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Fürstentum Liechtenstein

pafl: Regierungschef Klaus Tschütscher: Freundschaftlicher Empfang in Bremen

Vaduz (ots/pafl) -

Im Rahmen seiner Norddeutschlandreise traf sich Regierungschef Klaus Tschütscher auch mit dem Oberbürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, Jens Böhrnsen. Im Rathaus Bremen diskutierten die beiden Politiker unter anderem über die verschiedenen aktuellen Herausforderungen in der Wirtschaft- und Finanzwelt. In Bremen vollzieht sich aktuell ein Strukturwandel vom typischen Schiffbau- und Hafenstandort hin zu einem zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort mit hoher technologischer Kompetenz. So hat sich die Schiffbau- und Stahlindustrie in Bremen stark verändert, in den vergangenen Jahren mussten mehrere Werften geschlossen werden. Mit seinen Häfen ist Bremen immer noch ein wichtiger Logistikstandort und bildet nach Hamburg Deutschlands Aussenhandelsstandort Nummer zwei.

Moderne mit Tradition

"Auch in Bremen ist es so, dass nötige Sanierungsmassnahmen konsequent durchgesetzt werden, selbst wenn sie unpopulär sind. Im Mittelpunkt der Bemühungen steht aber immer die Tatsache, dass sich sowohl Bremen als auch Liechtenstein zu einem Lebens- und Wohnstandort mit hoher Qualität entwickeln. Dabei stehen das Moderne mit Tradition, Bildung mit Arbeitsplätzen und Aktivitäten mit Erholung im Mittelpunkt der Bemühungen", betonte Regierungschef Klaus Tschütscher. Oberbürgermeister Jens Böhrnsen informierte in diesem Zusammenhang auch über die grosse Baustelle im Bremer Hafenareal. Seit 2000 wird im Hafen das neue Stadtviertel Überseestadt gebaut, das mit 300 Hektar dreimal so gross wie die Bremer Altstadt ist und damit zu den grössten städtebaulichen Projekten Europas zählt.

Unternehmerfreundliche Rahmenbedingungen

In einem weiteren Diskussionsthema erläuterte Regierungschef Klaus Tschütscher den Vorteil des Produktionsstandortes Deutschland für die Unternehmen aus Liechtenstein. In Zeiten eines starken Schweizer Frankens ist der Standort Deutschland für liechtensteinische Unternehmen ein wichtiger Faktor. "Unsere Exportindustrie leidet unter der Euroschwäche. Etwa 50% aller Exporte gehen in diesen Raum. Diese Phänomene gab es aber schon in früheren Jahren. Trotzdem exportieren unsere Unternehmen pro Kopf gerechnet etwa acht mal so viel, wie der Exportweltmeister Deutschland. Liechtenstein bietet darüber hinaus Unternehmer- und KMU-freundliche Rahmenbedingungen an, wie zum Beispiel ein europakompatibles Steuersystem. Am 1. Januar dieses Jahres hat Liechtenstein ein äusserst attraktives neues Steuergesetz mit einem einheitlichen Unternehmenssteuersatz von 12.5 % in Kraft gesetzt. So wollen wir uns als wettbewerbsfähigen Steuerstandort positionieren und etablieren. Die Finanzplätze sind weltweit in einem Wandel, der sicherlich mit den Ereignissen in der Vergangenheit etwas zutun hat. In Zukunft geht es vor allem um Stabilität, Qualität und um verlässliche Zusammenarbeit. Und im Bereich der Stabilität haben wir in Liechtenstein in den Jahren der Krise nie stabilisierend eingreifen müssen.", betonte Regierungschef Klaus Tschütscher im Gespräch mit Jens Böhrnsen, Oberbürgermeister der Freien Hansestadt Bremen.

Kontakt:

Information und Kommunikation der Regierung
Markus Amann
T +423 776 63 06

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