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KPMG-Studie: China überflügelt USA bei Direktinvestitionen

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Zürich (ots)

Hinweis: Die KPMG-Studie kann kostenlos im  pdf-Format unter
http://www.presseportal.ch/de/pm/100001147 heruntergeladen werden.
Die USA ist heute noch der führende Standort für
Direktinvestitionen aus dem Ausland. Binnen fünf Jahren wird China
die USA aber von Platz 1 verdrängen. Indien wird in dieser Zeit den
grössten Anstieg von Unternehmensinvestitionen verzeichnen. Für die
Schweiz haben China und Deutschland zukünftig die grösste Bedeutung.
Innerhalb von fünf Jahren wird China die USA als weltweit
führenden Empfänger von Direktinvestitionen überholen. Das Land der
Mitte wird vor allem zum Top-Investitionsstandort für die Branchen
IT/Telekommunikation, Industrieerzeugnisse und Bergbau. Zu diesem
Ergebnis kommt eine weltweite Studie von KPMG über die zukünftigen
Investitionen multinationaler Unternehmen. An der Untersuchung haben
Investitionsspezialisten, darunter Geschäftsführer, Finanzchefs und
Strategieverantwortliche, von insgesamt 311 weltweit tätigen
Unternehmen in 15 Ländern teilgenommen.
BRIC-Staaten auf dem Vormarsch
Die Resultate belegen einen deutlichen Rückgang bei der Anzahl der
Direktinvestitionen in die USA (-4 Prozentpunkte), aber auch nach
Japan, Singapur und in die Vereinigten Arabischen Emirate (jeweils -2
Prozentpunkte). Drastischere Zuwächse werden für die BRIC-Staaten
Indien, China, Russland und Brasilien erwartet: So geben 17 Prozent
der befragten Unternehmen an in den Jahren 2008/9 in China
investieren zu wollen, im Vergleich zu 24 Prozent in den Jahren
2013/14. Zudem möchten immer mehr Unternehmen in Russland (2008/9: 12
Prozent; 2013/14: 19 Prozent) und Brasilien (2008/9: 10 Prozent;
2013/14: 14 Prozent) investieren. Indien wird seinen Anteil an den
Unternehmensinvestitionen im gleichen Zeitraum sogar von 10 auf 18
Prozent ausbauen können. Dies ist der stärkste Anstieg an
Direktinvestitionen im Vergleich aller Länder und basiert vor allem
auf einem zu erwartenden starken Ausbau der Kapazitäten im Bereich
der verarbeitenden Industrie.
Ebenso eindrücklich zeigt die Studie: Jedes vierte
Produktionsunternehmen das an der Befragung teilgenommen hat wird bis
2013/14 in Indien investieren. Für zwei Drittel der befragten
Unternehmen wird es sogar die erste Investition nach Indien überhaupt
sein. Im Gegensatz dazu wird die Anzahl der Direktinvestitionen in
die USA von 27 auf 23 Prozent zurückgehen. Somit werden die USA bis
2013/14 nur noch den zweiten Platz im weltweiten Ranking der
Direktinvestitionen belegen und damit hinter China (24 Prozent)
zurückfallen. Die Studie zeigt aber auch, dass die USA ihre
Führungsrolle in den Branchen Konsum, IT/Telekommunikation,
verarbeitende Industrie und Bergbau in den nächsten fünf Jahren an
China verlieren werden.
Ergebnisse für die Schweiz
Jörg Walker, Leiter Steuerberatung und verantwortlich für den
Bereich Emerging Markets bei KPMG Schweiz, weist daraufhin: "Wenn
auch die meisten Schweizer Unternehmen angeben, im laufenden Jahr in
China (60 Prozent der Unternehmen) und den USA (45 Prozent)
investieren zu wollen, so sind sie doch der Meinung, dass Ihre
Investitionen in fünf Jahren vor allem nach China (65 Prozent),
Deutschland (50 Prozent) und Indien (40 Prozent) fliessen werden.
Während die Prognosen für Deutschland stark nach oben zeigen (+15
Prozentpunkte), werden die USA an Bedeutung verlieren (-10
Prozentpunkte). Somit sind Asien und Europa auch zukünftig
interessante Alternativen zu den USA ".
Die Studie enthüllt zudem: Schweizer Unternehmen sind im Vergleich
zu anderen Ländern deutlich globaler aufgestellt. Nur 15 Prozent der
Unternehmen investieren zum ersten Mal im Ausland - im Vergleich zu
29 Prozent in anderen Ländern. Allerdings sind Schweizer Unternehmen
beim Gang ins Ausland deutlich vorsichtiger: Sie möchten ihr
Auslandsengagement nur zu 35 Prozent aus dem Mutterland fördern.
Anderswo sind es 58 Prozent.
Sie können die Studie "Global Corporate Capital Flows" mit
nationalem sowie internationalem Bezug unter www.kpmg.ch kostenlos
herunterladen.

Kontakt:

KPMG AG
Stefan Mathys
Brand & Communications
Tel.: +41/44/249'27'74
Mobile: +41/79/227'98'31
E-mail: kpmgmedia@kpmg.ch

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