Marktzugang: taxisuisse fordert gleiche Bedingungen für alle!

Bern (ots) - Die staatliche Regulierung im Schweizer Taxiwesen ist je nach Gemeinde völlig anders ausgestaltet. Taxisuisse akzeptiert deshalb die heutige Empfehlung der WEKO für einen möglichst freien Marktzugang. Bei einer weiteren Liberalisierung muss allerdings auf harmonisierte Bedingungen geachtet werden. Zu prüfen ist die Einführung einer Lizenz für Taxiunternehmen.

Der Marktzugang für Taxi ist in der Schweiz völlig uneinheitlich geregelt. In fast jeder Gemeinde gelten anderen Vorschriften. Die heutige Empfehlung der Wettbewerbskommission (Weko) für eine weitere Marktöffnung mit möglichst wenigen kantonalen und kommunalen Vorschriften und Einschränkungen geht deshalb nach Auffassung von taxisuisse, der Fachgruppe Taxi des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbands ASTAG, in die richtige Richtung. Es ist wichtig, dass die Regelungsdichte im Taxiwesen abgebaut wird.

Keine Marktöffnung ohne Harmonisierung!

Primär muss jedoch sichergestellt werden, dass überall die gleichen Vorgaben und Bedingungen für alle Marktteilnehmer gelten. Eine Harmonisierung braucht es insbesondere in der Ausbildung sowie bei den Konzessionsgebühren und bei der Mehrwertsteuer. Taxisuisse tritt deshalb für die Einführung einer Berufslizenz für Taxiunternehmer ein, ähnlich der Lizenz, wie es sie im Strassentransport für gewerbsmässige Transportunternehmer gibt. Damit kann auch die Qualitätssicherung in der Branche gewährleistet werden.

Kontakt:

taxisuisse
Jean-Richard Salamin
Tel. 079 330 69 94

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