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ikr: Aussenministerin Aurelia Frick trifft die EU-Ratspräsidentschaft

Vaduz (ots/ikr) -

Litauen repräsentiert während der EU-Ratspräsidentschaft von Juli bis Dezember 2013 die Interessen der EU nach aussen. Aussenministerin Aurelia Frick besuchte daher ihren litauischen Amtskollegen Linas Linkevicius in Vilnius, um auf höchster EU-Ebene aktuelle Aspekte der EU-liechtensteinischen Beziehungen zu diskutieren. Die aktive Pflege der Beziehungen zu Europa ist eine zentrale aussenpolitische Priorität von Regierungsrätin Aurelia Frick.

Im Zentrum des Arbeitstreffens mit dem litauischen Aussenminister Linas Linkevicius standen das Funktionieren und die Zukunft des EWR. Regierungsrätin Aurelia Frick betonte die Wichtigkeit des guten Funktionierens des EWR und dass Liechtenstein ein verlässlicher und engagierter Partner für die EU ist. So war auch die CEPS-Studie zum EWR-Abkommen, die von der liechtensteinischen Regierung bei einem unabhängigen Think Tank in Auftrag gegeben worden war und im Frühjahr erschienen ist, zum Schluss gekommen, dass sich das Abkommen aus Sicht Liechtensteins bewährt habe und weiterhin den derzeit optimalsten Rechtsrahmen für die europäische Integration Liechtensteins bilde. Gleichzeitig gilt es derzeit verschiedene aktuelle Herausforderungen gemeinsam mit der EU zu meistern. In diesem Zusammenhang thematisierte Regierungsrätin Aurelia Frick die Problematik der fehlenden Übernahme neuer EU-Rechtsakte im Finanzmarktaufsichtsbereich in den EWR und betonte das Engagement Liechtensteins zur Lösungsfindung. Des Weiteren legte sie die Erwartungshaltung Liechtensteins mit Bezug auf die bevorstehenden Verhandlungen mit der EU-Kommission über eine Ausweitung des Anwendungsbereichs des EU Zinsertragsbesteuerungsabkommen dar.

Im Rahmen einer Bildungskonferenz, die zur gleichen Zeit in Vilnius stattfand, traf sich Regierungsrätin Aurelia Frick ausserdem mit dem litauischen Minister für Bildung und Wissenschaft, Dainius Pavlakis. Gemeinsam tauschten sie sich über die Bildungssysteme Liechtensteins und Litauens und damit verbundene aktuelle Themen aus.

Kontakt:

Ministerium für Äusseres, Bildung und Kultur
Sandra Ruppen
T +423 236 73 08

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