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Kongress der Zoll- und Grenzwacht-Gewerkschaft garaNto Statt Schikanen und Sparhysterie: Investieren ins Personal - jetzt!

Bern (ots)

Der 6. ordentliche Kongress von garaNto ist empört über immer mehr Hindernisse, die Zoll und Grenzwache bei der täglichen Arbeit behindern. Die Kongressdelegierten fordern das Ende der Sparhysterie des Bundes und stattdessen nachhaltige Investitionen ins Personal. Der von Bund und Parlament verfolgte generelle Sparkurs gefährdet immer mehr hoheitliche und sicherheitsrelevante Dienstleistungen von Zoll und Grenzwache für Staat, Wirtschaft und Bevölkerung. Das Personal der Eidg. Zollverwaltung (EZV) sorgt täglich für die Sicherheit von Staat, Bevölkerung und Wirtschaft und für gut einen Drittel der Bundeseinnahmen: 23 Mrd. Fr. (2011)! Ein Fakt, der zunehmend ignoriert wird. Anstatt den Rücken bei der Arbeit freizuhaben, sich auf die Aufgaben konzentrieren zu können - z.B. auf die wachsende grenzüberschreitenden Kriminalität und die Produktesicherheit beim Import - und überdies mehr Einnahmen für den Bund zu generieren, müssen Zoll und Grenzwache sich mit Attacke um Attacke von Staatsabbauern und Totsparern herumschlagen. Empört ist der Kongress auch über die neuesten Sparpläne: eine Verteuerung der Dienstwohnungen, besonders für das Grenzwachtkorps (GWK). Obschon in allen Zentren und Agglomerationen Wohnungen auf dem knappen Markt kaum oder nur stark überteuert zu bekommen sind, will der Bund die Mieten für seine Dienstwohnungen erhöhen. Damit nicht genug: In Genf - vom Kriminaltourismus besonders heimgesucht - soll zudem die Arbeitsmarktzulage für Grenzwächter/-innen ersatzlos gestrichen werden. Dabei hat Genf nicht nur mit höchsten Mieten, sondern auch mit der Abwanderung von GWK-Angehörigen in benachbarte kantonale Polizeikorps zu kämpfen. Die Kongressdelegierten, alles Angestellte von zivilem Zoll und Grenzwache, haben am 14.06.2012 folgende beiden Resolutionen verabschiedet: Hände weg von der vorzeitigen Pensionierung 58 im GWK! Die vorzeitige Pensionierung mit 58 für das GWK muss gewährleistet bleiben. garaNto hat gegenüber dem EFD mehrfach die Notwendigkeit der vorzeitigen Pensionierung für die Grenzwächter/-innen begründet (s. Link). Schluss mit willkürlichen Personalbeurteilungen in der EZV! Das Zoll- und Grenzwachtpersonal wird durch die strengsten und teils gar willkürlichen Personalbeurteilungen innerhalb des Bundes auch intern schikaniert. Da gewerkschaftliche Interventionen bei der EZV zu keinem Umdenken geführt haben, wird der Zentralvorstand aufgefordert, gewerkschaftliche Massnahmen vorzubereiten (s. Link).

http://www.sgb.ch/fileadmin/user_upload/Garanto/120614d_Resolution_I_Garanto-Kongress_Vorruhestand.pdf

http://www.sgb.ch/fileadmin/user_upload/Garanto/120614d_Resolution_II_Garanto-Kongress_PB.pdf

Kontakt:

garaNto
Die Gewerkschaft des Zoll- und Grenzwachtpersonals
Le syndicat du personnel de la douane et des gardes-frontière
Il sindacato del personale delle dogane e delle guardie di confine
Auskunft:
André Eicher, Zentralsekretär garaNto, Tel. 079 380 52 53 (d/f)
Oscar Zbinden, Informationsbeauftragter garaNto, Tel. 079 698 34 17
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