Behandlung; 31 Prozent der Patienten
in beiden Behandlungszweigen überlebten das erste Jahr. Mit Ausnahme
niedriger Thrombozytenzahlen, einer bei mit XYOTAX behandelten
Patienten häufiger vorkommenden Nebenwirkung, wurde XYOTAX besser
vertragen. So gab es weniger Gelenkschmerzen, kardiologischen
Vorfälle und seltener Haarausfall. Ausserdem war die Infusion
angemessener (48 gegenüber 228 Minuten) als bei der
Paclitaxel/Carboplatin Standardtherapie. Leichte Übelkeit und
Erbrechen waren bei mit XYOTAX behandelten Patienten häufiger,
vermutlich aufgrund der fehlenden routinemässigen Vorbehandlung mit
brechreizverhindernden Mitteln, die in der Kontrollgruppe zum
Standard gehörten. Schwere Übelkeit und Erbrechen vom Grade 3 bis 4
waren in beiden Zweigen vergleichbar.
"Es handelt sich hier um die ersten Phase III Studien, die
speziell auf die Behandlung von PS2 Patienten mit Lungenkrebs
ausgerichtet sind und die zeigen, dass bei auf Platin beruhenden
Doppeltherapien, XYOTAX wohl eine leichter zu verabreichende, besser
verträgliche und praktischere First-Line-Behandlung für PS2 Patienten
darstellt als Paclitaxel", stellte Langer fest. "Als Einzelwirkstoff
bietet XYOTAX dieser schlechtversorgten Patientengruppe eine besser
verträgliche, weniger toxische Behandlungsalternative als die für
diese hilfsbedürftigen Patienten z.Z. verfügbaren Mittel. Im
Vergleich zu Vinorelbin hat sich XYOTAX sogar als wirksamer
erwiesen",
"Wir sind davon überzeugt, dass der Überlebensvorteil von XYOTAX
gegenüber dem zugelassenen Wirkstoff Vinorelbin, die insgesamt
signifikante Verringerung der Todesfälle im Verlauf der Studie
zusammen mit der signifikanten Verringerung klinisch wichtiger
Krankheitssymptome und Toxizitäten, die mit den Standardwirkstoffen
(Gemcitabin, Vinorelbin, Paclitaxel und/oder Docetaxel) einhergehen,
den Weg für eine eventuelle Zulassung als Einzelwirkstoff für die
First-Line-Behandlung von PS2-Patienten mit nicht-kleinzelligem
Lungenkrebs ebenen werden. Es handelt sich hier um eine
Patientengruppe, deren Bedarf an weniger toxischen und wirksameren
Therapien bisher nicht befriedigt werden konnte", stellte Dr. Jack
Singer, Chief Medical Officer, fest.
Aktualisierte Ergebnisse der STELLAR 4 Studie
Die STELLAR 4 Studie ist eine randomisierte,
zulassungsentscheidende Studie zu XYOTAX im Vergleich zur
Standard-Einzelwirkstoff-Therapie mit Gemcitabin bzw. Vinorelbin für
die First-Line-Behandlung von NSCLC-Patienten mit reduziertem
Allgemeinzustand (PS2). CTI hatte zuvor berichtet, dass XYOTAX zu
einer nicht-signifikanten Verlängerung der mittleren Überlebensdauer
im Vergleich zu den entweder mit Gemcitabin oder Vinorelbin
behandelten Patienten aus der Kontrollgruppe führt (7,3 im Vergleich
zu 6,6 Monaten, p = 0,75). Wenn jedes Arzneimittel in der
Kontrollgruppe getrennt auf der Grundlage einer Behandlungsabsicht
analysiert wird, führt XYOTAX zu einer signifikanten Verlängerungen
des Überlebens im Vergleich zu randomisierten Patienten die mit
Vinorelbin behandelt wurden (n = 32, Log-Rang p = 0,012, HR 0,60).
Sechsundzwanzig Prozent der mit XYOTAX Behandelten lebten nach einem
Jahr, im Vergleich zu sieben Prozent der Patienten, die Vinorelbin
bekamen. Nach zwei Jahren lebten noch 15 Prozent der
XYOTAX-Patienten, hingegen keiner der mit Vinorelbin und 12 Prozent
der mit Gemcitabin behandelten Patienten. Von den mit XYOTAX
behandelten Patienten starben im Vergleich zu den mit entweder
Gemcitabin oder Vinorelbin behandelten signifikant weniger im
Verlaufe der Studie (14 Prozent gegen 23 Prozent, p = 0.023). In
Übereinstimmung mit den bereits bekannt gegebenen Ergebnissen zur
Verträglichkeit der STELLAR 4 Studie, erlitten mit XYOTAX behandelte
Patienten im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant weniger
potenziell lebensbedrohende Nebenwirkungen (3./4. Grades). Das
Auftreten schwerer Neuropathien (3. Grades) war bei den XYOTAX
Patienten höher (4 Prozent), doch ist Neuropathie bei keinem der in
der Kontrollgruppe eingesetzten Medikamente eine typische und
üblicherweise auftretende Nebenwirkung. Die vollständigen Ergebnisse
der Studie, einschliesslich der Lungenkrebssymptom-Bewertungsskala
werden auf dem Treffen der International Association for the Study of
Lung Cancer (IASLC) im Juli vorgestellt.
Ergebnisse der STELLAR 3 Untersuchungen
STELLAR 3 ist eine klinische Phase III Studie, in der die
Wirksamkeit der Paclitaxel/Carboplatin-Standardtherapie mit
XYOTAX/Carboplatin bei der First-line-Behandlung von PS2 Lungenkrebs
verglichen wird. Die Einjahres-Überlebensrate betrug in beiden
Zweigen 31 Prozent und die Zweijahres-Überlebensrate betrug für
XYOTAX 13 Prozent, im Vergleich zu 11 Prozent für Paclitaxel. Wie im
Protokoll vorgegeben, wurde das Ergebnis nach Regionen ausgewertet,
so wurden z.B. die USA mit Kanada verglichen und Westeuropa mit
anderen, hauptsächlich osteuropäischen, Gebieten. Patienten in
Osteuropa waren ungefähr 10 Jahre jünger, zeigten eine weniger weit
entwickelten Lungenkrebs, weniger andere Krankheiten und ein
geringerer Prozentsatz von ihnen war bereits zuvor mit Bestrahlungen
behandelt worden. Diese Unterschiede sind eventuell für das längere
Überleben verantwortlich, das sich in dieser Studie, im Vergleich zu
anderen, ähnlichen Studien mit PS2 Patienten, zeigte. Der
Paclitaxel-Zweig in der US-Region der Studie spiegelt kürzlich
veröffentlichte Erfahrungen wider, nach denen 19 Prozent der
Patienten das erste Jahr überlebten im Vergleich zu 28 Prozent der
mit XYOTAX-Patienten (p = 0,26). Im Vergleich zur Kontrollgruppe war
die Dauer der XYOTAX/Carboplatin Infusionen signifikant kürzer die
für die Paclitaxel/Carboplatin notwendige (48 Minuten gegen 224
Minuten, p < 0,006), erforderte routinemässig keinerlei
Vorbehandlung, führte signifikant seltener zu Haarausfall (14 Prozent
gegenüber 42 Prozent, p < 0,001), geringeren Nebenwirkungen des
Bewegungsapparates (14 Prozent gegen 27 Prozent, p = 0,002) und des
Herzens (0 Prozent gegen 3 Prozent, p = 0,01). Das Gesamtauftreten
von Neuropathien war im XYOTAX Zweig niedriger (47 Prozent gegen 56
Prozent, p = 0,09), obwohl die Zahl der Neuropathien 3. Grades höher
war. Es gab eine signifikante Verzögerung des Einsetzens von
Neuropathien zwischen dem XYOTAX und dem Paclitaxel Zweig (89 Tage
gegen 54 Tage, p < 0,001). Mit Ausnahme der häufigeren
Thrombozytopenien 3. bzw. 4. Grades im XYOTAX Zweig, gab es bei
anderen Toxizitäten 3. bzw. 4. Grades, z.B. schwerer Neuropathie,
Übelkeit, Erbrechen, Neutropenie, Infektion oder febrile Neutropenie
zwischen den beiden Behandlungszweigen keinen signifikanten
Unterschied. Weiter Ergebnisse werden auf dem IASLC Treffen im Juli
vorgestellt.
Informationen zu XYOTAX(TM)
Das Pharmazeutikum XYOTAX (Paclitaxel poliglumex) setzt sich aus
Paclitaxel, dem aktiven Bestandteil von Taxol(R) und einem biologisch
abbaubaren Polymer, nämlich Polyglutamat zusammen. Diese
Polymer-Technologie führt zu einer chemisch neuen Einheit, die darauf
ausgerichtet ist, dem Tumor selektiv höhere und potenziell
wirkungsvollere Dosen aktiver Chemotherapeutika zuzuführen. Anders
als im normalen Gewebe, sind Blutgefässe im Tumorgewebe für Moleküle
wie Polyglutamate durchlässig. Auf Grund der vorklinischen Studien
scheint XYOTAX bevorzugt in den Tumorblutgefässen eingeschlossen zu
werden, sodass das Chemotherapeutikums lokal im Tumor signifikant
stärker anreichert wird. Da die Chemotherapie stärker auf den Tumor
zielt und die an normales Gewebe abgegebene Dosis des
Chemotherapeutikums geringer ist, ist XYOTAX eventuell potenziell
wirkungsvoller und mit weniger schweren Nebenwirkungen behaftet als
z.Z. erhältliche Chemotherapeutika.
Informationen zu Cell Therapeutics
CTI hat seinen Firmensitz in Seattle und ist ein
biopharmazeutisches Unternehmen, das sich der Entwicklung eines
ganzheitlichen Portfolios onkologischer Produkte für eine
erfolgreichere Krebsbehandlung verschrieben hat. Weitere
Informationen zu Cell Therapeutics Inc. finden Sie unter
http://www.cticseattle.com
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsorientierte Aussagen, die
eine Reihe von Risiken und Unabwägbarkeiten beinhalten, welche sich
wesentlich und/oder nachteilig auf tatsächliche zukünftige Ergebnisse
auswirken könnten. Zu den Risiken und Unwägbarkeiten, die sich auf
die Entwicklung von XYOTAX auswirken könnten, zählen insbesondere
Risiken in Verbindung mit den vorklinischen und klinischen
Entwicklungen in der biopharmazeutischen Industrie im Allgemeinen und
von XYOTAX im Besonderen, einschliesslich, aber nicht
ausschliesslich, das Risiko, dass die Überlebensvorteile nach dem
STELLAR 3 Test für einen Zulassung bei Lungenkrebs durch die FDA
nicht ausreichen wird, dass unbefriedigende Ergebnisse einer der
beiden oder beider STELLAR 2 oder4 Tests nicht genügend Datenmaterial
für einen Zulassung bei Lungenkrebs durch die FDA liefern werden, das
eventuelle Scheitern von XYOTAX als sichere und wirksame Behandlung
bei Krankheit, Entscheidungen von Regulierungs-, Patent- und
Verwaltungsbehörden in Bezug auf XYOTAX, Wettbewerbsfaktoren,
technische Entwicklungen, Entwicklungskosten, Produktion und Verkauf
von XYOTAX sowie die Risikofaktoren, die jeweils in den Berichten
aufgeführt oder beschrieben sind, die das Unternehmen von Zeit zu
Zeit bei der US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange
Commission einreicht, darunter insbesondere, aber nicht
ausschliesslich, die neuesten Einreichungen auf den Formularen 10-K,
10-Q und 8-K des Unternehmens. CTI ist in keiner Weise verpflichtet,
seine vorausschauenden Aussagen, ob nun aufgrund neuer Informationen,
zukünftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen zu aktualisieren bzw.
abzuändern und lehnt jegliche Verpflichtung in dieser Richtung
explizit ab.
Website: http://www.cticseattle.com

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