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Bundesanwaltschaft BA

Delegation der Bundesanwaltschaft in Washington - Rechtshilfezusammenarbeit zur Aufklärung der Anschläge vom 11.09.01

Bern (ots)

Vom 25. - 29. November 2001 weilte eine dreiköpfige
Delegation von Bundesanwaltschaft (BA) und Bundeskriminalpolizei
(BKP) unter der Leitung des stellvertretenden Bundesanwalts, Claude
Nicati, in der US-Hauptstadt Washington. Der Arbeitsbesuch stand im
Zeichen der Rechtshilfezusammenarbeit zwischen der Schweiz und den
USA im Rahmen des von der Bundesanwaltschaft geführten
gerichtspolizeilichen Ermittlungsverfahrens in Verbindung mit den
Anschlägen vom 11. September 2001.
Im Rahmen des am 15. September eröffneten Schweizer Verfahrens,
welches zur Klärung allfälliger Zusammenhänge zwischen strafrechtlich
relevanten Vorgängen in der Schweiz und den Anschlägen vom 11.
September dient, hatte die Schweiz vier Rechtshilfegesuche an die USA
gerichtet und von den amerikanischen Behörden einige wenige
Unterlagen erhalten. In den während des Arbeitsbesuchs geführten
Gesprächen mit Vertretern des amerikanischen Department of Justice,
des Department of Treasury und des FBI ging es darum, die
Zusammenarbeit und den gegenseitigen Informationsaustausch beider
Länder zugunsten der laufenden Ermittlungen zu vertiefen. Die
US-Behörden übergaben der Delegation der Schweizer Ermittler im
Rahmen der Rechtshilfe weitere Dokumente, die nun für das Schweizer
Ermittlungsverfahren ausgewertet werden. Sie stellten im weiteren die
Zustellung zusätzlicher Unterlagen auf dem Rechtshilfeweg in
Aussicht.
Im Rahmen des Arbeitsbesuchs kam es ebenfalls zu einem Treffen von
stv. Bundesanwalt Nicati mit Deputy Attorney General Larry Thompson.
Beide Seiten gaben anlässlich der Begegnung, die in konstruktivem
Geist stattfand, dem Willen ihrer Behörden Ausdruck, die
Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern trotz Unterschieden in
Vorgehen und Verfahren weiterzuführen. Sie bekräftigten das
gemeinsame Ziel, die Urheber der Anschläge vom 11. September und
mögliche Mitbeteiligte zur gerichtlichen Rechenschaft zu ziehen.

Kontakt:

Hansjürg Mark Wiedmer, Informationschef Bundesanwaltschaft,
Tel. +41 31 324 324 0.

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