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ikr: Treffen der Aussenministerin Aurelia Frick mit Vertretern der Internationalen Anti-Korruptions-Akademie in Vaduz

Vaduz (ots/ikr) -

Am 11. November 2011 traf sich Regierungsrätin Aurelia Frick mit Vertretern der Internationalen Anti-Korruptionsakademie (IACA). Liechtenstein ist der IACA im September 2011 beigetreten, da die Bekämpfung von Korruption eine Priorität der liechtensteinischen Aussenpolitik ist und es international koordinierter Anstrengungen zur Verhütung und Bekämpfung korrupter Praktiken bedarf.

In einem Arbeitsgespräch wurde Regierungsrätin Frick von Martin Kreutner, dem IACA-Vorsitzenden, sowie von der ehemaligen österreichischen Justizministerin Claudia Bandion-Ortner, die heute als Beraterin der IACA tätig ist, über die Aktivitäten, Ausbildungsprogramme und den akademischen Betrieb der vor einem Jahr gegründeten Antikorruptionsbehörde informiert. Regierungsrätin Frick unterstrich, dass Korruptionsverhütung und Korruptionsbekämpfung für Liechtenstein wichtige Themen von weltweiter Bedeutung sind: "Die grosse Verbreitung von Korruption richtet immensen wirtschaftlichen Schaden an. Wir haben unser Engagement in der Bekämpfung der Korruption in den letzten Jahren deutlich verstärkt und sind verschiedenen internationalen Abkommen in diesem Bereich beigetreten." Beispiele hierfür sind das Strafrechtsabkommen über Korruption samt Zusatzprotokoll des Europarats oder das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption (UNCAC). Aber auch im Rahmen der Internationalen Humanitären Zusammenarbeit und Entwicklung (IHZE) engagiert sich Liechtenstein für die internationale Bekämpfung der Korruption.

Der Beitritt Liechtensteins zur IACA und das Treffen in Vaduz sind Teil des liechtensteinischen Engagements .Hauptziele der IACA sind die Professionalisierung der Anti-Korruptions-Arbeit, die Verbesserung der Effektivität von Organisationen und Personen, die im Bereich Korruptionsverhütung und -bekämpfung tätig sind, sowie die Entwicklung von Standards und bewährten Methoden im Bereich der Anti-Korruptions-Forschung und Ausbildung. Es handelt sich um die erste globale Institution dieser Art.

Kontakt:

Amt für Auswärtige Angelegenheiten
Isabel Frommelt,
T +423. 236 60 64

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