Communiqué de presse
Dioxin in Futtermitteln unter dem vorgeschriebenen Höchstgehalt
2005-10-13T10:51:48
Posieux (ots) - Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP), die
eidgenössische Forschungsanstalt für Nutztiere und Milchwirtschaft,
hat Ausgansprodukte und Mischfutter auf Dioxine analysiert. Kein
einziger Dioxinwert hat den vorgeschriebenen Höchstgehalt
überschritten. Zwischen 2004 und 2005 hat die eidgenössische Forschungsanstalt 47
Futterproben auf Dioxin untersucht. Bei den gezogen Futterproben
handelt es sich um Futterzusatzstoffe (Spurenelemente und
Bindemittel), Oele, Fischmehle und mineralische Futtermittel, die in
die Mischfutterfabrikation für Nutztiere und Heimtiere gelangen. Des
weiteren wurden auch Mischfutterproben entnommen. Alle Futterproben
blieben unter den für Dioxin vorgeschriebenen Höchstgehalten. Die Beurteilung der Dioxinwerte stützt sich auf die in der EU und in
der Futtermittelbuchverordnung (Anhang 10) festgelegten
Höchstgehalte. Periodische Ueberprüfung Ende der 90-iger Jahre wurde Dioxin
insbesondere in belgischem Hühnerfutter, in brasilianischem
Zitrustrester und in deutschen Kaolinit-Tonerden nachgewiesen. Diese
Vorfälle haben ALP veranlasst, im Rahmen der amtlichen
Futtermittelkontrolle periodisch Dioxinuntersuchungen durchzuführen. Dioxinquellen Dioxine entstehen als chemische Nebenreaktion bei
natürlichen oder technischen Verbrennungsprozessen. Als potentielle
Dioxinquellen gelten die Verbrennung von Haushaltmüll sowie von
Medizin- und Industrieabfällen, die Eisen- und Stahlproduktion wie
auch die Produktion von Aluminium, Kupfer und Zink, die Zement-,
Kalk-, Glas- und Asphaltherstellung, Privatheizungen,
Strassenverkehr und zwar illegal die Verbrennung privater
Abfälle. Dioxin kann zudem vulkanischen Ursprungs sein. Gehalt an cPCB Zu erwähnen ist, dass die Futterproben auch auf
dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle (cPCB) untersucht wurden. Es
konnten keine relevanten Mengen nachgewiesen werden. Der Text dieser Medienmitteilung figuriert auf der ALP-Home page:
www.alp.admin.ch ® Medienmitteilungen. Weitere Auskünfte:
Daniel Guidon
Agroscope Liebefeld-Posieux
Eidgenössische Forschungsanstalt
für Nutztiere und Milchwirtschaft (ALP)
Tel. : 026 407 72 45
e-mail: daniel.guidon@alp.admin.ch
Permalink:

https://www.presseportal.ch/fr/pm/100003740/100497939
|
|