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BASF erwartet moderates Wachstum im Jahre 2004

Ludwigshafen (ots)

  • Umsatz in 2003 trotz negativer Währungseinflüsse deutlich gesteigert
  • EBIT vor Sondereinflüssen über Vorjahr
  • Viertes Quartal 2003 deutlich besser als erwartet
  • Cashflow auf Rekordniveau
  • Pflanzenschutz und Ernährung steigert Umsatz und Ergebnis
Die grossen Anstrengungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der BASF sind auch 2003 erfolgreich gewesen: Die BASF hat ihre
Stellung als weltweit führendes Chemieunternehmen weiter gefestigt.
In einem schwierigen Marktumfeld wurde der Umsatz um 3,6 % auf 33,4
Milliarden EUR gesteigert. Währungsbereinigt wäre dieser Zuwachs
deutlich höher ausgefallen und der Umsatz hätte 35,7 Milliarden EUR
erreicht.
Beim Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen
wurde die Prognose vom November vergangenen Jahres übertroffen: Das
EBIT vor Sondereinflüssen ist 2003 um knapp 4 % auf nahezu 3
Milliarden EUR gestiegen. Der Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit erreichte mit 4,9 Milliarden EUR ein Rekordniveau.
Im Jahre 2003 wurden Sondereinflüsse in Höhe von minus 335
Millionen EUR verbucht. Den wesentlichen Anteil daran haben
Massnahmen zur Effizienzsteigerung im Rahmen des Standortprojekts für
das Werk Ludwigshafen.
Deutlich verbessert haben sich Umsatz und Ergebnis in den
Segmenten Pflanzenschutz und Ernährung sowie bei Öl und Gas. In den
Segmenten Chemikalien, Kunststoffen und Veredlungsprodukte lag das
Ergebnis bei teilweise höheren Umsätzen unter dem Vorjahr.
"Auch in Zeiten grosser Herausforderungen ist und bleibt die BASF
ein Unternehmen, auf dessen finanzielle Stärke, innovatives Potenzial
und hohe Verlässlichkeit die Anleger zählen können" sagte der
BASF-Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Hambrecht anlässlich der
Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens am 17.03.04 in Ludwigshafen.
Viertes Quartal deutlich besser als erwartet
Seit Oktober des zurückliegenden Jahrs hat sich das Geschäft der
BASF belebt und im 4. Quartal zu einer Umsatzsteigerung von 6,5 % auf
8,54 Milliarden EUR geführt. Dank der Kostensparprogramme und einer
besseren Anlagenauslastung konnte das EBIT vor Sondereinflüssen um
über 25 % auf erfreuliche 814 Millionen EUR gesteigert werden.
Ausblick: Moderates Wachstum für 2004 in Sicht
Nach Hambrechts Einschätzung sehen die mittelfristigen
Perspektiven etwas günstiger aus: "Weltweit scheint die Wirtschaft
die Talsohle durchschritten zu haben. Die Aufwärtsbewegung nimmt zu;
dabei verstärken die Wachstumsmärkte Asiens und die USA den
weltweiten Erholungsprozess."
Bei der Prognose für 2004 legt das Unternehmen folgendes Szenario
zugrunde:
  • ein verbessertes Investitionsklima und allmähliche Aufhellung des Konsumklimas,
  • einen Ölpreis von 28 US-Dollar/Barrel im Jahresdurchschnitt 2004,
  • und einen weiterhin volatilen und schwachen US-Dollar.
Die weltweite Chemiekonjunktur dürfte parallel mit der anziehenden
Nachfrage der Industriekunden wieder etwas mehr an Schwung gewinnen.
Die wesentlichen Impulse würden dabei erneut aus Asien und teilweise
aus den USA kommen. Insgesamt wird mit einem moderaten Wachstum
gerechnet.
Die vorliegenden Zahlen zeigen für Januar und Februar des Jahres
2004 einen Umsatz und ein EBIT auf Höhe der guten Vergleichsmonate
des Vorjahrs. Der BASF-Chef: "Unter den oben genannten
Voraussetzungen erwarten wir für das Jahr 2004 einen leicht höheren
Umsatz und einen Anstieg des Ergebnisses der Betriebstätigkeit."
Auf der vor der BASF liegenden Strecke müssten aber noch einige
unübersichtliche Passagen überwunden werden. So sei die Bremswirkung
des starken Euro in der europäischen Exportwirtschaft spürbar. Öl-
und Rohstoffpreise würden auf unerwartet hohem Niveau bleiben und
ebenfalls das Wachstum drosseln.
Hambrecht: "Dennoch lassen wir uns nicht zur Schwarzseherei
verleiten, sondern blicken mit etwas mehr Zuversicht in das weitere
Jahr 2004. Wir werden unsere ganze Kraft darauf verwenden, Dinge zu
bewegen, die in unserer eigenen Verantwortung liegen. Das sind unsere
Programme zur Kostensenkung und zur Effizienzsteigerung genauso wie
unsere Bemühungen, das operative Vermögen zu reduzieren. Die
Investitionen in Sachanlagen führen wir 2004 wie angekündigt auf das
Niveau der Abschreibungen zurück."
Die BASF ist das führende Chemieunternehmen der Welt. Unser Ziel
ist es, profitabel zu wachsen und so den Wert des Unternehmens weiter
zu steigern. Mit intelligenten Systemlösungen sowie hochwertigen
Produkten helfen wir unseren Kunden, erfolgreicher zu sein. Das
Portfolio der BASF umfasst Chemikalien, Kunststoffe,
Veredlungsprodukte, Pflanzenschutzmittel sowie Feinchemikalien und
reicht bis zu Erdöl und Erdgas. Neue Technologien nutzen wir, um
zusätzliche Marktchancen zu erschliessen. Wir richten unser Handeln
am Leitbild der nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung,
Sustainable Development, aus. Im Jahr 2003 erzielte die BASF mit
ihren über 87 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von
über 33 Milliarden EUR. Die BASF ist börsennotiert in Frankfurt
(BAS), London (BFA), New York (BF), Paris (BA) und Zürich (AN).
Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.de.
Informationen zur Bilanzpressekonferenz können im Internet unter:
Deutsch: www.basf.de/pk
Englisch: www.basf.de/pcon
abgerufen werden.
Allgemeine Fotos von der BASF können unter der Internet-Adresse
www.basf.de/pressefotos heruntergeladen werden.
Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne des
US-amerikanischen "Private Securities Litigation Reform Act" von
1995. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen,
Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit
verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind
nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und
Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse
sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie
beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf
Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Zu
diesen Risikofaktoren gehören insbesondere die in unserem bei der
US-amerikanischen Securities and Exchange Commission hinterlegten
US-Börsenbericht Form 20-F genannten Faktoren. Wir übernehmen keine
Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten
Aussagen zu aktualisieren.

Pressekontakt:

Michael Grabicki
Telefon: +49 621 60-99938
Telefax: +49 621 60-92693
michael.grabicki@basf-ag.de

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