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Sucht Schweiz / Addiction Suisse / Dipendenze Svizzera

Sucht Schweiz Antworten auf Suchtfragen in mehreren Sprachen

Lausanne (ots)

Mitteilung an die Redaktionen, 15. April 2014

Antworten auf Suchtfragen in mehreren Sprachen Informationen zu Suchtfragen in mehreren Sprachen gibt es in der Schweiz bisher nur wenige. Sucht Schweiz bietet Menschen mit Migrationshintergrund neu Materialien zu Alkohol, Medikamenten und problematischem Glücksspiel.

Antworten auf schwierige Fragen sind in der Muttersprache verständlicher. Fragen zum Thema Sucht und problematischem Konsumverhalten fallen vielen schwer. Damit Menschen mit Migrationshintergrund sich einfacher informieren können, stellt Sucht Schweiz weitere ausgewählte Materialien in mehreren Sprachen zur Verfügung. Das handliche Faltblatt zum Thema Alkoholkonsum beim Älterwerden sowie jenes über Medikamentengebrauch beim Älterwerden sind nebst den Landessprachen ab sofort in sechs zusätzlichen Sprachen verfügbar.

Wenn das Glücksspiel Unglück bringt

Auch Basisinformationen zu problematischem Glücksspiel gibt es auf www.sos-spielsucht.ch neu in weiteren Sprachen. Das gemeinsame Angebot von 16 Kantonen richtet sich an Betroffene und Angehörige problematisch Spielender. Ein Selbsttest ermöglicht, sein Spielverhalten zu hinterfragen. Es folgen Hinweise, was bei Problemen zu tun ist, wenn sich beispielsweise Schulden anhäufen oder eine Therapie nötig wird. Die neuen Texte wurden in die Sprachen Portugiesisch, Thailändisch, Türkisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch und Englisch übersetzt. Am umfassendsten bleibt das Informationsangebot in Deutsch, u.a. mit aktuellen Meldungen und Informationen für Fachpersonen.

www.sos-jeu.ch informiert in französischer und www.giocoresponsabile.com in italienischer Sprache über Glücksspiel und Glücksspielsucht.

Konkret:

Die Webseite www.sos-spielsucht.ch ist Teil des Programms zur Prävention der Glücksspielsucht von Sucht Schweiz. Trägerschaft sind 16 Kantone der Deutschschweiz.

Die Informationsmaterialien "Alkohol beim Älterwerden" und "Medikamente beim Älterwerden" wurden mit der fachlichen Unterstützung von FISP (Fachstelle für interkulturelle Suchtprävention und Gesundheitsförderung, Zürich) erstellt und von migesplus finanziell unterstützt. migesplus.ch ist ein Projekt des Schweizerischen Roten Kreuzes, das im Rahmen der Bundesstrategie Migration und Gesundheit umgesetzt wird. Bereits erschienen in elf Sprachen: "Was sollte ich über Alkohol wissen?" und "Nahestehende von Menschen mit einem Suchtproblem: was tun?" Alle Broschüren können bei Sucht Schweiz kostenlos bestellt oder über die Website www.suchtschweiz.ch > Rubrik Info-Materialien heruntergeladen werden. Sie stehen auch auf www.migesplus.ch > Rubrik Publikationen zur Verfügung.

Umfassende Informationen zu Sucht Schweiz finden Sie auf unserer Website http://www.suchtschweiz.ch

Kontakt:

Monique Portner-Helfer
Mediensprecherin
mportner-helfer@suchtschweiz.ch
Tel.: 021 321 29 74

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